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Donnerstag, 07. Februar 08

«Tatort: Schatten der Angst»Hamburg - Nach der Brand­kata­stro­phe von Lud­wigs­hafen ist der Lena-Oden­thal-„Tatort” um einen Mord im deutsch-tür­kischen Milieu der Stadt ver­scho­ben worden. Statt an diesem Sonntag soll der ARD-Krimi „Schat­ten der...

Britney SpearsLos Angeles - Nach knapp ein­wöchi­ger Behand­lung ist Britney Spears (26) am Mitt­woch vor­zei­tig aus der geschlos­senen Abtei­lung des UCLA Medical Centers in Los Angeles ent­las­sen worden.

Leipzig - 750 Bücher haben die sieben Juroren in den ver­gan­genen Wochen begut­ach­tet. Nun stehen die Nomi­nier­ten für den „Preis der Leip­ziger Buch­messe” 2008 fest. 15 Frauen und Männer wurden für die Kate­gorien...

Berlin - Robert De Niro hatte gleich zwei Lob­red­ner: Mario Adorf und seinen Kumpel Martin Scor­sese. Hilary Swank und Kylie Minogue standen im Blitz­licht­gewit­ter, Tokio Hotel brach­ten die Fans an den Rande der Ohn­macht.

Nürn­berg - Das rund acht Wochen alte Nürn­ber­ger Eis­bären­baby Flocke bekommt seine ersten Zähne. „Im Ober­kie­fer sind die beiden Eck­zähne und ein Schnei­dezahn durch­gebro­chen”, sagte Tier­gar­ten-Vete­rinär Bern­hard Neurohr.

London - Amy Wine­house winkt mög­licher­weise eine große Ehre - vor­aus­gesetzt sie besiegt end­gül­tig ihre Dro­gen­sucht: Die bri­tische Soul­rock-Sän­gerin könnte den Titel­song für den nächs­ten James-Bond- Film kom­ponie­ren...

„Let's rock!” - Rolling Stones eröffnen 58. Berlinale

Berlin - Ein bißchen ent­täuscht waren die Fans schon, dass ihre Idole so schnell und ohne Auto­gramme zu geben über den roten Teppich schrit­ten - dennoch gab es am Don­ners­tag­abend bei der Eröff­nung der 58. Ber­linale Rie­sen­jubel für die Rolling Stones.

Berlinale - Stones

Ron Wood, Charlie Watts, Keith Richards und Mick Jagger (l-r) in Berlin.

Zur Welt­pre­miere des Kon­zert­films „Shine A Light” brachte Oscar-Gewin­ner Martin Scor­sese alle vier Band­mit­glie­der mit. Mick Jagger (64), Keith Richards (64), Charlie Watts (66) und Ron Wood (60) hatten bereits Stunden vor dem offi­ziel­len Fes­tival­start die Film- und Musik­fans in Auf­regung ver­setzt.

Unter den rund 2000 geladenen Gästen im Ber­linale-Palast am Pots­damer Platz waren denn auch zahl­rei­che beken­nende Stones-Fans, dar­unter die eigens aus den USA ange­reiste Schau­spie­lerin Goldie Hawn. Musiker und Fes­tival­teil­neh­mer wie Patti Smith und Neil Young waren zum Auftakt der Inter­natio­nalen Film­fest­spiele Berlin ebenso gekom­men wie die ver­sam­melte deut­sche Film­pro­minenz - dar­unter Heike Makatsch, Iris Berben, Meret Becker, Tom Tykwer, Udo Kier und Michael Ball­haus.

Berlinale -

Die Stones in einer Szene aus Martin Scor­seses Kon­zert­film "Shine A Light".

Für den außer Kon­kur­renz lau­fen­den Doku­men­tar­film „Shine A Light” hat Scor­sese die Energie gela­dene, mit­reißende Auss­trah­lung der Stones bei zwei Kon­zer­ten im Beacon Theatre in New York ein­gefan­gen - auf­genom­men im Oktober und Novem­ber 2006. Dort traten die Musiker unter anderem anläss­lich des 60. Geburts­tags des ehe­mali­gen US-Prä­siden­ten Bill Clinton auf. „Ich habe ver­sucht, mit dem Film so nah wie möglich an die echte Live-Konzert-Atmo­sphäre her­anzu­kom­men”, sagte Scor­sese. Es ist das erste Mal, dass ein Doku­men­tar­film die Ber­linale eröff­net. „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass dies unserem Film pas­siert ist”, meinte Jagger.

„Es ist Martins Film, wir haben mög­licher­weise nur ein biss­chen etwas zum Sound bei­getra­gen”, sagte Richards scherz­haft. Braun gebrannt mit Schlapp­hut, dunklem Lid­strich und sehr fah­rigen Bewe­gun­gen, meinte der Gitar­rist weiter, er habe Wert darauf gelegt, die ins­gesamt 16 Kameras mög­lichst nicht zu sehen und zu spüren. „Das war wichtig für mich, ich habe einfach meine Show gemacht.” Auch Schlag­zeu­ger Watts liebt Kameras und Film­auf­nah­men nicht beson­ders: „Ich hasse es, mich selbst auf der Lein­wand zu sehen!”

Berlinale - Martin Scorsese

Regisseur Martin Scor­sese in Berlin.

„Die Musik der Stones inspi­riert mich schon seit Jahren”, meinte US-Regis­seur Scor­sese, der die Songs der Rock­musi­ker in zahl­rei­chen seiner Filmen ein­gesetzt hat. „Sie ist zeitlos für mich und sie schafft Bilder in meinem Inneren.” Die Kon­zerte mit „Special Guests” wie Jack White von den White Stripes, Chris­tina Agui­lera und Blues-Musiker Buddy Guy sind das Herz­stück des Films. „Es ist toll, mit solchen Leuten zusam­men­zuspie­len”, sagte Jagger. Daneben zeigt „Shine A Light” auch einige seltene Archi­vauf­nah­men aus den Anfangs­jah­ren der Künst­ler vor mehr als 40 Jahren. Im Mit­tel­punkt stehen aber ein­deu­tig die Musik und Mick Jagger, der mit seinem seh­nigen Körper wie ein Der­wisch über die Bühne tanzt und sich völlig ver­aus­gabt. Am 4. April startet „Shine A Light” bun­des­weit in den Kinos.

Filme von und mit Musikern sind ein Schwer­punkt der dies­jäh­rigen Ber­linale, die bis zum 17. Februar in den ver­schie­denen Fes­tival­rei­hen fast 400 Regie­arbei­ten zeigt. Nach den Rolling Stones werden unter anderem Neil Young und Patti Smith Filme über ihr Leben und Werk vor­stel­len. Popstar Madonna kommt, um bei der Pre­miere ihres Regie­debüts „Filth and Wisdom” (Schmutz und Weis­heit) dabei zu sein.

Im offi­ziel­len Wett­bewerb um den Gol­denen Bären starten 21 Filme, dar­unter zwei Pro­duk­tio­nen aus Deutsch­land. Doris Dörrie zeigt „Kirsch­blüten - Hanami” mit Elmar Wepper und Han­nelore Elsner. Der in München lebende Ita­lie­ner Luigi Falorni ist mit dem Kin­der­sol­daten- Film „Feu­erherz” ver­tre­ten. Hol­lywood schickt unter anderem Stars wie Penélope Cruz, Daniel Day-Lewis, Scar­lett Johans­son, Kristin Scott Thomas, Emily Watson, Willem Dafoe und Woody Har­rel­son.

www.ber­linale.de Von Elke Vogel und Aliki Nas­sou­fis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/magazintt/t/rzo399776.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 20:54 © RZ-Online (NewsDesk)
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