IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Donnerstag, 14. Februar 08

Frank­furt - Offen­kun­dig schwer­behin­der­ten Kunden darf ein Rei­sebüro nur Hotels anbie­ten, die baulich für Behin­derte geeig­net sind.

Neuwied/Wies­baden (dpa/tmn) - Nach einem Sturz in der Dusche des Sau­nabe­reichs können Hotel­gäste keinen Scha­denser­satz von ihrem Rei­sever­anstal­ter fordern.

Karls­ruhe - Einer Urlau­berin fliegt bei der Aben­dani­mation im Hotel ein Schuh an den Kopf. Monate später fordert sie von ihrem Ver­anstal­ter Geld, weil sie dadurch einen gesund­heit­lichen Schaden erlit­ten habe.

Karlsruhe/Wies­baden (dpa/tmn) - Wenn Pau­schal­urlau­ber bei ihrem Rei­selei­ter einen Ausflug buchen, tritt der Rei­sever­anstal­ter in der Regel nur als Ver­mitt­ler der Tage­stour auf.

Düs­sel­dorf - Die Bahn muss auf ihren Bahn­höfen keine Mit­arbei­ter bereit­stel­len, die Hilfs­bedürf­tigen beim Ein­stei­gen helfen. Das hat das Ober­lan­des­gericht (OLG) Düs­sel­dorf ent­schie­den...

Bad Homburg/Frank­furt/Main (dpa/tmn) - Wirbt eine Flug­gesell­schaft mit güns­tigen Ange­boten, muss sie den tatsäch­lichen End­preis angeben. Darauf weist die Zen­trale zur Bekämp­fung unlau­teren Wett­bewerbs in Bad Homburg hin.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Tourist im Rollstuhl: Reisebüro muss geeignetes Hotel buchen

Frank­furt - Offen­kun­dig schwer­behin­der­ten Kunden darf ein Rei­sebüro nur Hotels anbie­ten, die baulich für Behin­derte geeig­net sind.

Die Pflicht dazu ergibt sich bereits daraus, dass die Rei­sebüro­mit­arbei­ter gesehen haben, dass ihr Gast einen Roll­stuhl braucht.

Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Rei­serecht in Wies­baden in der Zeit­schrift „Rei­seRecht aktuell” unter Beru­fung auf das Land­gericht Frank­furt (Az.: 2-24 S 213/06). Im ver­han­del­ten Fall ging es um eine Rumä­nien-Reise eines Mannes, der an Mus­keldystro­phie leidet und nur noch zwei Finger jeder Hand bewegen kann. Für die Buchung kam er sechs- bis sie­ben­mal in das Rei­sebüro. Ver­mit­telt wurde ihm dort jedoch ein Hotel, dessen Restau­rant und Zimmer der Gast mit seinem Spe­zial­roll­stuhl nicht aus eigener Kraft errei­chen konnte. Auch die Rampen im Haus waren für ihn nicht befahr­bar. Der Mann brach deshalb den Urlaub ab, for­derte vom Rei­sebüro und dem Rei­sever­anstal­ter sein Geld zurück und ver­langte außer­dem einen Aus­gleich für die Über­nach­tungs­kos­ten in Buka­rest, die ihm während der Rück­reise nach Deutsch­land ent­stan­den waren.

Das Gericht gab dem Roll­stuhl­fah­rer Recht. Wenn ein Tourist mit einer erkenn­bar schwe­ren Behin­derung eine Pau­schal­reise bucht, seien Rei­sebüro und Ver­anstal­ter „ver­pflich­tet, die not­wen­digen Voraus­set­zun­gen für eine behin­der­ten­gerechte Unter­kunft zu schaf­fen” und für die Ver­wirk­lichung seiner Bedürf­nisse bis zum Rei­sean­tritt zu sorgen. Der Mann erhielt seinen kom­plet­ten Rei­sepreis zurück und bekam auch die Aus­gaben für die Über­nach­tun­gen in Buka­rest ersetzt.

Die von dem Urlauber geforderte Rück­zah­lung des Preises auch für drei Mit­rei­sende lehnte das Land­gericht aller­dings ab, da es sich nicht um Fami­lien­angehö­rige han­delte und die Beglei­ter außer­dem ein sepa­rates Zimmer in dem Hotel in Rumä­nien gebucht hatten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/08/magazin/reise/recht/t/rzo399916.html
Freitag, 08. Februar 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
E-Paper
Die heutige Ausgabe der Rhein-Zeitung
• Verlag
• Abo-Service
• Anzeigen
• RZ-Card
E-Paper

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Druckversion