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Donnerstag, 14. Februar 08

Berlin - Immer mehr Gasthöfe, Gästehäu­ser und Pen­sio­nen in Deutsch­land lassen ihre Qua­lität bewer­ten und sich mit einem bis vier Sternen aus­zeich­nen.

SkifahrerMünchen - In vielen Ski­gebie­ten in den Alpen treffen Win­ter­sport­ler wei­ter­hin auf gute Pisten- und Loipen-Ver­hält­nisse. Nach Angaben des ADAC in München gilt das inner­halb Deutsch­lands aller­dings nur noch für die...

Frank­furt/Main - Das höchste Gebäude der Welt, ein mehr als 700 Meter hoher Wol­ken­krat­zer, soll bereits in diesem Jahr in den Verei­nig­ten Ara­bischen Emi­raten eröff­net werden.

München - Indien-Urlau­ber können ab sofort wieder das älteste Museum der Stadt Bombay besich­tigen. Nach vier Jahren Reno­vie­rungs­pause erwar­ten Besu­cher rund 4000 Kera­miken...

Rom - Besu­cher müssen für das Forum Romanum ab dem 5. März wieder Ein­tritt bezah­len. Die Besich­tigung des his­tori­schen Gelän­des werde in das neun Euro teure Kombi-Ticket für Kolos­seum und Palatin mit ein­geschlos­sen.

Win­ter­berg - Gute Nach­rich­ten für Aus­flüg­ler und Win­ter­sport­ler: Bei strah­lend blauem Himmel laufen an den beschnei­ten Hängen in den Hoch­lagen des Sau­erlan­des wei­ter­hin einige Ski­lifte.

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Trends bei Busreisen: Nordic Walking und Kulturtrips

Berlin/Köln - Rei­sebusse mit einem Anhän­ger voller Fahrrä­der im Schlepp­tau sind keine Sel­ten­heit mehr.

Busreisen_Kultur

Bustouren sind oft Städ­terei­sen mit Kul­tur­pro­gramm wie hier vor dem Schloss in Lud­wigs­burg. (Bild: GBK/dpa/tmn)

Neben klas­sischen Kultur-Städ­terei­sen liegen zuneh­mend Aktiv­urlaube im Trend der Bus­rei­sebran­che.

„Fitness und Bewegung sind auch für Bus­urlau­ber extrem wichtig gewor­den”, sagt der Spre­cher der Güte­gemein­schaft Bus­kom­fort (gbk), Stefan Zibulla. Außer Wander- und Rad­fahr­urlaub werden seit neustem von den Bus­rei­seun­ter­neh­men auch Nordic-Walking-Touren ange­boten. „Der Trainer ist dann gleich mit an Bord und kann die Leute vor Ort schulen - die Nach­frage nach solchen Reisen wird immer größer”, sagt Zibulla.

Insgesamt sei die Beliebt­heit von Bus­rei­sen mit einem Markt­anteil von zehn Prozent in den ver­gan­genen drei bis vier Jahren stabil geblie­ben. „Zwar sind einige Kunden durch die Bil­lig­flie­ger und ihr Dum­ping­preise abge­wan­dert.” Es habe aber zwi­schen­zeit­lich auch wieder eine gegen­läu­fige Bewe­gung gegeben, sagt Zibulla: „Für 19,90 Euro nach Rom fliegen klingt zwar ver­lockend. Aber damit ist man dann auch nur am Flug­hafen, und dann?” Das Reisen im Bus sei wesent­lich kom­for­tabler, da dort alles in einem Paket zu bekom­men sei: An- und Abreise, Unter­kunft und Pro­gramm am Ort. „Außer­dem ist Bus­rei­sen im Zeit­alter der Single-Gesell­schaft die gesel­ligste Form des Reisens - da kann gesun­gen, gebag­gert und geflir­tet werden”, sagt Zibulla.

Trotz dieser optimistischen Darstellung kämpft die Bus­bran­che aber nicht nur mit der Kon­kur­renz von Bil­lig­flie­gern, sondern auch mit den stei­gen­den Rohöl­prei­sen und den neuen gesetz­lich vor­geschrie­benen Lenk- und Ruhe­zei­ten. Danach müssen Bus­fah­rer nach maximal sechs Tagen Fahrt einen Ruhetag ein­legen. Früher war der Ruhetag erst nach zwölf Tagen vor­geschrie­ben.

Kreative Ein­fälle sind noch gefrag­ter als früher: „Rei­selei­ter müssen heut­zutage spontan sein”, sagt Dieter Gauf, Haupt­geschäfts­füh­rer des Inter­natio­nalen Bustou­ris­tik Ver­ban­des (RDA). So sei während einer Bre­tagne-Reise ein Zwi­schen­stopp zum Aus­tern­schlür­fen mitt­ler­weile genauso üblich, wie ein vom Rei­selei­ter spontan gedeck­ter Tisch mit einem Abendes­sen für die ganze Rei­segruppe unter freiem Himmel. „Wenn man über eine Lan­des­grenze fährt, wird die Natio­nal­hymne des pas­sier­ten Landes ein­gespielt - auch das gehört zum Erleb­nis­rei­sen”, sagt Gauf.

Die deutschen Busreiseveranstalter bauen den Pro­blemt­hemen Bil­lig­flie­ger und explo­die­rende Die­sel­kraft­stoff­preise zum Trotz auf zwei gesell­schafts­poli­tische Themen: Ange­sichts der demo­gra­fischen Ent­wick­lung und der Dis­kus­sion um den Kli­mawan­del erwar­tet die Bus­bran­che in kom­men­den Jahren deut­lich mehr Umsatz. „Die Pro­gno­sen gehen von einer Umsatz­stei­gerung von 12 bis 13 Prozent in den nächs­ten vier bis fünf Jahren aus”, sagt Martin Kaßler, Spre­cher des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Omni­bus­unter­neh­mer (bdo).

Der Fern­rei­sebus soll das bei weitem kli­maf­reund­lichste Ver­kehrs­mit­tel sein. Unter Beru­fung auf das Insti­tut für Energie- und Umwelt­for­schung heißt es, eine Flug­reise stoße neun-, eine Auto­reise sieben- und eine Bahn­reise zwei bis dreimal mehr Koh­len­dioxid aus wie eine Bus­reise. „Bil­lig­flie­ger werden zukünf­tig auch noch durch stren­gere Vor­schrif­ten zum Schutz der Umwelt in ihre Schran­ken gewie­sen werden”, sagt Kaßler. Zu guter Letzt pro­fitiere die Bus­bran­che von einem psy­cho­logi­schen Phäno­men: „Einmal Bus­rei­sen­der, immer Bus­rei­sen­der”, sagt Kaßler. Von Nicola Korte, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/11/magazin/reise/t/rzo392483.html
Freitag, 11. Januar 2008, 10:17 © RZ-Online (NewsDesk)
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