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Donnerstag, 14. Februar 08

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Perth - Aus­tra­lien hat zwar ganz offi­ziell eine Mon­archin als Staats­ober­haupt. Vielen Tou­ris­ten fällt das aber kaum auf.

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Oxford - Vor dem Portal hat sich ein Pulk gebil­det. Hastig ziehen die Stu­den­ten ihren Gown über - eine schwarze lange Weste - und suchen sich einen Platz an den langen Holz­tafeln.

Brüssel - Auf den ersten Blick sieht das Atomium aus wie ein Ufo. Wirk­lich schön sind die neun über­dimen­sio­nalen Metall­kugeln nicht - aber sie fas­zinie­ren schon seit 50 Jahren ihre Besu­cher.

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Drei Kilometer lange „Skateline” in Graubünden

Surava - Surava ist ein kleines Dorf in Graubün­den, etwa 35 Kilo­meter von Davos ent­fernt.

«Skateline»

Auf Schlitt­schu­hen kann man von Alvaneu bis nach Surava fahren. (Bild: Savo­gnin Tou­ris­mus/dpa/tmn)

Die rund 250 Ein­woh­ner leben den ganzen Winter im Schat­ten: Die Sonne schafft es von Mitte Novem­ber bis Ende Januar nicht über die Berge.

In dem Tal entlang des Flusses Albula ist es dann eiskalt - „immer etwa 5 Grad weniger als im nahe gele­genen Savo­gnin”, sagt Tou­ris­mus­chef Ven­delin Coray. Minus 20 Grad sind keine Sel­ten­heit. Aus dieser Not haben die Ein­hei­mischen aller­dings eine Tugend gemacht und einen Verein gegrün­det. Er kümmert sich jeden Winter um einen drei Kilo­meter langen und etwa drei Meter breiten Weg entlang des Flusses. Aus dem Wan­der­weg wird dann ein in der Schweiz ein­zig­arti­ger Schlitt­schuh-Weg, die „Skate­line Albula”.

Giorgio Bossi ist der Herr über das Eis. Mit einem umge­bau­ten Klein­last­wagen bringt er Wasser auf die Strecke - immer wieder, in dünnen Schich­ten. Zuvor haben Schnee­kano­nen den Weg beschneit, damit das Eis eine schöne weiße Unter­lage hat. Wie aus einem Gül­lewa­gen sprit­zen dann jede Nacht feine Düsen das Wasser auf den Weg, wo es sofort gefriert und zu einer stein­har­ten, gleich­mäßi­gen Eis­fläche wird. In diesem Winter ist der Betrieb vom 22. Dezem­ber bis Anfang März geplant, in der Hoch­sai­son über Weih­nach­ten und Sil­ves­ter und zum Teil auch in den Wochen danach jeweils von 10.00 bis 21.00 Uhr.

Heimelig ist es auf der Strecke , die die Orte Surava und Bad Alvaneu ver­bin­det, für alle, die warm ange­zogen und gut geschützt gegen die Ele­mente sind. An einem kleinen Kiosk in Surava ver­lei­hen Helfer aus dem Verein Schlitt­schuhe und eine Schutzaus­rüs­tung. Der Helm ist Pflicht auf der Strecke, auch Knie- und Ellen­bogen­scho­ner sind im Angebot und für die Fahrt im Dunkeln noch eine Stirn­lampe.

Wer mit der Aus­rüs­tung ver­sorgt ist, kann mit einem kleinen Postbus nach Alvaneu fahren, wo die Strecke beginnt. Von dort aus geht es, immer leicht abschüs­sig, gut drei Kilo­meter durch den Wald. Eine Vier­tel­stunde braucht dafür, wer schnell unter­wegs ist. Alle anderen sind nach gut 20 Minuten am Ziel. Eine Fahrt kostet acht Franken (4,70 Euro), der Trans­fer mit dem Shutt­lebus ist inklu­sive.

Sicherheit ist das oberste Gebot , darum ist die Skate­line eine Ein­bahn­straße. Flut­lich­ter sind zuguns­ten roman­tischer Nacht­fahr­ten nicht instal­liert - die Stirn­lampe ist dann wirk­lich sinn­voll. „Meist kann man sogar bis in den März hinein Eis­lau­fen”, sagt Coray - denn die Sonne braucht in Surava lange, bis sie sich von Mitte Januar an den Weg über die Ber­grü­cken bahnt und wieder so viel Kraft auf­bringt, dass sie die Eisbahn zum Schmel­zen bringt.

Informationen: Skate­line Surava, Telefon von Deutsch­land: 0041/79/457 37 04); Graubün­den Ferien, Alex­ander­straße 24, CH-7001 Chur, Telefon von Deutsch­land: 0041/81/254 24 24.

Informationen über die Skate­bahn: www.skate­line.ch

Gemeinde Surava: www.surava.ch/tou­ris­mus.html

Informationen über Graubün­den: www.grau­buen­den.ch Von Verena Wolff, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/07/magazin/reise/reisetipp/t/rzo382962.html
Freitag, 07. Dezember 2007, 10:24 © RZ-Online (NewsDesk)
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