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Donnerstag, 9. Juli 20

eBayBerlin - Das Auk­tions­haus eBay will sein Bewer­tungs­sys­tem ändern - viele Verkäu­fer haben jetzt Angst, sich nicht mehr gegen säumige Kunden wehren zu können.

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Neues eBay-Modell: So schützen sich künftig Verkäufer

Berlin - Das Auk­tions­haus eBay will sein Bewer­tungs­sys­tem ändern - viele Verkäu­fer haben jetzt Angst, sich nicht mehr gegen säumige Kunden wehren zu können.

eBay

Das Online-Auk­tions­haus eBay will sein Bewer­tungs­sys­tem auch in Deutsch­land ändern. (Bild: „ebay.de”)

„Die sicherste Methode ist es immer noch, die Waren per Vor­kasse anzu­bie­ten - dann ent­ste­hen erst gar keine Zah­lungs­pro­bleme”, sagte Ronny Jahn von der Ver­brau­cher­zen­trale Berlin. Auch ein Versand per Nach­nahme sei für Verkäu­fer sicher, dafür aber auch teurer. Zusätz­lich böten Treu­hand­sys­teme einen Schutz vor Betrü­gern - hier wird die Ware erst ver­schickt, wenn das Geld auf einem Zwi­schen­konto ein­gegan­gen ist.

Voraussichtlich ab Juni sollen eBay-Händler keine nega­tiven Bewer­tun­gen mehr über Käufer abgeben dürfen. Damit will das Unter­neh­men kri­tische Kunden vor „Rache-Bewer­tun­gen” schüt­zen. In der Ver­gan­gen­heit haben Händler eBay zufolge wie­der­holt schlechte Noten für Käufer ver­geben, die ihren Service negativ beur­teil­ten. Darauf­hin hätten sich viele Käufer nicht mehr getraut, schlechte Bewer­tun­gen abzu­geben.

„Um künftig schwarze Schafe zu erken­nen, sollte man zunächst die Iden­tität des Käufers genau prüfen”, sagte Ver­brau­cher­schüt­zer Jahn. So sollte etwa nach­gese­hen werden, ob Name, Adresse und Tele­fon­num­mer stimmen und zuein­ander passen. Sch­ließ­lich könne es Pro­bleme geben, wenn zum Bei­spiel Betrü­ger fremde Benut­zer­kon­ten für ihre Geschäfte miss­brau­chen. „Wenn jemand unter falschem Namen bestellt und dann hin­ter­her nicht zahlt, hat man ein Problem mit der Haftung”, erklärt Jahn. Im Zweifel lohne es sich vor dem Ver­schi­cken größe­rer Waren­sen­dun­gen, den Käufer kurz anzu­rufen, um die Echt­heit der Daten sicher­zustel­len.

Zahlt ein Käufer nicht , können geprellte Händler zudem recht­lich gegen ihn vor­gehen. „In der Regel läuft das so ab, dass man zunächst eine Frist zur Bezah­lung der Ware von 14 Tagen setzt”, sagt Jahn. Danach sei es für Pri­vat­ver­käu­fer ratsam, sich an einen Anwalt zu wenden und das Geld per Mahn­bescheid oder über eine Klage ein­zutrei­ben. „Die Kosten lassen sich dabei als Ver­zugs­scha­den anrech­nen.” Handelt es sich um einen vor­sätz­lichen Betrug, werde der Fall auch straf­recht­lich ver­folgt. „Wenn sich her­aus­stellt, dass ein Kunde auch bei anderen Auk­tio­nen nicht gezahlt hat, kann man das der Polizei melden.”

Laut eBay können Verkäu­fer künftig zudem auf eine stär­kere Kon­trolle durch das Unter­neh­men setzen. So bestehe die Mög­lich­keit, säumige Käufer beim Kun­den­dienst zu melden, statt ihnen schlechte Bewer­tun­gen zu geben. Ronny Jahn sieht das jedoch skep­tisch: „Bei Pro­ble­men ist von dieser Seite meist wenig Hilfe zu erwar­ten - bisher hat sich eBay in solchen Fällen jeden­falls meist raus­gehal­ten.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/service/computer/t/rzo399485.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 13:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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