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Donnerstag, 14. Februar 08

Berlin - Immer mehr Gasthöfe, Gästehäu­ser und Pen­sio­nen in Deutsch­land lassen ihre Qua­lität bewer­ten und sich mit einem bis vier Sternen aus­zeich­nen.

SkifahrerMünchen - In vielen Ski­gebie­ten in den Alpen treffen Win­ter­sport­ler wei­ter­hin auf gute Pisten- und Loipen-Ver­hält­nisse. Nach Angaben des ADAC in München gilt das inner­halb Deutsch­lands aller­dings nur noch für die...

Frank­furt/Main - Das höchste Gebäude der Welt, ein mehr als 700 Meter hoher Wol­ken­krat­zer, soll bereits in diesem Jahr in den Verei­nig­ten Ara­bischen Emi­raten eröff­net werden.

München - Indien-Urlau­ber können ab sofort wieder das älteste Museum der Stadt Bombay besich­tigen. Nach vier Jahren Reno­vie­rungs­pause erwar­ten Besu­cher rund 4000 Kera­miken...

Rom - Besu­cher müssen für das Forum Romanum ab dem 5. März wieder Ein­tritt bezah­len. Die Besich­tigung des his­tori­schen Gelän­des werde in das neun Euro teure Kombi-Ticket für Kolos­seum und Palatin mit ein­geschlos­sen.

Win­ter­berg - Gute Nach­rich­ten für Aus­flüg­ler und Win­ter­sport­ler: Bei strah­lend blauem Himmel laufen an den beschnei­ten Hängen in den Hoch­lagen des Sau­erlan­des wei­ter­hin einige Ski­lifte.

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Leichtsinn auf der Piste: Viele Unfälle sind vermeidbar

Wien - Über­mütige Urlaubs­stim­mung, feh­lende Aus­rüs­tung, Alkohol und mit­unter maßlose Selbstü­ber­schät­zung bilden für viele Win­ter­sport­ler eine lebens­gefähr­liche Mischung. Die Zahl der bösen, teils töd­lichen Unfälle steigt.

Wintersportunfälle

Mitglieder der Berg­wacht trai­nie­ren den Abtrans­port von Ver­letz­ten. Die Zahl der Win­ter­sportun­fälle ist stark gestie­gen. (Bild: dpa)

Ob Ski­fah­rer, Snow­boar­der oder Rodler - nach Berech­nun­gen von öster­rei­chi­schen Medien ver­unglü­cken in dem Alpen­land inzwi­schen mehr Men­schen auf den Pisten als auf den Straßen. Dabei wären viele der Unfälle ver­meid­bar, lautet das Urteil von Exper­ten. „Es pas­siert gene­rell viel zu viel in unseren Ski­gebie­ten”, sagt der Spre­cher der öster­rei­chi­schen Berg­ret­tungs­dienste, Gerald Lehner.

Gerade abseits der Pisten lockt der unberührte Tief­schnee immer mehr aben­teu­erlus­tige Urlau­ber in Gefah­ren, die Gele­gen­heits­ski­fah­rer gar nicht ein­schät­zen können. Von den min­des­tens 20 Toten in Öster­reichs Ski­gebie­ten in der lau­fen­den Saison starben 13 Men­schen in Lawinen, die sie teils selbst los­getre­ten hatten. Im Schnitt kommen in Öster­reich jeden Winter 26 Sport­ler in Schnee­mas­sen ums Leben. 80 bis 90 Prozent der Unfälle hätten bei der Beach­tung einiger Sicher­heits­stan­dards ver­hin­dert werden können, urteilt der Lawi­nen­experte des öster­rei­chi­schen Alpen­ver­eins, Michael Larcher, in der Zeitung „Kurier”: „Es fehlt an Risi­kobe­wusst­sein, vor allem bei Vari­anten­fah­rern abseits des gesi­cher­ten Ski­raums.” Und dieses ver­meint­lich „freie” Fahren abseits der Pisten kommt immer mehr in Mode, bestätigt ein Seil­bahn­betrei­ber.

Bei Stich­pro­ben der Berg­ret­tung hatte jedoch kaum ein Ski- oder Snow­board­fah­rer die in diesem Gelände emp­foh­lene Not­fal­laus­rüs­tung aus Handy, Sonde, Schau­fel, Ver­bands­zeug und Lawi­nen­piep­ser dabei. „Das ist die effek­tivste Hilfe”, sagt Lehner. Selbst wenn die Berg­ret­tung direkt alar­miert werde, könnten die Ein­satz­kräfte bes­ten­falls in 30 bis 45 Minuten am Unfall­ort sein. „Wenn wir mit den Lawi­nen­hun­den kommen, graben wir meis­tens Leichen aus.” Mit Sonde und Schau­fel im Gepäck hätte ein Ski­fah­rer seinen ver­unglück­ten Partner da schon längst lebend aus den Schnee­mas­sen retten können.

Selbst bei Unfällen auf den überwachten Ski- und Rodel­stre­cken ist nach Ansicht von Exper­ten die Selbstü­ber­schät­zung auf immer härter und schnel­ler wer­den­den Pisten die Haupt­unfall­ursa­che, erst danach kommen Alko­hol­kon­sum und Rück­sichts­losig­keit. Während die Berg­ret­tung seit Jahren in Deutsch­land über Win­ter­sport-Gefah­ren auf­kläre, würden bei­spiels­weise momen­tan immer mehr völlig ungeübte Ski­fah­rer aus Ost­europa und Russ­land in den Ski­gebie­ten fahren.

In der Verant­wor­tung sieht die Berg­ret­tung auch Rei­sever­anstal­ter und Tou­ris­mus­exper­ten, die mehr über Gefah­ren auf­klären müssten. Doch die Warnung vor Unfäl­len, Lawinen oder gar Todes­fäl­len passe für die meisten Werber einfach nicht ins win­ter­weiße Alpen­pan­orama, kri­tisiert Lehner.

„Ohne Helm auf die Piste zu gehen , ist wirk­lich fahr­läs­sig - falsche Eitel­keit kann hier das Leben kosten”, sagt Helga Lüngen von der Han­nelore-Kohl-Stif­tung in Bonn, die sich vor allem für Schädel-Hirn-Ver­letzte ein­setzt. Sowohl beim Ski­fah­ren als auch beim Rodeln ohne Helm drohten Kopf­ver­let­zun­gen, die tödlich enden oder lebens­lange Behin­derun­gen nach sich ziehen können. Ein Helm sollte nach der EU-Norm EN 1077 geprüft sein und gut sitzen, damit er bei der Abfahrt nicht ver­rutscht, rät Lüngen. Auch dürfe er nicht zu schwer sein, um Ski­fah­rern nicht nach einiger Zeit zur Last zu fallen. Von Miriam Bandar, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/14/magazin/reise/t/rzo393143.html
Montag, 14. Januar 2008, 17:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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