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Samstag, 15. Aug. 20

Umweltfreundlicher RoadsterSchwein­furt - Einen umwelt­freund­lichen Road­ster will das Unter­neh­men Bra auf dem Genfer Auto­salon vor­stel­len. Der PGO Céven­nes Turbo-CNG kann mit Erd- oder Biogas betrie­ben werden, teilt die Firma in Schwein­furt mit.

Saar­brü­cken - Peugeot gibt alle Ben­zin­modelle ab Baujahr 1998 für den Betrieb mit Kraft­stof­fen mit höherem Ethanol-Anteil frei. Ben­ziner, die seit dem 1. Juli 1998 gebaut wurden...

München - Öster­reich geht künftig härter gegen Maut­prel­ler vor. Nach Angaben des ADAC in München führen die Behör­den auf Auto­bah­nen und Schnell­straßen nun auch auto­mati­sche Kon­trol­len ein.

Chicago - VW hat auf der Auto Show in Chicago (7. bis 17. Februar) die neue Großraum­limou­sine Routan enthüllt.

Chicago/Neckar­sulm (dpa/tmn) - Hyundai hat die Mit­tel­klasse-Limou­sine Sonata über­arbei­tet. Auf der Chicago Auto Show (7. bis 17. Februar) zeigt Hyundai eine mit mehr Chrom-Zier­tei­len bestückte...

Berlin/Chicago - Die Chrys­ler-Marke Dodge stellt auf der Chicago Auto Show (noch bis 17. Februar) den neuen Chal­len­ger SRT8 vor. Die Modell­bezeich­nung soll dabei ebenso wie das Design an den Chal­len­ger der 70er Jahre...

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50 Jahre Verkehrssünderkartei

Flens­burg - Die Flens­bur­ger „Ver­kehrs­sün­der­kar­tei” wird 50 Jahre alt: Am 2. Januar 1958 wurden im Kraft­fahrt-Bun­des­amt (KBA) die ersten Ver­kehrs­sün­der ein­getra­gen. Nach einem Jahr hatte die Kartei 810 000 Namen.

Schild des Kraftfahrt-Bundesamtes

Der Prä­sident des Kraft­fahrt-Bun­des­amts (KBA), Ekhard Zinke, zeigt in Flens­burg das Schild seiner Behörde. (Bild: dpa)

Bei heute 50 Mil­lio­nen Füh­rer­schein­inha­bern ist der „Bestand” mitt­ler­weile auf 8,4 Mil­lio­nen Ein­träge im Ver­kehrs­zen­tral­regis­ter (VZR) - so der offi­zielle Name - gewach­sen (Stand 1.1.2007). „Nicht nur die Moto­risie­rung hat zuge­nom­men”, erklärt der KBA-Prä­sident Ekhard Zinke, „es sind auch viele neue Delikte dazu gekom­men”. Früher seien Alko­hol­ver­stöße nicht so hart bestraft worden, zudem habe es noch kein Han­dyver­bot am Steuer gegeben. Die Quote von etwa 15 Prozent sei in all den Jahren etwa gleich­geblie­ben.

Dennoch ist und bleibt das zu schnelle Fahren bei Männern und Frauen mit Abstand das häu­figste Delikt (je fast 60 Prozent). Bei Männern folgt das Fahren unter Alko­holein­fluss (15 Prozent), bei Frauen die Vor­fahrt­ver­let­zung (17 Prozent). Rund 80 Prozent der Sünder sind Männer. Drei Viertel der Erfass­ten haben nicht mehr als sieben Punkte auf dem Flens­bur­ger Konto. Fast fünf Prozent - etwa 400 000 Men­schen - haben acht bis 13 Punkte auf dem „Kerb­holz”, rund ein Prozent hat 14 Punkte und mehr. Je nach Delikt dauert es zwi­schen zwei und zehn Jahren, bis die Punkte gelöscht werden - vor­aus­gesetzt es kommen keine neuen hinzu.

Knapp ein Fünftel der Ein­getra­genen hat keine Punkte, ist aber trotz­dem akten­kun­dig. Dar­unter fallen auch Men­schen ohne Füh­rer­schein, die als Auto­fah­rer erwi­scht wurden oder sich als Rad­fah­rer oder Fußgän­ger ein Ver­kehrs­delikt geleis­tet haben. „Es soll auch einmal ein Land­wirt Punkte bekom­men haben, weil er sein unbe­leuch­tetes Schwein nachts über die Straße geführt hat”, erzählt Zinke, der selber keine Punkte in der Behörde hat. „Ich hatte aber mal einen - für zu schnel­les Fahren.” Der Eintrag habe sein Ziel erreicht und bei ihm zu einer bewus­ste­ren Fahr­weise geführt.

Historisches Vorbild der Kartei war 1910 die „Sam­mel­stelle für Nach­rich­ten über Kraft­fahr­zeug­füh­rer” im Ber­liner Poli­zei­prä­sidium. Auch nach Ein­führung des VZR gab es die berüch­tig­ten Punkte zunächst nicht. Erst 1974 wurde das bun­des­weit ein­heit­liche soge­nannte Mehr­fachtäter-Punkt­sys­tem ein­geführt. Neue Ein­träge werden von den 187 Mit­arbei­tern im VZR mitt­ler­weile elek­tro­nisch erfasst. „Das VZR hat sich im letzten Jahr­zehnt wei­ter­ent­wickelt”, erzählt Zinke. Die Reihe von älteren Fällen, die in Regal­wän­den auf 10,7 Mil­lio­nen Blät­tern in Hand­akten geführt werden, ist aller­dings noch rund 500 Meter lang. „Bis die letzte Akte ver­nich­tet wird, wird es noch einige Jahre dauern”, sagt Zinke.

Entgegen der all­gemei­nen Meinung sei das Image der Behörde nicht negativ, betont Zinke. „Die Exis­tenz des Regis­ters wird positiv gesehen. Ver­kehrs­teil­neh­mer vom Verkehr fern­zuhal­ten, die nicht geeig­net sind - darum geht es.” Immer wieder werde er auf die Flens­bur­ger Punkte ange­spro­chen. „Es ist erstaun­lich: Egal, auf wen ich treffe, es kommen die Lebens­beich­ten zu Ver­kehrs­über­tre­tun­gen”, erzählt Zinke. Die Abso­lution habe er jedoch noch keinem erteilt. Von Timo Lin­demann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/02/service/auto/t/rzo390405.html
Mittwoch, 02. Januar 2008, 16:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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