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Donnerstag, 14. Februar 08

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Nizza wie zu alten Zeiten: Keine Autos mehr am Place Masséna

Nizza - Das Herz Nizzas schlägt wieder im Takt wie vor 100 Jahren.

Nizza

Nizza ohne Autos - seit die neue Tram die Haupt­stadt der Côte d'Azur von Ost nach West durch­quert, ist es im Zentrum ruhiger gewor­den. (Bild: Boizet/CANCA/dpa/tmn)

Vorbei sind die Staus auf den großen Straßen, die auf der Place Masséna zusam­men­lau­fen, vorbei die Hup­kon­zerte unge­dul­diger Auto­fah­rer.

Seit Ende 2007 lebt dieser riesige Platz, das vitale Zentrum der Stadt, ohne Abgase und Autos. Auch die zahl­rei­chen Park­plätze für Busse mussten weichen. Der Platz aus den 1840er Jahren, als Nizza noch dem Haus Savoyen unter­stand, gehört wieder den Fußgän­gern. Mit seinen Kunst­wer­ken und Lau­bengän­gen hat er wieder das medi­ter­rane Flair, das jähr­lich Hun­dert­tau­sende von Tou­ris­ten an die Riviera lockt.

„Man konnte das Ver­kehrs­chaos um den Platz herum mit dem an der Place Con­corde in Paris ver­glei­chen”, sagt Olivier-Henri Sam­buc­chi, Direk­tor für kul­turelle Ent­wick­lung des Großraums Nizza. Grund für das neue Gesicht Nizzas ist die neue Tram. Seit sie die Haupt­stadt der Côte d'Azur von Ost nach West durch­quert, ist nichts mehr so wie es war.

So lädt der Place Masséna wieder zum Fla­nie­ren ein: In aller Ruhe kann der Blick über die ele­gan­ten Arkaden-Häuser schwei­fen oder auf baro­cken Fassa­den ver­wei­len. Es gibt auch kein Hupen mehr, wenn das Erin­nerungs­foto des Bur­ghü­gels mit tos­kani­schem Charme, der sich im Osten des Platzes erhebt, mehr als zwei Minuten dauert. Und wer zum Ein­kau­fen nach Nizza kommt, findet mit der nun ver­kehrs­beru­hig­ten Avenue Jean Médecin den Start­punkt einer Ein­kaufs­meile, die zum Schlen­dern einlädt.

Mit der Tram ist in die Stadt der Sonne aber auch ver­stärkt die Kunst ein­gezo­gen. Mehr als 25 Werke inter­natio­naler Künst­ler säumen die 8,7 Kilo­meter lange Linie T1, die ihren Zauber vor allem nachts ent­fal­tet. Die beein­dru­ckends­ten Lichtin­stal­latio­nen befin­den sich dort, wo das Herz der Stadt schlägt, auf dem Place Masséna: Sieben riesige, Buddha-ähn­liche Glas- und Harzskulp­turen, die auf mehr als neun Meter hohen Eisen­stan­gen thronen.

Dieses Freiluftmuseum wurde von inter­natio­nalen Künst­lern wie Sarkis, Michaël Craig Martin, Gunda Förster oder Jaume Plensa geschaf­fen. Es hat Nizza mehr als drei Mil­lio­nen Euro gekos­tet. „Meer und Sonne haben die größten Artis­ten der Welt ange­zogen. An dieses Erbe wollen wir anknüp­fen”, erklärt Sam­buc­chi. Kein Wunder, dass Nizza nach Paris die meisten Museen Frank­reichs besitzt.

Auch die Avenue Jean Médecin ist bei Ein­bruch der Dun­kel­heit nicht mehr die­selbe. Das Kunst­werk und Licht­gewölbe aus unzäh­ligen Mini-Glüh­bir­nen in Him­mel­blau ver­wan­delt die Ein­kaufss­traße in ein Fest der Lichter und in eine Hommage an Yves Klein. Der am 28. April 1928 in Nizza gebo­rene Künst­ler ent­wickelte das bekannte Klein-Blau - ein Ultra­marin­blau, das so durch­drin­gend und leuch­tend ist wie das Meer und der Himmel an der Côte d'Azur.

„Kunst in der Stadt” heißt der Tramway-Par­cours, der über einige der bedeu­tends­ten Plätze Nizzas führt. In wenigen Wochen wird der ele­gante Platz Gari­baldi aus dem 18. Jahr­hun­dert fertig reno­viert und Fußgän­ger­zone sein. Eine Stadt im Wandel, die jetzt auch gemüt­lich mit der Tram besich­tigt werden kann.

Informationen: Maison de la France, Zep­peli­nal­lee 37, 60325 Frank­furt, Telefon: 0900/157 00 25 (für 49 Cent pro Minute)

Fremdenverkehrsamt Nizza: www. nicetourism.com

Mairie de Nice: www.nice.fr

Franzö­sische Riviera: www.gui­deri­viera.com

Tou­ris­mus in Frank­reich: de.fran­ceguide.com Von Sabine Glau­bitz, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/01/magazin/reise/reisetipp/t/rzo398120.html
Freitag, 01. Februar 2008, 10:24 © RZ-Online (NewsDesk)
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