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Wien - Auch der 531-Minuten-Rekord konnte Jens Lehmann nicht vor der Kritik und neu­erli­chen Dis­kus­sio­nen bewah­ren. Zwar hatte der Ersatz­mann des FC Arsenal auch im Bru­der­duell gegen Öster­reich keinen Gegen­tref­fer...

Wien - Nach dem Abpfiff war der größte Ärger bei Wüte­rich Joachim Löw ver­raucht und der Bun­des­trai­ner brachte die gro­teske Situa­tion nach dem klaren Sieg beim ersten EM-Pro­belauf perfekt auf den Punkt.

Wackel-Lehmann trotz Rekord in der Kritik

Wien - Auch der 531-Minuten-Rekord konnte Jens Lehmann nicht vor der Kritik und neu­erli­chen Dis­kus­sio­nen bewah­ren.

Rückhalt?

Jens Lehmann gibt Anwei­sun­gen an seine Abwehr.

Zwar hatte der Ersatz­mann des FC Arsenal auch im Bru­der­duell gegen Öster­reich keinen Gegen­tref­fer kas­siert und damit die von ihm selbst gehal­tene deut­sche Tor­hüter-Best­marke um zwei Minuten ver­bes­sert. Doch nach einer ganzen Serie von Wackel-Ein­lagen zeigte sich sogar Bun­destor­wart­trai­ner Andreas Köpke etwas ratlos: „Ich habe im Moment keine Erklärung dafür. Jens hat sich sicher etwas anste­cken lassen, da braucht man nicht drumrum zu reden.”

Ein völlig unmotivierter Ausflug, zwei Patzer bei hohen Ein­gaben, kata­stro­phale Abwürfe, dazu ein von der Brust abge­prall­ter Ball - nur das Unver­mögen der öster­rei­chi­schen Offen­siv-Kräfte, die Ret­tungs­tat seines Kol­legen Per Mer­tesa­cker und das Tor-Alu­minium bewahr­ten für Lehmann die Null-Gegen­tore-Serie.

„Heute muss man sagen, dass er in der einen oder anderen Situa­tion die Sicher­heit nicht hatte”, kom­men­tierte Joachim Löw die Pannen seiner Nummer 1. Dem Bun­des­trai­ner dürfte nicht ent­gan­gen sein, dass Lehmann aus­gerech­net in Situa­tio­nen patzte, die schwer auf dem Trai­nings­platz zu simu­lie­ren sind. Ande­rer­seits rea­gierte der 38- jährige Keeper in zwei Eins-gegen-Eins-Situa­tio­nen her­vor­ragend. Lehmann ent­schul­digte sich am Ende - jedoch nur für eine Situa­tion. „Ich habe einen Fehler gemacht, zwei­fels­frei, als ich mich ver­schätzt habe”, räumte er nach seinem unmo­tivier­ten Ausflug fast bis an die Sei­ten­linie ein, schloss aber auch an: „Dass man nicht jeden Ball bekom­men kann, wenn man so ein risi­korei­ches Spiel spielt wie ich, ist leider so.”

Die sportliche Leitung, der ein Wechsel von Lehmann zu Borus­sia Dort­mund im Winter und damit garan­tierte Spiel­pra­xis vor der Euro­pameis­ter­schaft lieber gewesen wäre, vermied trotz der schwa­chen Vor­stel­lung alle Kom­men­tare, die am Status des Wahl-Lon­doners kratzen könnten. „Wir lassen uns von der ganzen Situa­tion nicht beirren”, meinte Köpke und ergänzte: „Ihm ist natür­lich klar, dass er ver­mehrt unter Beo­bach­tung steht. Er hat auch zwei ent­schei­dende Bälle gehal­ten, so dass die Null stand.” Auch Team­mana­ger Oliver Bier­hoff ver­tei­digte Leh­manns offen­sive Spiel­weise und betonte: „Wer Jens kennt, der weiß, dass er Druck braucht.”

Chef Löw, der um die neu ange­heiz­ten Lehmann-Dis­kus­sio­nen genau weiß, erneu­erte: „Wir haben sehr viel Ver­trauen zu ihm.” Der Bun­des­trai­ner denkt trotz Leh­manns schwie­riger Posi­tion in London - nur durch die Ver­let­zung seines Rivalen Manuel Almunia war er zuletzt wieder in den Arsenal-Kasten gerückt - und die Wackler in der Natio­nalelf derzeit nicht über einen Wechsel seines Stamm­tor­hüters für die EM nach. Erstens hat er in Timo Hil­debrand und Robert Enke nicht die ernst­hafte Alter­native, wie sie Lehmann selbst vor der WM 2006 für Platz­hirsch Oliver Kahn gewesen war. Und zwei­tens hat Löw genü­gend andere Bau­stel­len.

Die Reaktionen von Lehmann auf seine eigene Vor­stel­lung dürften die DFB-Trainer aller­dings wenig amü­sie­ren. Er habe lieber Spiele, in denen es um richtig was geht, wo der Druck richtig groß ist, wies der Torwart auf seine ein­geschränkte Moti­vation im 3:0-Test-Kick in Wien hin. Fast trotzig gab er weiter zu Pro­tokoll: „Ich kann mich nicht daran erin­nern, wann ich zum letzten Mal in der Natio­nal­mann­schaft einen Fehler gemacht habe. Wenn Deutsch­land nichts anderes zu dis­kutie­ren hat, dann ist es einer­seits schön, weil wir sonst keine Pro­bleme haben und ich kann damit leben. Damit lebe ich immer als Torwart. Sie können schrei­ben, was Sie möchten, das werden Sie auch tun. Sie haben ansons­ten nichts zu dis­kutie­ren.” Von Jens Mende und Klaus Berg­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/sport/fussball/t/rzo399685.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 12:52 © RZ-Online (NewsDesk)
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