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Donnerstag, 14. Februar 08

-Sin­gapur - „Goethe stieg immer auf den höchs­ten Turm, ehe er ein Gedicht über eine Stadt schrieb”, sagt Florian Bollen. Sollte es mal einen Dichter vom Kaliber Goethes nach Sin­gapur ver­schla­gen...

-Nizza - Das Herz Nizzas schlägt wieder im Takt wie vor 100 Jahren. Vorbei sind die Staus auf den großen Straßen, die auf der Place Masséna zusam­men­lau­fen, vorbei die Hup­kon­zerte unge­dul­diger Auto­fah­rer. Seit Ende 2007...

Perth - Aus­tra­lien hat zwar ganz offi­ziell eine Mon­archin als Staats­ober­haupt. Vielen Tou­ris­ten fällt das aber kaum auf.

Borowez/Pam­porowo (dpa/tmn) - Schon vor dem offi­ziel­len Beginn der Ski­sai­son Ende Dezem­ber war in den bul­gari­schen Win­ter­sport­gebie­ten im Süden des Landes viel Schnee gefal­len: Als die ersten Urlau­ber nach Borowez...

Oxford - Vor dem Portal hat sich ein Pulk gebil­det. Hastig ziehen die Stu­den­ten ihren Gown über - eine schwarze lange Weste - und suchen sich einen Platz an den langen Holz­tafeln.

Brüssel - Auf den ersten Blick sieht das Atomium aus wie ein Ufo. Wirk­lich schön sind die neun über­dimen­sio­nalen Metall­kugeln nicht - aber sie fas­zinie­ren schon seit 50 Jahren ihre Besu­cher.

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Abstecher ins Reich der Pinguine und Seelöwen

Dunedin - Was aus der Ferne noch wie ein Fels­block am ein­samen Strand gewirkt hat, beginnt sich träge zu bewegen.

Seelöwe

Auf der Otago-Halb­insel im Süden Neu­see­lands haben die Seelöwen das Sagen. (Bild: Lenders/dpa/tmn)

Mit einem Mal sehen sich die Spa­zier­gän­ger einem Seelöwen-Koloss gegenü­ber: Majestätisch thront das riesige Tier im Sand.

Es sind ungewöhnliche Begegnungen wie diese, die einen Besuch der Otago-Halb­insel zu einem Höhe­punkt jeder Neu­see­land-Reise werden lassen. Die kleine Land­zunge im Süden der Süd­insel gilt als ein ein­zig­arti­ges Tier­para­dies.

Die Otago-Halb­insel liegt nur wenige Kilo­meter von Dunedin, der viert­größten Stadt Neu­see­lands, ent­fernt. Vom Cha­rak­ter eines Nah­erho­lungs­gebiets kann trotz­dem keine Rede sein: Das hüge­lige Wei­deland im Lan­des­inne­ren und die wild zer­klüf­tete Steil­küste erin­nern an Schott­land, die High­cliff Road in der Mitte des Land­strei­fens offen­bart in beide Rich­tun­gen spek­takuläre Blicke auf den Pazifik. Schmale Pfade durch gelb blühende Büsche führen zu Buchten, in denen Hooker's Seelöwen, seltene Pin­guine, Robben und Kor­morane leben. „Ich könnte nie in der Stadt leben”, erzählt der Gästeh­aus­besit­zer und Schaff­armer John, während er auf seiner Ter­rasse den Blick über den Mee­res­arm Otago Harbour genießt.

Die meisten Ausflügler aus Dunedin buchen geführte Touren zu den sichers­ten Tier-Beo­bach­tungs­pos­ten. Ganz im Norden der Halb­insel liegt einer der stärks­ten Anzie­hungs­punkte: das Vogel­schutz­gebiet am Taiaroa Head mit der ein­zigen Fest­land­kolo­nie von König­sal­batros­sen. Die Gigan­ten bringen es auf eine Flügel-Spann­breite von bis zu drei Metern und können bequem vom Besu­cher­zen­trum aus betrach­tet werden. Doch so statt­lich die Vögel durch die Luft zu gleiten ver­mögen, so unbe­hol­fen sind die Lan­dun­gen - oft genug mit Bauch­bremse.

An den Sand­buch­ten im Nord­wes­ten ist mit der Kolonie der Gel­bau­gen­pin­guine auch eine abso­lute Sel­ten­heit anzu­tref­fen: Welt­weit leben nur 1000 Exem­plare dieser stark bedroh­ten Art. Aus Ver­ste­cken heraus können Tou­ris­ten die Pin­guine mit dem leuch­tend gelben Strei­fen am Kopf beob­ach­ten, wie sie abends in der Däm­merung mit hoher Geschwin­dig­keit aus den Wellen geschos­sen kommen und über den Strand zu den Dünen wat­scheln, wo der Nach­wuchs schon hungrig wartet.

Rosalie Goldsworthy hat sich den kleinen Frack­trä­gern ver­schrie­ben. In der Klein­stadt Moeraki, die vor allem wegen ihrer ton­nen­schwe­ren Stein­kugeln am feinen Sand­strand berühmt ist, betreibt sie ehren­amt­lich das einzige Pinguin-Hospi­tal des Landes. Es liegt direkt neben einem Leucht­turm. Ob Bar­raku­dabisse, Para­siten­befall oder Man­gelernährung - die 58-jährige Neu­seelän­derin hat sich über die Jahre hinweg selbst bei­gebracht, wie sie den Tieren helfen kann.

Den wohl schöns­ten Pan­ora­mablick auf Otago können Besu­cher vom Turm des Larnach Castle aus genießen, das auf einer Anhöhe auf der Halb­insel liegt. Das extra­vagante Schloss wurde 1871 für den Bankier und Poli­tiker William Larnach gebaut und war das teu­erste Bau­pro­jekt Neu­see­lands. Doch das Luxus­heim im Natur­para­dies brachte seinem Besit­zer kein Glück: Lar­nachs erste Frau starb an einem Herz­infarkt, seine zweite an einer Blut­ver­gif­tung. Lar­nachs dritte, erst 16 Jahre alte Frau, hatte ein Ver­hält­nis mit seinem Sohn aus erster Ehe. Eine Tochter des Ban­kiers, für die er den Ball­saal bauen ließ, starb wenig später an Typhus. Zu den pri­vaten Tragö­dien kamen finan­zielle Desas­ter. 1898 erschoss sich Larnach im Par­lament von Wel­ling­ton.

Informationen: Tourism New Zealand , 80 Hay­mar­ket, London SW1Y 4TQ, Groß­bri­tan­nien, Telefon von Deutsch­land: 0044/207/930 16 62

Informationen über Neu­see­land: www.new­zea­land.com

Tipps rund um Dunedin: www.dune­dinnz.com Von Julia Lenders, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/21/magazin/reise/reisetipp/t/rzo388061.html
Freitag, 21. Dezember 2007, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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