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Donnerstag, 14. Februar 08

Berlin - Immer mehr Gasthöfe, Gästehäu­ser und Pen­sio­nen in Deutsch­land lassen ihre Qua­lität bewer­ten und sich mit einem bis vier Sternen aus­zeich­nen.

SkifahrerMünchen - In vielen Ski­gebie­ten in den Alpen treffen Win­ter­sport­ler wei­ter­hin auf gute Pisten- und Loipen-Ver­hält­nisse. Nach Angaben des ADAC in München gilt das inner­halb Deutsch­lands aller­dings nur noch für die...

Frank­furt/Main - Das höchste Gebäude der Welt, ein mehr als 700 Meter hoher Wol­ken­krat­zer, soll bereits in diesem Jahr in den Verei­nig­ten Ara­bischen Emi­raten eröff­net werden.

München - Indien-Urlau­ber können ab sofort wieder das älteste Museum der Stadt Bombay besich­tigen. Nach vier Jahren Reno­vie­rungs­pause erwar­ten Besu­cher rund 4000 Kera­miken...

Rom - Besu­cher müssen für das Forum Romanum ab dem 5. März wieder Ein­tritt bezah­len. Die Besich­tigung des his­tori­schen Gelän­des werde in das neun Euro teure Kombi-Ticket für Kolos­seum und Palatin mit ein­geschlos­sen.

Win­ter­berg - Gute Nach­rich­ten für Aus­flüg­ler und Win­ter­sport­ler: Bei strah­lend blauem Himmel laufen an den beschnei­ten Hängen in den Hoch­lagen des Sau­erlan­des wei­ter­hin einige Ski­lifte.

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Kulturhauptstadt Stavanger: Wege in die Zukunft gesucht

Stavan­ger - Nor­wegen, so sehen es die Ein­hei­mischen, hat vier Haupt­städte: das poli­tische Zentrum Oslo, die ehe­malige Han­sestadt Bergen für Kunst und Kultur, Trond­heim als his­tori­sche Metro­pole - und Stavan­ger. Die Stadt gilt als „Haupt­stadt des Öls”.

Kulturhauptstadt Stavanger

Wohnen am Hafen: Stavan­ger ist die viert­größte Stadt Nor­wegens. (Bild: Nielsen/Inno­vation Norway/dpa/tmn)

Von hier aus wird die För­derung des schwar­zen Goldes in der Nordsee gesteu­ert, die Nor­wegen in einen der reichs­ten Staaten der Welt ver­wan­delt hat. 2008 aller­dings darf die 120 000-Ein­woh­ner-Stadt sich noch mit einem wei­teren Titel schmü­cken: Gemein­sam mit Liver­pool wurde die Öl-Metro­pole zur „Europäi­schen Kul­tur­haupt­stadt” gekürt.

Zu verdanken hat Stavanger diese Ehre wohl einem erfolg­rei­chen Spagat: Der Stadt ist die Kom­bina­tion von his­tori­schem Kul­tur­erbe und moder­nem Wirt­schafts­leben geglückt. Man kann das bereits bei der Ein­fahrt in den Hafen beob­ach­ten: Rechts und links säumen his­tori­sche Lager- und Boots­häu­ser die Ufer - und dann schwimmt da plötz­lich das stäh­lerne Ungetüm einer Ölplatt­form. Am Ende der Bucht resi­die­ren das natio­nale Öl-Direk­torium, der Staats­kon­zern Sta­toilHy­dro und die inter­natio­nalen Ölfir­men. Der mit acht Prozent für nor­wegi­sche Ver­hält­nisse hohe Aus­län­deran­teil prägt die Stadt auch in der Gastro­nomie: In den engen Gassen des alten Stavan­ger sind weniger tra­ditio­nelle Fischre­stau­rants als Küchen aus aller Welt zu finden.

Auch so gesehen dürfte Stavan­ger gut gewapp­net sein für den Besu­cher­ansturm auf­grund der Kul­tur­haupt­stadt-Würde. Die fetten Jahre des Ölzeit­alters haben dafür gesorgt, dass die Stadt her­aus­geputzt dasteht und die nun ver­füg­baren Mittel außer zur Erwei­terung der Infra­struk­tur in kul­turelle Arran­gements fließen können. Das Projekt „Stavan­ger 2008” beschäf­tigt rund 60 Mit­arbei­ter. Das Pro­gramm umfasst Aus­stel­lun­gen, Kon­zerte, Musik­fes­tivals, Shows, Theater, Kin­derak­tio­nen, Technik-Work­shops und Natur-Exkur­sio­nen.

Das Jahr 2008 steht unter dem Motto „Open Port” („Offener Hafen”). Stavan­ger und sein Umland wollen sich für die Welt öffnen, dau­erhafte Kon­takte knüpfen und neue Mög­lich­kei­ten erkun­den. Die Stadt­väter möchten weg vom ein­sei­tigen Bild Stavan­gers als Öl- und Gas-Metro­pole - denn deren Tage dürften gezählt sein. Mit der Ersch­ließung des Snøhvit-Ölfel­des vor Ham­mer­fest und wei­teren fos­silen Ener­gie­vor­kom­men in den Tiefen der Barents­see steht die Ver­lage­rung des Petro-Geschäfts weiter nach Norden an.

Doch Wandel ist die im Jahre 1125 gegrün­dete Stadt gewohnt. Nicht nur, dass sie mehr­fach Opfer von ver­hee­ren­den Bränden wurde, auch die Wirt­schaft musste sich immer wieder neu ori­entie­ren: Lebten die Men­schen zunächst von See­han­del und Fisch­fang, so ver­legte man sich mit dem Aus­blei­ben der Herings­schwärme in der zweiten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts auf das Ein­dosen von Sprot­ten und später auch anderer Waren. Zeit­weise exis­tier­ten mehr als 50 Dosen­fabri­ken in der Stadt und machten sie zum größten Stand­ort der Kon­ser­ven­indus­trie welt­weit. Als damit Schluss war, kamen das Offs­hore-Öl-Zeit­alter und mit ihm die Werften, die Zulie­ferer­betriebe und die Ent­wick­lungs­labors.

Man kann diese Geschichte bei einer Stadt­tour rasch nach­emp­fin­den: mit der Besich­tigung der Dom­kir­che aus der Grün­der­zeit, dem Besuch der Museen für Schiff­fahrt und Handel und des Kon­ser­ven­muse­ums sowie schließ­lich der Besich­tigung des Ölmu­seums am Hafen. Und wer genau hin­sieht, ent­deckt auch im Pro­gramm für 2008 schon die Hin­weise auf Stavan­gers Zukunft: Es geht um Kultur statt um Öl und Gas.

Informationen: Inno­vation Norway, Post­fach 11 33 17, 20433 Hamburg; Telefon: 01805/00 15 48 für 14 Cent pro Minute.

Reise-Infor­matio­nen über Nor­wegen: www.visit­nor­way.com

Informationen zur Stavan­ger-Region: www.regi­ons­tavan­ger.no

Programm der Kul­tur­haupt­stadt (nor­wegisch / eng­lisch): www.stavan­ger2008.no Von Matt­hias Huth­macher, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/04/magazin/reise/t/rzo390763.html
Freitag, 04. Januar 2008, 10:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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