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Montag, 17. Juni 13

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Mitt RomneyWashing­ton - Nach dem Aus­stieg seines Rivalen Mitt Romney (60) steht die Kan­dida­tur des 71-jäh­rigen Repu­bli­kaners John McCain bei der US-Prä­siden­ten­wahl im Novem­ber so gut wie fest.

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Romneys Rückzug macht Weg für McCain frei

Washing­ton - Nach dem Aus­stieg seines Rivalen Mitt Romney (60) steht die Kan­dida­tur des 71-jäh­rigen Repu­bli­kaners John McCain bei der US-Prä­siden­ten­wahl im Novem­ber so gut wie fest.

Mitt Romney

Republikaner Mitt Romney bei der Vorwahl in Massa­chu­setts.

Nach seinem ent­täu­schen­den Abschnei­den bei den par­tei­inter­nen Abstim­mun­gen am „Super-Diens­tag” erklärte der Ex-Gou­ver­neur und Mul­timil­lionär Romney am Don­ners­tag sein Aus­schei­den aus dem Rennen um das Weiße Haus. „Ich trete für unsere Partei zur Seite”, begrün­dete er seinen Schritt. Neben McCain, der nach seinem Erfolg vom Diens­tag als klarer lan­des­wei­ter Favorit gilt, ist jetzt noch der reli­giös ori­entierte Mike Huck­abee im Rennen, dem jedoch lan­des­weit prak­tisch keine Chance ein­geräumt wird.

McCain, der am „Super-Tuesday” die meisten und die wich­tigs­ten Bun­des­staa­ten gewin­nen konnte, sagte in Washing­ton, er würde eine Nomi­nie­rung durch seine Partei „demütig” anneh­men. Zugleich bekräf­tigte er mit Blick auf par­tei­interne Kri­tiker seine kon­ser­vative Politik. Er werde im Irak nicht weichen und die von Prä­sident George W. Bush durch­gesetz­ten Steu­erer­leich­terun­gen fest­schrei­ben. „Ich stehe zu meinen kon­ser­vati­ven Über­zeu­gun­gen”, sagte McCain. Kri­tiker werfen ihm eine zu lasche Haltung in der Ein­wan­derungs­poli­tik vor.

Nach Angaben der Zeitung „New York Times” hat McCain etwa 550 mehr Dele­gier­ten­stim­men als Romney. Romney habe ein­sehen müssen, dass es rech­nerisch prak­tisch so gut wie unmög­lich für ihn sei, sich doch noch die Nomi­nie­rung zu sichern. „Ich ziehe mich zurück, weil ich Amerika liebe”, sagte Romney, der zugleich die Kon­ser­vati­ven der Partei beschwor. „Wir werden uns auch nicht ent­muti­gen lasen, wenn uns andere belächeln.” In US-Medien wurde Huck­abee, der laut lan­des­wei­ten Umfra­gen deut­lich hinten liegt, bereits als mög­licher Kan­didat für das Amt des Vize-Prä­siden­ten gehan­delt.

Die Entscheidung Romneys dürfte nach Ansicht von Kom­men­tato­ren die Demo­kra­ten zusätz­lich unter Druck setzen. Während die Repu­bli­kaner sich jetzt prak­tisch schon auf den poli­tischen Gegner kon­zen­trie­ren können, laufen die demo­kra­tischen Bewer­ber Hillary Clinton und ihr schwar­zer Kon­kur­rent Barack Obama Gefahr, sich selbst zu zer­flei­schen, meinten Kom­men­tato­ren.

Zudem scheint bei Clinton das Geld knapp gewor­den zu sein: Die frühere First Lady musste nach eigenen Angaben im Januar fünf Mil­lio­nen Dollar (3,4 Mil­lio­nen Euro) aus ihrer eigenen Kasse bezah­len, um den Vor­wahl­kampf zu finan­zie­ren. Ihr Rivale Obama konnte dagegen allein im Januar weitere 32 Mil­lio­nen Dollar Spenden ein­neh­men, Clinton ledig­lich 13 Mil­lio­nen Dollar.

Allerdings sorgte die Mara­thon-Abstim­mung am „Super-Diens­tag” in 24 der 50 Bun­des­staa­ten nach US-Medien­berich­ten für einen neuen Ein­nahme-Schub. Dem schwar­zen Senator flossen demnach allein seit dem 5. Februar weitere 7,5 Mil­lio­nen Dollar zu. Aber auch aus der Umge­bung Clin­tons ver­lau­tete, der Spen­den­strom sei prak­tisch über Nacht gewach­sen. Ihr Wahl­kampf­lager rechnet deshalb damit, dass die Sena­torin den Vor­schuss aus ihrem Pri­vat­ver­mögen bald wieder zurücker­halte, meldete der US-Fern­seh­sen­der CNN. Den Angaben zufolge sam­melte Clinton ins­gesamt bislang rund 118 Mil­lio­nen Dollar an Spenden ein, ihr Kon­kur­rent rund 104 Mil­lio­nen.

Clinton und Obama sind aus den demo­kra­tischen Abstim­mun­gen über die Spit­zen­kan­dida­tur für die Prä­sident­schafts­wahl am Diens­tag prak­tisch Kopf-an-Kopf her­vor­gegan­gen. Berech­nun­gen des Obama-Lagers zufolge wird der Senator aus Illi­nois seine Rivalin nach der Ver­tei­lung aller zu ver­geben­den Dele­gier­ten nach dem „Super-Diens­tag” sogar über­flü­geln: Danach komme er unterm Strich auf 910 Stimmen, Clinton auf 882. Wahl­stra­tegen der New Yorker Sena­torin erwar­ten indes, dass der Unter­schied zwi­schen beiden „im ein­stel­ligen Bereich” liegen werde, berich­tete die „Washing­ton Post”. Eine exakte Hochrech­nung gab es aber zunächst nicht. Für einen Sieg bei dem demo­kra­tischen Nomi­nie­rungs­par­tei­tag im Sommer braucht ein Bewer­ber min­des­tens 2025 der 4049 Dele­gier­ten­stim­men.

Die nächste Runde der Vorwahlen findet am Samstag bei den Demo­kra­ten und Repu­bli­kanern in den Bun­des­staa­ten Loui­siana und Washing­ton statt. Als wich­tiger gelten jedoch die Vor­wah­len in Vir­ginia, Mary­land und der Haupt­stadt Washing­ton DC am dar­auf­fol­gen­den Diens­tag. Um viele Dele­gierte geht es danach am 4. März bei wei­teren Abstim­mun­gen in Texas und Ohio. Die US-Prä­siden­ten­wahl findet am 4. Novem­ber statt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/news/t/rzo399812.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 22:34 © RZ-Online (NewsDesk)
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