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Montag, 17. Juni 13

Tor-ToniHamburg - Ita­liens Fußball-Welt­meis­ter haben den ersten Form-TÜV mit Bravour bestan­den, viele Mit­favo­riten dagegen einen Stotter-Start in das EM-Jahr hin­gelegt. Während die Squadra Azzurra vier Monate vor Beginn der...

Ghana - KamerunAccra - Der Kölner Otto Pfister und seine „unbe­zähm­baren Löwen” aus Kamerun stehen im Finale des Afrika-Cups. Dank des umju­bel­ten Sieg­tref­fers von Joker Alain Nkong (70. Minute) setzten sich die Kame­runer gegen den...

Frank­furt/Main - Ein­tracht Frank­furt hofft auf die Fort­set­zung des traum­haf­ten Rück­run­den­starts, Arminia Bie­lefeld auf den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Michael Frontzeck. Nach dem klaren 3:0-Erfolg bei Hertha...

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Wien - Auch der 531-Minuten-Rekord konnte Jens Lehmann nicht vor der Kritik und neu­erli­chen Dis­kus­sio­nen bewah­ren. Zwar hatte der Ersatz­mann des FC Arsenal auch im Bru­der­duell gegen Öster­reich keinen Gegen­tref­fer...

Wien - Nach dem Abpfiff war der größte Ärger bei Wüte­rich Joachim Löw ver­raucht und der Bun­des­trai­ner brachte die gro­teske Situa­tion nach dem klaren Sieg beim ersten EM-Pro­belauf perfekt auf den Punkt.

Kamerun und Ägypten im Finale des Afrika-Cups

Accra - Der Kölner Otto Pfister und seine „unbe­zähm­baren Löwen” aus Kamerun stehen im Finale des Afrika-Cups.

Ghana - Kamerun

Ghanas Micheal Essien (l) springt beim Kampf um den Ball höher als die Spieler Kameruns.

Dank des umju­bel­ten Sieg­tref­fers von Joker Alain Nkong (70. Minute) setzten sich die Kame­runer gegen den favo­risier­ten Turnier-Gast­geber Ghana mit 1:0 (0:0) durch.

Der 70-jährige Pfister hat damit auf seiner neunten Trainer-Station in Afrika die Chance, erst­mals den Cup-Gewinn zu feiern. „Der Sieg ist sehr wichtig für die Leute in Kamerun, vom Prä­siden­ten ange­fan­gen bis zum kleinen Jungen auf der Straße”, sagte Pfister.

Gewonnen!

Kameruns Kapitän Rigo­bert Song feiert den Sieg jubelnd mit einem Rie­sen­hüp­fer.

Im Augen­blick des Tri­umphes blieb der Trainer-Fuchs gelas­sen: „Ich habe schon viele schöne Momente in meiner Kar­riere erlebt. Dies ist sicher einer davon.” Kamerun, das zuletzt 2002 unter Winnie Schäfer die kon­tinen­tale Meis­ter­schaft gewon­nen hat, trifft im End­spiel auf Titel­ver­tei­diger Ägypten, der dem Topfa­vori­ten Elfen­bein­küste mit 4:1 (1:0) das Nach­sehen gab. Dem Finale blickt Pfister ange­sichts seines breiten Kaders zuver­sicht­lich ent­gegen: „Kamerun hat die beste Bank des Tur­niers.”

Unter den Augen von Afrikas Fußball-Legende Roger Milla war beiden Teams der große Druck anzu­mer­ken, in einer wenig berau­schen­den Partie blieben Chancen Man­gel­ware. Die Pfister-Elf mit den Bun­des­liga­pro­fis Thi­mothee Atouba (Hamburg), Moha­madou Idris­sou (Frei­burg) und dem ein­gewech­sel­ten Joel Epalle wurden vom Ex-Kölner Rigo­bert Song in der Defen­sive glän­zend diri­giert. Im Angriff blieb im Duell der beiden vier­mali­gen Cham­pions Super­star Samuel Eto'o, mit 16 Tref­fern Rekord­tor­schütze des Afrika-Cups, hin­gegen lange blass.

Spielende

Kameruns Spieler gehen nach dem Sieg über Ghana im Halb­finale vom Platz.

Auch Gast­geber Ghana, bei dem der Lever­kuse­ner Hans Sarpei in der Vie­rer­kette agierte, legte Wert auf einen sta­bilen Abwehr­ver­bund und spielte mit Chelsea-Abräu­mer Michael Essien in der Innen­ver­tei­digung. So dauerte es vor rund 45 000 Zuschau­ern in Accra bis zur 28. Minute, ehe André Ayew Kameruns Keeper Idris Kameni erst­mals prüfte. Ghanas Coach Claude LeRoy hatte einen Tag nach seinem 60. Geburts­tag zunächst nur eine Schreck­sekunde zu über­ste­hen, als Frei­stoß-Experte Geremi (38.) aus 35 Metern nur das Lat­ten­kreuz traf.

Im zweiten Durchgang war Ghana das domi­nie­rende Team, aber mitten in die Drang­peri­ode der Gast­geber fiel der Sieg­tref­fer für die Kame­runer. Nach einem Konter über den Bochu­mer Epalle passte Eto'o zum ein­gewech­sel­ten Nkong, der Ghanas Schluss­mann Richard King­ston mit einem plat­zier­ten Flach­schuss über­wand und ansch­ließend einen Jubel­tanz voll­führte. Auch die Rote Karte für André Bikey (90.), der in der hek­tischen Schluss­phase einen Ordner atta­ckierte und damit im Finale fehlt, änderte nichts mehr am Sieg Kameruns.

Orientierung

Ghanas Micheal Essien (r) und Kame­rungs Samuel Eto'o laufen auf neue Posi­tio­nen.

Pfister und LeRoy hatten zuvor beide die Auswahl-Teams ihres Kon­tra­hen­ten beim Afrika-Cup betreut: Der deut­sche Wel­ten­bumm­ler verlor 1992 mit Ghana im Finale, der Fran­zose führte Kamerun 1988 zum Titel­gewinn. Nach ihrem ersten Sieg gegen die „Black Stars” hoffen die „unbe­zähm­baren Löwen” auf ihren fünften Cup-Triumph - und Pfister auf die Krönung seiner langen Kar­riere.

Im zweiten Halbfinale bezwangen die Ägypter den Topfa­vori­ten Elfen­bein­küste mit 4:1 (1:0). Für den Cup-Ver­tei­diger waren Ahmed Fathy (12.), Amr Hasan Zaky (62./67.) und Mohamed Abo Terika (90.+1) erfolg­reich, Abdul­kader Keita (63.) traf für die Ivorer. Das End­spiel findet am Sonntag in Ghanas Haupt­stadt Accra statt. Von Peter Auf der Heyde, dpa

Fauler Zauber

Die auf­fäl­lige Gestalt will den Spie­laus­gang vor­her­sagen können und pro­hezeihte einen 2:1-Sieg für Ghana. Foto: Kim Ludrook.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/sport/fussball/t/rzo399817.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 23:32 © RZ-Online (NewsDesk)
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