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Donnerstag, 07. Februar 08

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Leipzig - 750 Bücher haben die sieben Juroren in den ver­gan­genen Wochen begut­ach­tet. Nun stehen die Nomi­nier­ten für den „Preis der Leip­ziger Buch­messe” 2008 fest. 15 Frauen und Männer wurden für die Kate­gorien...

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Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse

Leipzig - 750 Bücher haben die sieben Juroren in den ver­gan­genen Wochen begut­ach­tet.

Ulrich Peltzer

Ulrich Peltzer ist mit seinem Berlin-Roman „Teil der Lösung” für den Deut­schen Buch­preis nomi­niert.

Nun stehen die Nomi­nier­ten für den „Preis der Leip­ziger Buch­messe” 2008 fest. 15 Frauen und Männer wurden für die Kate­gorien Bel­letris­tik, Sach­buch und Über­set­zung aus­gewählt.

Die Autoren gehören überwiegend der mitt­leren und jün­geren Gene­ration an. Dies habe sich bereits durch die Ein­rei­chun­gen so ergeben, sagte der Juryvor­sit­zende Ulrich Greiner, Lite­ratur­chef der Wochen­zei­tung „Die Zeit”. Martin Walser (80) etwa sei vom Verlag nicht vor­geschla­gen worden.

Hans Magnus Enzens­ber­ger (78) dagegen wurde von seinem Ver­leger mit seinem neuen Werk über den preußi­schen General Kurt von Ham­mer­stein-Equord ins Gespräch gebracht - aller­dings ohne sein Wissen. „Als er selbst erfuhr, dass er nomi­niert werden soll, sagte er, das wolle er nicht”, berich­tet Greiner.

Die Nominiertenplätze in der Bel­letris­tik teilen sich die beiden ost­deut­schen Autoren Jenny Erpen­beck und Clemens Meyer mit dem 43- jäh­rigen deutsch-ira­kischen Schrift­stel­ler Sherko Fatah („Das dunkle Schiff”, Jung und Jung), dem 1964 in der Türkei gebo­renen Feridun Zai­moglu („Lie­bes­brand”, Kie­pen­heuer & Witsch) und dem 51-jäh­rigen Ulrich Peltzer („Teil der Lösung”, Ammann Verlag). Erpen­beck (40) wurde für ihren Roman „Heim­suchung” (Eich­born Berlin) nomi­niert, der 1977 gebo­rene Jun­gau­tor Clemens Meyer für sein zweites Werk, „Die Nacht, die Lichter” (S. Fischer).

In der Sparte Sach­buch/Essayis­tik über­wie­gen bio­gra­fische Werke. Der 1955 gebo­rene Thomas Karlauf schaffte es mit seiner Bio­gra­fie über den Dichter Stefan George auf die Liste („Stefan George. Die Ent­deckung des Cha­risma”, Bles­sing). Die 1943 in Moskau gebo­rene Irina Lieb­mann hat mit „Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrn­stadt” (Berlin Verlag) - einer Bio­gra­fie über den Jour­nalis­ten und Kom­munis­ten, der 1953 aus der SED aus­geschlos­sen wurde - Chancen auf einen Preis. Zu den wei­teren Favo­riten im Sach­buch­bereich zählen der 1960 gebo­rene Ger­manist und Kri­tiker Michael Maar mit „Solus Rex” (Berlin Verlag) mit seinem Werk über „die schöne böse Welt des Vla­dimir Nabokov”, der 55 Jahre alte Lite­ratur- und Sozi­alwis­sen­schaft­ler Jan Philipp Reemtsma mit „Ver­trauen und Gewalt. Versuch über eine beson­dere Kon­stel­lation der Moderne” (Ham­bur­ger Edition) und der Poli­tologe und His­tori­ker Bernd Greiner (Jahr­gang 1952) für „Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam” (Ham­bur­ger Edition).

Auf der Nominiertenliste der Übersetzer drängen sich renom­mierte Namen und große Werke: Eli­sabeth Edl (Stendhal: „Die Kar­tause von Parma”, Hanser), Frank Heibert (Richard Ford: „Die Lage des Landes”, Berlin Verlag), Gabriele Leupold (Warlam Scha­lamow: „Durch den Schnee”, Matthes & Seitz), Kurt Stein­mann (Homer: „Die Odyssee”, Manesse) und Fritz Vogelgs­ang (Joanot Mar­torell: „Der Roman vom Weißen Ritter Tirant lo Blanc”, S. Fischer) können auf den Preis hoffen. Im vierten Jahr­gang waren für die aner­kannte Aus­zeich­nung erneut mehr Werke vor­geschla­gen worden als im Vorjahr. Dabei spiel­ten Lite­ratur-Über­set­zun­gen ein größere Rolle als bisher, sagte Greiner.

Prämiert werden her­aus­ragende deutsch­spra­chige Neu­erschei­nun­gen und Über­set­zun­gen. „Mit dem Preis wür­digen wir nicht nur die Arbeit der Verlage und des Buch­han­dels, sondern wir geben den Lesern auch Emp­feh­lun­gen”, erklärte der Direk­tor der Buch­messe, Oliver Zille. Für die Nomi­nie­rung war eine aus sieben nam­haf­ten Lite­ratur­redak­teu­ren beste­hende Jury zustän­dig. Die Preisträ­ger werden zur Ver­lei­hung am 13. März auf der Leip­ziger Buch­messe bekannt­gege­ben. Erst eine Stunde zuvor trifft die Jury die end­gül­tige Ent­schei­dung. Die Aus­zeich­nung in den drei Kate­gorien ist zu glei­chen Teilen mit ins­gesamt 45 000 Euro dotiert. Lese­pro­ben aller Titel sind unter www.lite­ratur­port.de hörbar.

www.preis-der-leip­ziger-buch­messe.de

www.lite­ratur­port.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/magazin/t/rzo399619.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 14:36 © RZ-Online (NewsDesk)
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