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Donnerstag, 07. Februar 08

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Oscar-Lunch der Nominierten

Los Angeles - Blitz­licht­gewit­ter, Auto­grammjä­ger, hoch­karätige Stars: Der tra­ditio­nelle Lunch der Oscar-Nomi­nier­ten am Montag im Beverly Hilton Hotel war eine muntere Abwechs­lung im streik­müden Hol­lywood.

George Clooney

George Clooney beim Oscar-Lunch der Nomi­nier­ten.

„Wie schön, mal wieder einen Anzug zu tragen”, strahlte George Clooney am roten Teppich. In seiner neuen Rolle als UN-Frie­dens­bot­schaf­ter hatte der Hol­lywood­star kürz­lich Kri­sen­gebiete in Afrika besucht. Für seinen Auf­tritt in dem Justiz-Thril­ler „Michael Clayton” könnte er am 24. Februar seinen ersten Oscar als Haupt­dar­stel­ler gewin­nen.

Keine Streikposten der Drehbuchautoren weit und breit, die den knapp 120 Oscar-Anwär­tern den Appetit auf das Promi-Mit­tages­sen ver­der­ben konnten. Lässig-locker ist gewöhn­lich das Motto des Empfangs, bei dem Schau­spie­ler, Kame­raleute, Pro­duzen­ten, Make-Up-Künst­ler, Kom­ponis­ten und Regis­seure mit­ein­ander plau­schen, anstoßen und sich auf das große Ereig­nis ein­stim­men. Der exzen­tri­sche Künst­ler und Regis­seur Julian Schna­bel, für „Schmet­ter­ling und Tau­cher­glo­cke” nomi­niert, fla­nierte in lila Pyjamas. Die 20-jährige Neu­ent­deckung Ellen Page, Star der Schwan­ger­schafts­komö­die „Juno”, wit­zelte vor Repor­tern über ihr „selbst­genäh­tes” Rin­gel­kleid. Clooney schimpfte zum Schein über seinen Mit­strei­ter Daniel Day Lewis. Er könnte ihn nicht aus­ste­hen, denn „er ver­mas­selt uns alles, weil er so gut ist”, grinste der Schau­spie­ler.

Doch es gab ernste Ant­wor­ten auf Repor­ter­fra­gen zu dem drei Monate alten Arbeits­kampf der Dreh­buch­auto­ren, der auch die Oscar-Gala gefähr­det. „Ich habe noch nie eine Streik­pos­ten­kette über­tre­ten und werde das auch nie tun”, sagte Clooney mit Nach­druck. Die Show würde ohne ihn über die Bühne gehen, wenn der Streik bis dahin nicht bei­gelegt ist. Doku­men­tar­fil­mer Michael Moore, „Rata­touille”-Schöp­fer Brad Bird und „Michael Clayton”-Regis­seur Tony Gilroy pflich­teten ihm bei. Aus Loya­lität mit den Autoren würden die meisten Stars weg­blei­ben, so die Befürch­tung in Hol­lywood.

Als „großartiges Zeichen” wertete Clooney aber den jüngs­ten Hoff­nungs­schim­mer auf eine baldige Eini­gung zwi­schen den Schrei­bern und den großen Film- und Fern­seh­stu­dios, die sich vor allem um die Ver­gütung bei der Wei­ter­ver­wer­tung von Pro­duk­ten auf DVDs und im Inter­net strei­ten. Am Woche­nende gab es erst­mals seit Dezem­ber Fort­schritte in dem zähen Ringen mit der Aus­sicht auf einen Deal vor der Oscar-Gala. Hol­lywood steckt noch der Schock in den Knochen von der geplatz­ten Golden-Globe-Ver­lei­hung Mitte Januar. Die gewöhn­liche gla­mouröse Show war zu einem halb­stün­digen Vor­lesen der Gewin­ner zusam­men­geschrumpft.

Doch Sid Ganis, Vor­sit­zen­der der Oscar-Aka­demie, trat am Montag kämp­ferisch vor die Nomi­nier­ten-Riege. „Es gibt keinen Zweifel daran. Wir werden es machen”, ver­sprach Ganis. „Wir werden die Oscars aus­hän­digen...”. Hinter den Kulis­sen wird seit Wochen an einer Not­lösung gebas­telt. „Es gibt genü­gend Film­clips in 80 Jahren Oscar-Geschichte für eine sehr unter­halt­same Show”, sagte der lang­jäh­rige Oscar-Gala-Pro­duzent Gil Cates im Januar der „Los Angeles Times”. Ein­zel­hei­ten blieben unter Ver­schluss.

Fest steht, ein „Happy End” ist einer Tro­phäen-Show ohne Stars und roten Teppich nicht beschie­den. Die abge­speckte Golden-Globe-Gala konnte gerade mal sechs Mil­lio­nen Zuschauer vor den Bild­schirm locken, gewöhn­lich schal­ten 20 Mil­lio­nen ein. Vierzig Mil­lio­nen sahen sich 2007 das Oscar-Spek­takel allein in den USA an.

Tony Gilroy, der in diesem Jahr gleich für zwei Oscars nomi­niert ist - Dreh­buch und Regie von „Michael Clayton” - war beim Lunch am Montag noch opti­mis­tisch. „Es ist meine große Hoff­nung, dass wir uns in Schale werfen, hin­gehen und das Ganze mit­machen können.” Doch das Drama des Arbeits­kamp­fes dämpft auch seine Vor­freude. „Wenn man bedenkt, wieviel Schaden die Wirt­schaft genom­men hat und wie viele Men­schen ihre Lebens­grund­lage ver­loren haben, dann ist es gar nicht mehr so wichtig, ob ich im feinen Anzug auf eine Party gehen kann.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/05/magazin/kino/t/rzo399030.html
Dienstag, 05. Februar 2008, 11:17 © RZ-Online (NewsDesk)
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