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Donnerstag, 6. Aug. 20

Hamburg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 7.2.2008 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dollar...

NEW YORK - Der Kurs des Euro hat am Don­ners­tag nach EZB-Aus­sagen nach­gege­ben. Bis zum Abend fiel die Gemein­schafts­währung der Euro­zone auf 1,4456 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch über 1,46 Dollar notiert.

Frank­furt/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 7.2.2008 um 20:05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Frank­furt/Main - Belas­tet von anhal­tend hoher Unsi­cher­heit haben die deut­schen Aktien­indi­zes am Don­ners­tag wieder den Rück­wärts­gang ein­gelegt. Der DAX ging mit minus 1,66 Prozent bei 6.733,72 Punkten aus dem Handel.

Frank­furt/Main - Belas­tet von anhal­tend hoher Unsi­cher­heit haben die deut­schen Aktien­indi­zes am Don­ners­tag wieder den Rück­wärts­gang ein­gelegt. Der DAX ging mit minus 1,66 Prozent bei 6.733,72 Punkten aus dem Handel.

Frank­furt/Main - Die Deut­sche Bank hat 2007 trotz Mil­liar­den­ein­bußen in der Finanz­markt­krise ihre Rekord­jagd fort­gesetzt. Nach einem Über­schuss von 6,5 Mil­liar­den Euro zeigte sich Vor­stands­chef Josef Acker­mann auch...

Deutsche Bank mit Rekordüberschuss - Interesse an Postbank

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank hat 2007 trotz Milliardeneinbußen in der Finanzmarktkrise ihre Rekordjagd fortgesetzt. Nach einem Überschuss von 6,5 Milliarden Euro zeigte sich Vorstandschef Josef Ackermann auch für 2008 optimistisch - trotz anhaltender Nervosität an den Märkten.

Deutsche Bank-Türme

Die Türme der Deut­schen Bank in Frank­furt am Main leuch­ten über der Innen­stadt der Main­metro­pole (Archiv­foto).

„In einer schwierigen Zeit hat die Deutsche Bank Stärke und Widerstandsfähigkeit bewiesen”, sagte Ackermann am Donnerstag in Frankfurt. Daher halte der DAX-Konzern an dem Ziel fest, in diesem Jahr ein Vorsteuerergebnis von 8,4 Milliarden Euro zu erreichen.

Zulegen will die Bank vor allem aus eigener Kraft. Ackermann zeigte sich aber auch offen für Zukäufe: „Wir haben immer gesagt, dass uns die Postbank interessieren würde. Wenn jemand uns ansprechen würde, wären wir gesprächsbereit. Das wäre auch für Deutschland eine sinnvolle Lösung.”

Ackermann betonte, die Krise am Markt für zweitklassige US- Hypothekenkredite (subprime) und ihre Auswirkungen hätten die Deutsche Bank „weitaus weniger getroffen” als viele Wettbewerber. Die Bank verkenne aber nicht, „dass die Probleme an den Kreditmärkten sich in den nächsten Monaten auch realwirtschaftlich deutlich bemerkbar machen werden”. Seine Managerkollegen mahnte Ackermann erneut zur vollständigen Offenlegung von Risiken.

Deutschlands größte Bank musste im Schlussquartal 2007 im Gegensatz zu vielen Konkurrenten nur noch geringe Wertberichtigungen im Zusammenhang mit der Finanzkrise vornehmen. Von Oktober bis Ende Dezember lagen die Abschreibungen netto bei „weniger als 50 Millionen Euro”. Bis Ende des dritten Quartals hatte der deutsche Branchenprimus 2,3 Milliarden Euro abgeschrieben, den Löwenanteil davon im besonders belasteten dritten Jahresviertel. Weitere Abschreibungen wegen der Krise schloss Ackermann nicht aus.

Trotz der Belastungen steigerte die Bank ihren Rekordüberschuss des Jahres 2006 um sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Dazu trug maßgeblich ein gutes erstes Halbjahr bei. Im traditionell schwächeren vierten Quartal brach der Gewinn um 47 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro ein. Zudem glich die Deutsche Bank Rückschläge im Kerngeschäft durch Beteiligungsverkäufe und Sondereffekte aus. So trennte sich die Bank beispielsweise von Linde-Aktien. Im Investmentbanking - seit Jahren das Hauptstandbein des Konzerns - gab es dagegen kräftige Einbußen: In der Sparte CIB (Corporate and Investment Bank) sank der Gewinn binnen Jahresfrist um 15 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.

Das Institut setze alles daran, Marktanteile im Investmentbanking, zu dem etwa der Wertpapierhandel und das Beratungsgeschäfts bei Übernahmen gehört, auszubauen. Ackermann betonte: „Unser Geschäftsmodell bleibt unverändert.” Aber auch bei den Privatkunden legte die Bank 2007 zu: In der Sparte PBC (Private & Business Clients) wurden im vergangenen Jahr weltweit netto mehr als eine Million neue Kunden gewonnen.

Das Privatkundengeschäft war 2007 auch Haupttreiber bei den Erträgen. Insgesamt legten die Erträge um acht Prozent auf 30,7 Milliarden Euro zu. Für faule Kredite legte die Bank insgesamt 612 Millionen Euro zurück - etwa doppelt so viel wie im Vorjahr. Ackermann betonte, im juristischen Dauerstreit mit dem Medienunternehmer Leo Kirch habe die Bank bislang keine Rückstellungen für etwaigen Schadenersatz gebildet. Es seien auch keine Rückstellungen dafür geplant.

Die Zahl ihrer Mitarbeiter weltweit baute die Bank im vierten Quartal weiter leicht aus: Die Zahl der Vollzeitstellen stieg um 371 auf 78 291. Im Gesamtjahr erhöhte die Bank damit die Zahl ihrer Vollzeitstellen im Vergleich zum Vorjahr um 9442. In Deutschland erhöhte sich die Mitarbeiterzahl im Vergleich zu Ende 2006 um 1378 Stellen auf 27 779. Trotz des Stellenaufbaus um fast 14 Prozent stiegen die Lohnkosten nur um 5 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro - vor allem wegen deutlich geringerer Bonuszahlungen.

Bei der bereinigten Eigenkapitalrendite vor Steuern erfüllte die Deutsche Bank mit 26 Prozent auch im schwierigen Jahr 2007 ihr langfristiges Ziel, das einen Wert von 25 Prozent in Aussicht stellt. Im Vorjahr hatte das Institut 31 Prozent erzielt. Ihren Aktionären will die Bank für das Jahr 2007 eine Dividende von 4,50 Euro je Aktie ausschütten und damit 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/07/wirtschaft/t/rzo399577.html
Donnerstag, 07. Februar 2008, 17:42 © RZ-Online (NewsDesk)
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