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Montag, 17. Juni 13

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Neuner „Halte mich für nichts Besonderes”

Öster­sund - Seit Mag­dalena Neuner mit ihrem WM- Drei­fach-Triumph vor einem Jahr die Biath­lon-Welt auf den Kopf gestellt hat, hat sie gelernt, „auch mal zu Dingen Nein zu sagen”.Ansons­ten aber glaubt die Ski­jäge­rin aus dem baye­rischen Wallgau, sich nicht groß ver­ändert zu haben.

Bodenständig

Magdalena Neuner bei einem Wer­bes­hoo­ting.

„Ich behaupte einfach, dass ich die­jenige bin, die ich auch immer war. In meiner Familie ist das Bewusst­sein für die wich­tigen Dinge im Leben stark ver­ankert. Ich habe sicher­lich mehr Ver­pflich­tun­gen und weniger Zeit für Pri­vates, aber das sind Äußer­lich­kei­ten, die meinen Kern nicht ver­ändert haben”, sagte die jüngste Drei­fach-Welt­meis­terin im Biath­lon-Sport in einem dpa-Inter­view.

Beim WM-Auftakt am 9. Februar in Öster­sund feiert sie ihren 21. Geburts­tag, will ihren Sprint-Titel ver­tei­digen und am 10. Februar dann beim Mas­sen­start glänzen. Der Ruhm ist ihr nicht zu Kopf gestie­gen, sie hat sehr wohl noch den Blick für die Leis­tung anderer. „Ich kann gut laufen und schießen, ein anderer malt schön, ein guter Chirurg führt eine schwie­rige Ope­ration durch. Jeder Mensch hat Talente für irgen­det­was. Ich halte mich für nichts Beson­deres, nur weil man mich bei der Ausü­bung meines Talents auch im Fern­sehen sehen kann.”

Durch ihre drei Gold-Medail­len von Antholz ist Mag­dalena Neuner zum Sport-Star auf­gestie­gen. Sie wurde mit Aus­zeich­nun­gen über­schüt­tet, in der Werbung ist sie eine gefragte Frau. Doch „den Begriff 'Wer­bemil­lionärin' höre ich nicht so gerne”. Der habe etwas Markt­schreie­risches, meint sie. Von ihrem Sport könne sie dank der Spon­soren gut leben: „Ich habe eine aus­kömm­liche Ver­mark­tungs­situa­tion. Im Vor­der­grund steht für mich aber der Sport.”

Nach einer bislang eher durchwachsenen Saison will die Zoll­haupt­wacht­meis­terin bei der Welt­meis­ter­schaft wieder voll angrei­fen. „Ja, ich werde ver­suchen, meinen Sprint-Titel aus Antholz zu ver­tei­digen”, ver­sprach sie vor dem ersten WM-Rennen an ihrem Geburts­tag am Samstag. „Eine kleine Feier im Rahmen der Mann­schaft mit Kuchen und Kaffee wird es sicher­lich geben, aber der Tag steht natür­lich ganz klar unter dem Zeichen des Wett­kampfs.”

Die beiden Titel­gewinne Ende Januar bei ihrer letzten Junio­ren-WM in Ruh­poling kamen gerade recht. „Siege sind immer gut für das Selbst­ver­trauen”, sagt sie. Obwohl ledig­lich ein Weltcup-Saison- Erfolg in der Bilanz steht, ist sie guter Dinge. Läu­ferisch war sie im Weltcup die stärkste Ath­letin, nur mit dem Gewehr zielte sie nicht immer genau. „Eigent­lich muss ich nur schauen, dass ich die guten Trai­nings­schieß­ergeb­nisse abrufe. Ich habe in der Wett­kampf­pause selbst­ver­ständ­lich einen Trai­nings­schwer­punkt auf das Schießen gelegt und hoffe, dass ich die Dinge nunmehr besser umset­zen kann.”

Über ihren blitzartigen Aufstieg ist Mag­dalena Neuner noch immer ver­wun­dert. „Ich wollte ja immer Leis­tungs­sport­lerin werden, und Leis­tungs­sport­ler haben Ziele und Träume; dass sich meine Träume so schnell erfül­len ließen, damit habe ich selbst­ver­ständ­lich nicht gerech­net”, meint sie.

Vor der Doping-Pro­ble­matik ver­schließt sie die Augen nicht. Sch­ließ­lich habe es ja bereits Doping­fälle im Biath­lon gegeben. „Man sollte einer­seits nicht naiv mit dem Thema umgehen, ande­rer­seits aber auch nicht mit Pau­scha­lie­run­gen arbei­ten, die keine Grund­lage haben”, betont Mag­dalena Neuner und fordert „stär­kere Kon­trol­len, lang­fris­tige Sperren für Dopingsün­der”. Von Volker Gundrum, dpa

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/sport/t/rzo399691.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 13:08 © RZ-Online (NewsDesk)
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