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Donnerstag, 9. Juli 20

Zigarettenrauchen bei JugendlichenNew York - Alle sechs Sekun­den stirbt ein Mensch an den Folgen des Rau­chens. Tabak ist damit nach Angaben der Welt­gesund­heits­orga­nisa­tion (WHO) die welt­weit führende ver­meid­bare Todes­ursa­che. Im 20. Jahr­hun­dert habe...

KrankenversicherungWies­baden - Immer mehr Men­schen in Deutsch­land haben in den ver­gan­genen Jahren auf eine Kran­ken­ver­siche­rung ver­zich­tet. Das teilte das Sta­tis­tische Bun­des­amt in Wies­baden mit.

Berlin - Dia­beti­ker sollten bei der Kon­trolle ihres Blut­zucker­spie­gels keine Harn­test­strei­fen ver­wen­den. Sie seien nicht genau genug, erklärt Prof.

Bai­erbrunn - Haben Dia­beti­ker ver­sehent­lich ihre blut­zucker­sen­ken­den Tablet­ten nicht ein­genom­men, dürfen sie beim nächs­ten Mal nicht einfach die dop­pelte Dosis nehmen.

München - Medi­kamente zur Taba­kent­wöh­nung sind nach Exper­ten­ansicht nur sinn­voll, wenn sie Teil eines Gesamt­kon­zep­tes sind. Niko­tin­pflas­ter oder -kau­gum­mis wirkten unter­stüt­zend.

Frank­furt/Main - 17 000 Men­schen sterben jedes Jahr in deut­schen Kran­ken­häu­sern, weil ein Kli­nik­mit­arbei­ter einen Fehler gemacht hat. Zuge­geben werden diese Pannen nur selten.

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Alle sechs Sekunden stirbt ein Raucher - weltweite Studie

New York - Alle sechs Sekun­den stirbt ein Mensch an den Folgen des Rau­chens.

Zigarettenrauchen bei Jugendlichen

Abschreckung Tabak­steuer: Die immer weiter stei­gen­den Kosten halten nach Exper­ten­mei­nung Jugend­liche von der Ziga­rette fern. (Bild: dpa)

Tabak ist damit nach Angaben der Welt­gesund­heits­orga­nisa­tion (WHO) die welt­weit führende ver­meid­bare Todes­ursa­che.

Im 20. Jahrhundert habe das Rauchen 100 Mil­lio­nen Men­schen getötet, heißt es im ersten umfas­sen­den Welt-Tabak-Bericht der WHO, der in New York vor­gelegt wurde. Ohne Ein­däm­mung des zuneh­men­den Tab­akkon­sums könnten es im 21. Jahr­hun­dert eine Mil­liarde Tote werden, warnt die Orga­nisa­tion der Ver­ein­ten Natio­nen. Deutsch­land zählt dem Bericht zufolge zu den zehn Ländern mit den absolut meisten Rau­chern welt­weit.

Die WHO prä­sen­tiert sechs Schlüs­sel-Maß­nah­men, um den welt­weit wach­sen­den Tab­akkon­sum ein­zudäm­men. Dazu gehören die höhere Besteue­rung von Tabak, ein strik­tes Verbot von Ziga­ret­ten­wer­bung sowie Auf­klärung und Hilfs­pro­gramme für Raucher, die von der Sucht los kommen wollen. „Obwohl es immer mehr Kam­pagnen gegen das Rauchen gibt, kann jedes Land der Erde mehr tun. Diese sechs Maß­nah­men sind für alle umsetz­bar, für arme wie für reiche Länder”, sagte WHO- Gene­ral­direk­torin Mar­garet Chan laut einer Mit­tei­lung.

In Deutschland raucht dem Bericht zufolge rund ein Viertel der Erwach­senen, knapp 20 Mil­lio­nen - jeder dritte Mann und jede vierte bis fünfte Frau. Die Lei­terin der Stab­sstelle Kreb­sprä­ven­tion am Deut­schen Krebs­for­schungs­zen­trum, Martina Pötschke-Langer, sprach sich eben­falls für weitere Erhöhun­gen der Tabak­steuer aus. „Wenn der Preis ansteigt, ver­rin­gert sich der Konsum”, sagte die Hei­del­ber­ger Medi­zine­rin.

„Dank der fünf kleinen Anhe­bun­gen in den Jahren 2002 bis 2005 ist der Ziga­ret­ten­markt ein­gebro­chen”, sagte Pötschke-Langer. Das zeige sich etwa bei Jugend­lichen: „Nach einem deut­lichen Anstieg in den 90er Jahren ist das Rauch­ver­hal­ten bei Kindern und Jugend­lichen inzwi­schen dras­tisch zurück­gegan­gen - von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 18 Prozent im ver­gan­genen Jahr.”

Für den Welt-Tabak-Bericht hat die WHO Daten aus 179 ihrer Mit­glieds­staa­ten zusam­men­getra­gen, die Zahlen erfas­sen 99 Prozent der Welt­bevöl­kerung. Welt­weit gibt es demnach mehr als eine Mil­liarde Raucher. Zwei Drittel davon leben in nur zehn Ländern, dar­unter Deutsch­land, Japan und die USA. Während jedoch in den Indus­tri­elän­dern die Tendenz zum Rauchen nach­lasse, griffen in den Ent­wick­lungs­län­dern immer mehr Men­schen zum Glimmstän­gel, betonte die WHO. Die Werbung ziele dort beson­ders auf Jugend­liche und junge Frauen. Rund 80 Prozent der Raucher kommen demnach bereits heute aus Schwel­len- und Ent­wick­lungs­län­dern.

Vier von fünf Rau­chern wollten von ihrer Sucht weg­kom­men, berich­tet die WHO. Wichtig seien daher neben Auf­klärung auch Hilfs­ange­bote. Die deut­sche Krebs­for­sche­rin Pötschke-Langer machte sich für Schock­fotos etwa von Rau­cher­lun­gen oder braunen Zahn­stum­meln auf Ziga­ret­ten­packun­gen stark. „Wer 20 Ziga­ret­ten pro Tag raucht, sieht diese Bilder 7000 Mal im Jahr”, sagte sie. Daneben müsse jedoch unbe­dingt eine Hotline-Nummer stehen, bei der sich Raucher Tipps für ein rauch­freies Leben holen könnten. „Man darf nicht nur scho­cken, sondern muss einen Ausweg zeigen.” Die Bun­des­regie­rung will mit der am 6. Februar gest­arte­ten Kam­pagne „Rauch­frei 2008” Rau­chern helfen, vom Glimmstän­gel los­zukom­men.

Rauchen ist nach WHO-Angaben Risi­kofak­tor für sechs der acht führen­den Todes­ursa­chen welt­weit. Einer von zehn Todes­fäl­len bei Erwach­senen gehe auf Tabak zurück, ins­gesamt 5,4 Mil­lio­nen pro Jahr. Tabak töte bis zu jeden zweiten Kon­sumen­ten. Fast die Hälfte aller Kinder der Welt sei durch Pas­sivrau­chen belas­tet. Wegen des zeit­lichen Verzugs zwi­schen Tab­akkon­sum und resul­tie­ren­den Gesund­heits­schä­den habe die „Taba­kepi­demie” gerade erst begon­nen, befürch­tet die WHO.

Aktion „Rauch­frei 2008”: www.rauch­frei­2008.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/service/gesundheit/t/rzo399696.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 17:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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