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Donnerstag, 14. Februar 08

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El Escorial: Monumentalpalast nördlich von Madrid

El Esco­rial - Die Spanier spre­chen gern vom „achten Welt­wun­der”, wenn die Rede auf das gewal­tige Klos­ter­schloss El Esco­rial kommt.

El Escorial

Das gewal­tige Klos­ter­schloss El Esco­rial liegt etwa 50 Kilo­meter nörd­lich von Madrid. (Bild: Ture­spana/dpa/tmn)

Etwa 50 Kilo­meter nörd­lich von Madrid liegt dieser größte Renaissance­bau der Welt.

Fast täglich pilgern Touristenscharen dort hin. 207 Meter Länge und 161 Meter Breite misst die Anlage, in deren Mit­tel­punkt sich eine mäch­tige Kir­chen­kup­pel 90 Meter hoch erhebt. In der Gruft liegen die Sar­kophage fast aller spa­nischen Könige.

Der spa­nische Geschichts­stu­dent Miguel Pelayo schil­dert die Geschichte des Monu­men­tal­baus, den König Philipp II. in nur 19 Jahren zwi­schen 1563 und 1584 errich­ten ließ: „Grund war ein Gelübde nach einer gewon­nen Schlacht gegen die Fran­zosen am 10. August 1557, dem Gedenk­tag des Hei­ligen Lau­ren­tius”, sagt er. Astro­logen hätten dann das dünn besie­delte Gebiet von El Esco­rial in mehr als 1000 Meter über den Mee­res­spie­gel aus­erko­ren. „Deshalb lautet der vollstän­dige Name des Palas­tes auch Real Sitio de San Lorenzo de El Esco­rial.” Es ent­stand ein stei­ner­nes Symbol der Größe Spa­niens, damals eine Welt­macht.

Zeitgenossen beschreiben Philipp II. als tief reli­giö­sen, düs­teren und aske­tischen Men­schen, der beschei­den lebte. „Unter seiner Regent­schaft nahm die gefürch­tete Inqui­sition in Spanien größte Ausmaße an”, sagt die His­tori­kerin Alice Schmid­huber aus Wien. Nach der Fer­tig­stel­lung des Palas­tes ver­brachte der Herr­scher die Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1598 in drei Räumen seiner Klos­ter­resi­denz. Der Schrift­stel­ler Lion Feucht­wan­ger bezeich­nete den Bau als „kalt­präch­tig”. Eine Aus­nahme machen die reich aus­gestat­tete Kirche sowie der beein­dru­ckende Biblio­theks­saal,in dessen Regalen kost­bare Foli­anten stehen.

Philipp II. dürfte wohl kaum den gesam­ten Esco­rial ken­nen­gelernt haben. Auch Tou­ris­ten bekom­men nur einen win­zigen Teil zu sehen. „Hier gibt es etwa 2000 Räume, 3000 Türen, 2673 Fenster, 16 Höfe, 86 Trep­pen­häu­ser und 88 Brunnen”, schnarrt der Frem­den­füh­rer namens José sein Wissen her­unter. „Spa­niens Könige resi­die­ren seit 1861 nicht mehr in diesem gigan­tischen Palast”, ruft José seiner Rei­segruppe zu. Und ergänzt kurz darauf: „El Esco­rial gehört seit 1984 zum Welt­kul­tur­erbe der UNESCO.”

Alice Schmidhuber streift lieber allein durch die Anlage und kon­zen­triert sich auf die Gemäl­dega­lerie. „In der Samm­lung finden Sie gemalte Kost­bar­kei­ten von Bosch, El Greco, Veláz­quez, Tizian und El Greco”, schwärmt sie. „Allein hier kann man einen ganzen Tag ver­brin­gen.”

INFO-KASTEN: Zu Besuch im El Esco­rial

ANREISE: In Madrid mit der Metro Nr. 3 zum Bus­bahn­hof an der Station Moncloa fahren und von dort mit einem Bus nach El Esco­rial. Bis zum Kloster sind es etwa zehn Minuten Fußweg. Vom Nord­bahn­hof Cha­mar­tin, den man mit der Metro Nr. 1 erreicht, ver­kehrt der Nah­ver­kehrs­zug C 8a zum Schloss. Von der Bahn­sta­tion sind es zu Fuß etwa 20 Minuten bis zum Eingang.

REISEZEIT: Das ganze Jahr über, im Winter kann es emp­find­lich kalt sein, in Hoch­som­mer (August) sollte man einen Besuch meiden.

ÖFFNUNGSZEITEN: Von April bis September Diens­tag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöff­net, sonst nur bis 17.00 Uhr. Der Ein­tritt in die Gesamt­anlage kostet 10 Euro, für EU-Bürger gibt es Ermäßi­gun­gen. Mitt­wochs ist der Ein­tritt frei.

INFORMATIONEN: Spa­nisches Frem­den­ver­kehrs­amt, Myli­uss­traße 14, 60323 Frank­furt, Hotline für Info­mate­rial: 06123/991 34

Rei­sein­for­matio­nen: www.spain.info und www.tour­spain.es Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/02/magazin/reise/reisetipp/t/rzo389387.html
Mittwoch, 02. Januar 2008, 17:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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