IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Donnerstag, 14. Februar 08

-Sin­gapur - „Goethe stieg immer auf den höchs­ten Turm, ehe er ein Gedicht über eine Stadt schrieb”, sagt Florian Bollen. Sollte es mal einen Dichter vom Kaliber Goethes nach Sin­gapur ver­schla­gen...

-Nizza - Das Herz Nizzas schlägt wieder im Takt wie vor 100 Jahren. Vorbei sind die Staus auf den großen Straßen, die auf der Place Masséna zusam­men­lau­fen, vorbei die Hup­kon­zerte unge­dul­diger Auto­fah­rer. Seit Ende 2007...

Perth - Aus­tra­lien hat zwar ganz offi­ziell eine Mon­archin als Staats­ober­haupt. Vielen Tou­ris­ten fällt das aber kaum auf.

Borowez/Pam­porowo (dpa/tmn) - Schon vor dem offi­ziel­len Beginn der Ski­sai­son Ende Dezem­ber war in den bul­gari­schen Win­ter­sport­gebie­ten im Süden des Landes viel Schnee gefal­len: Als die ersten Urlau­ber nach Borowez...

Oxford - Vor dem Portal hat sich ein Pulk gebil­det. Hastig ziehen die Stu­den­ten ihren Gown über - eine schwarze lange Weste - und suchen sich einen Platz an den langen Holz­tafeln.

Brüssel - Auf den ersten Blick sieht das Atomium aus wie ein Ufo. Wirk­lich schön sind die neun über­dimen­sio­nalen Metall­kugeln nicht - aber sie fas­zinie­ren schon seit 50 Jahren ihre Besu­cher.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Zukunft von gestern: Das Atomium in Brüssel wird 50

Brüssel - Auf den ersten Blick sieht das Atomium aus wie ein Ufo.

Atomium

Das Atomium in Brüssel wurde für die Wel­taus­stel­lung 1958 gebaut. (Bild: ASBL Atomium/Luc Tour­louse/dpa/tmn)

Wirklich schön sind die neun über­dimen­sio­nalen Metall­kugeln nicht - aber sie fas­zinie­ren schon seit 50 Jahren ihre Besu­cher.

Vor allem die Architektur des Eisen­moleküls in 165-mil­liar­den­facher Ver­größe­rung begeis­tert viele Tou­ris­ten: Schein­bar mit Leich­tig­keit erstreckt sich die Kon­struk­tion aus Stahl, Glas und Alu­minium 102 Meter in die Höhe. Bei der Eröff­nung im Jahr 1958 war das Atomium die Sen­sation der Brüs­seler Wel­taus­stel­lung. Im Jubiläums­jahr 2008 wollen die Betrei­ber nun auch die 50er Jahre wieder auf­leben lassen.

Schon jetzt zeigt eine Dau­eraus­stel­lung in der unters­ten Kugel, wie Desi­gner in den 50ern mit neuen Formen und Farben gegen den spießi­gen Charme ihrer Zeit angekämpft haben. Vom 17. April bis 19. Oktober - in diesem Zeit­raum fand damals die Wel­taus­stel­lung statt - sollen außer­dem Musiker, Maler und His­tori­ker zeigen, was die 50er Jahre aus­gemacht hat. Aller­dings ist der Platz für Aus­stel­lun­gen in den Kugeln begrenzt, und für ein paar Cock­tail­ses­sel und Nie­ren­tische allein lohnt sich der Ein­tritt sicher­lich nicht.

So bleibt das Atomium auch in seinem Jubiläums­jahr vor allem etwas für Besu­cher, die das Innere des über­dimen­sio­nalen Eisen­moleküls erkun­den wollen. Von der Pan­orama-Etage in der obers­ten Kugel lässt sich bei schönem Wetter ganz Brüssel über­bli­cken. Der Aufzug war mit fünf Metern pro Sekunde bei seiner Eröff­nung der schnellste Lift Bel­giens - ange­sichts der Besu­cher­mas­sen ist er heute aber vor allem zu klein: Eine knappe Stunde Geduld brau­chen Besu­cher am Woche­nende häufig, bis sie ganz vorne in der langen War­teschlange stehen.

In die übrigen Kugeln kommt man über lange Roll­trep­pen, die sich durch die Ver­bin­dungs­rohre zwängen. Und schon wieder hat man das Gefühl, in einem Raum­schiff zu sein. Alle Wände beste­hen aus blankem Metall, schnell ver­liert man im Gewirr der Tunnel und Treppen die Ori­entie­rung. Kein rechter Winkel erleich­tert das Zurecht­fin­den, nur selten erlau­ben kleine Bullau­gen einen Blick ins Freie. Eine Kugel steht Besu­chern mit gut gefüll­tem Geld­beu­tel auch für private Feiern zur Ver­fügung, in einer anderen können Kin­der­grup­pen über­nach­ten.

Eigentlich sollte das Atomium bald nach der Wel­taus­stel­lung wieder abge­ris­sen werden. Aber die ein­zig­artige Kon­struk­tion war in Win­deseile zu einem Wahr­zei­chen Brüs­sels gewor­den. Wenn Tou­ris­ten von der anderen Brüs­seler Berühmt­heit, dem „Man­neken Pis”, wegen seiner mageren 60 Zen­time­ter Kör­per­größe oft ent­täuscht sind, so fas­ziniert das Atomium sie schon wegen seiner Größe.

Wer das Atomium vor allem von außen sehen will, dem bietet sich während der Abend­däm­merung ein großar­tiger Anblick: Dann bringen zig­tau­sende kleine Birn­chen die Kugeln zum Leuch­ten, während sich der Son­nen­unter­gang mit all seinen Farben im glän­zen­den Metall spie­gelt.

Infos: Atomium in Brüssel

ANREISE: Das Atomium liegt am Brüs­seler Stadt­rand und ist mit der U-Bahn­linie 1A erreich­bar. Aus­stei­gen sollten Besu­cher an der Station Heysel. Die Fahrt dauert vom Zentrum aus etwa 20 Minuten.

ÖFFNUNGSZEITEN: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Vom 17. April 2008 an sollen die Öff­nungs­zei­ten ver­län­gert werden.

EINTRITTSPREIS: Erwach­sene zahlen neun Euro, Kinder unter 12 Jahren sind frei. Ermäßi­gun­gen gibt es für 12- bis 18-Jährige, Stu­den­ten und ältere Men­schen ab 65 Jahren sowie für Gruppen.

INFORMATIONEN: Belgien Tou­ris­mus Wal­lonie-Brüssel, Cäci­lien­straße 46, 50667 Köln; Telefon: 0221/27 75 90.

Infos zum Atomium (engl./franz./niederl.): www.atomium.be

Reise-Infos zu Belgien: www.belgien-tou­ris­mus.de Von Marc Herwig, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/04/magazin/reise/reisetipp/t/rzo390775.html
Freitag, 04. Januar 2008, 10:22 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Druckversion