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Donnerstag, 07. Februar 08

Berlinale - StonesBerlin - Ein bißchen ent­täuscht waren die Fans schon, dass ihre Idole so schnell und ohne Auto­gramme zu geben über den roten Teppich schrit­ten - dennoch gab es am Don­ners­tag­abend bei der Eröff­nung der 58. Ber­linale...

Sandrine BonnaireBerlin - Die von Con­stan­tin Costa-Gavras gelei­tete Ber­linale-Jury hat sich kurz­fris­tig und über­raschend von acht auf sechs Mit­glie­der ver­klei­nert. Wie das Fes­tival zum Auftakt der 58. Inter­natio­nalen Film­fest­spiele...

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Berlin - Der Jury-Prä­sident der dies­jäh­rigen Ber­linale, Con­stan­tin Costa-Gavras, gehört zu den erfolg­reichs­ten europäi­schen Film­regis­seu­ren. Viele Kri­tiker feiern Costa-Gavras als „Meister des poli­tischen Kinos”.

Berlin - Ins Rennen um den Gol­denen Bären der 58. Ber­linale gehen 21 Filme aus aller Welt. 5 Filme laufen außer Kon­kur­renz im Wett­bewerb. dpa doku­men­tiert die im offi­ziel­len Wett­bewerb der Inter­natio­nalen...

London - Helen Mirren (62) hält es durch­aus für möglich, einen zweiten Teil des Films „The Queen” zu drehen - aller­dings mit Vor­behalt. Für ihre Verkör­perung der Königin von England bekam Mirren 2007 den Oscar als...

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Jury-Präsident Costa-Gavras im Porträt

Berlin - Der Jury-Prä­sident der dies­jäh­rigen Ber­linale, Con­stan­tin Costa-Gavras, gehört zu den erfolg­reichs­ten europäi­schen Film­regis­seu­ren. Viele Kri­tiker feiern Costa-Gavras als „Meister des poli­tischen Kinos”.

Costa-Gavras

Ein poli­tischer Fil­mema­cher: Con­stan­tin Costa-Gavras.

„Seine Filme ver­einen Gesell­schafts­kri­tik und große Kunst”, wür­digte der Chef der 58. Inter­natio­nalen Film­fest­spiele Berlin, Dieter Koss­lick, den 74-Jäh­rigen. In der Tat rea­lisierte der 1933 gebo­rene grie­chi­sche Dreh­buch­autor und Regis­seur, der seit Jahr­zehn­ten über­wie­gend in Frank­reich lebt und arbei­tet, einige der auf­regends­ten und publi­kums­wirk­sams­ten Polit-Thril­ler der ver­gan­genen Jahr­zehnte.

Seine Dramen zählen zu den Klassikern des gesell­schafts­kri­tischen Kinos: „Z” wurde 1969 mit einem „Oscar” als bester nich­teng­lisch­spra­chi­ger Film sowie einem zweiten für das beste Dreh­buch aus­gezeich­net. „Missing” wurde 1983 mit dem „Oscar” für das beste Dreh­buch geehrt. Seinen bisher letzten welt­wei­ten Erfolg errang Costa-Gavras 2002 mit der Adap­tion von Rolf Hoch­huths Thea­ter­stück „Der Stell­ver­tre­ter” unter dem Titel „Amen”. Zum großen Teil besetzt mit populären deut­schen Akteu­ren wie Ulrich Tukor und Ulrich Mühe belebte die Film­ver­sion des 1963 urauf­geführ­ten Büh­nen­erfolgs noch einmal die Dis­kus­sion um die Rolle des Vati­kans während der Zeit des Faschis­mus'.

Costa-Gavras' Filme haben stets Erfolgs­garan­tie: Der weithin allein unter seinem Nach­namen populäre Künst­ler behan­delt seine Themen immer in span­nen­den Storys, mit emo­tio­nalem Reich­tum, in hand­werk­lich per­fek­ten Ins­zenie­run­gen und gespielt von exzel­len­ten Akteu­ren. Stars wie bei­spiels­weise Yves Montand, Jack Lemmon, John Tra­volta arbei­teten für Costa-Gavras und ver­hal­fen dessen Filmen so von vorn­her­ein zu einem erhöh­ten Inter­esse des Pub­likums.

Dabei bewahrte sich Costa-Gavras stets seine Unab­hän­gig­keit von den großen Studios, ließ sich aber auch nie vor den Karren von Kam­pagnen gegen die soge­nannte Traum­fabrik spannen. Statt­des­sen hat er deren Erfolgs­rezept - packende Geschich­ten ser­viert von zug­kräf­tigen Stars - genutzt, um ein Mas­sen­publi­kum zum Nach­den­ken über poli­tische Miss­stände anzu­regen.

Costa-Gavras, der von 1982 bis 1987 in Paris die „Ciné­mathèque française” leitete, hat bereits Ber­linale-Erfah­run­gen: 1990 gewann er den Gol­denen Bär der Inter­natio­nalen Film­fest­spiele für „Music Box - Die ganze Wahr­heit”, ein Anti-Nazi-Drama, her­vor­ragend besetzt mit Jessica Lange und Armin-Mueller Stahl in den Haup­trol­len. Für das dies­jäh­rige Fes­tival und seine Tätig­keit als Jury-Prä­sident unter­bricht er nun die lau­fen­den Vor­arbei­ten für einen neuen Film zum Thema ille­gale Immi­gran­ten in Europa. Während der Film­fest­spiele, am 13. Februar, feiert Costa-Gavras seinen 75. Geburts­tag. Von Peter Claus, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/06/magazin/kino/t/rzo399450.html
Mittwoch, 06. Februar 2008, 14:34 © RZ-Online (NewsDesk)
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