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Donnerstag, 14. Februar 08

Berlin - Immer mehr Gasthöfe, Gästehäu­ser und Pen­sio­nen in Deutsch­land lassen ihre Qua­lität bewer­ten und sich mit einem bis vier Sternen aus­zeich­nen.

SkifahrerMünchen - In vielen Ski­gebie­ten in den Alpen treffen Win­ter­sport­ler wei­ter­hin auf gute Pisten- und Loipen-Ver­hält­nisse. Nach Angaben des ADAC in München gilt das inner­halb Deutsch­lands aller­dings nur noch für die...

Frank­furt/Main - Das höchste Gebäude der Welt, ein mehr als 700 Meter hoher Wol­ken­krat­zer, soll bereits in diesem Jahr in den Verei­nig­ten Ara­bischen Emi­raten eröff­net werden.

München - Indien-Urlau­ber können ab sofort wieder das älteste Museum der Stadt Bombay besich­tigen. Nach vier Jahren Reno­vie­rungs­pause erwar­ten Besu­cher rund 4000 Kera­miken...

Rom - Besu­cher müssen für das Forum Romanum ab dem 5. März wieder Ein­tritt bezah­len. Die Besich­tigung des his­tori­schen Gelän­des werde in das neun Euro teure Kombi-Ticket für Kolos­seum und Palatin mit ein­geschlos­sen.

Win­ter­berg - Gute Nach­rich­ten für Aus­flüg­ler und Win­ter­sport­ler: Bei strah­lend blauem Himmel laufen an den beschnei­ten Hängen in den Hoch­lagen des Sau­erlan­des wei­ter­hin einige Ski­lifte.

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Venezuelas Anden: Gipfelsturm und Süßwasserdelfine

Mérida - Mancher Tourist bekommt in Vene­zue­las Anden vor Ergrif­fen­heit eine Gän­sehaut.

Seilbahn «Teleférico»

Höher geht's nicht: Die Seil­bahn „Tele­férico” bringt Tou­ris­ten bis in 4765 Meter Höhe. (Bild: Kubisch/dpa/tmn)

Tier- und Pflan­zen­welt zeigen sich von ihrer schöns­ten Seite, und sehr vieles ist hier möglich.

Frühmorgens geht es zum Beispiel mit der welt­weit längs­ten und höchs­ten Seil­bahn bis auf 4765 Meter Höhe, später in einem betag­ten Straßen­kreu­zer über den 4100 Meter hohen El-Aguila-Pass. Wer mag, kann nach­mit­tags den Pull­over gegen ein T-Shirt wech­seln und am Fuße der Berge im Boot über den Mara­caibo-See tuckern. Am Ufer schreien Brüllaf­fen in den Baum­wip­feln, und weiter draußen im See tummeln sich Süß­was­ser­del­fine.

Andendorf Jaji

Leben in dünner Ber­gluft: Das his­tori­sche Anden­dorf Jaji in der Umge­bung von Mérida. (Bild: Kubisch/dpa/tmn)

Anders als die Metro­pole Caracas gelten die Uni­ver­sitäts­stadt Mérida und die Anden­dör­fer als sicher. Die Bewoh­ner sind freund­lich und auf­geschlos­sen. Und nicht nur in den Anden, sondern im ganzen Land hat der Geld­beu­tel Schon­zeit für aus­län­dische Tou­ris­ten. In Mérida wohnen wegen der land­schaft­lichen Reize und des gesun­den Klimas auch etliche Aus­län­der, manche haben Hotels und Restau­rants eröff­net. „Auch gut 30 Deut­sche leben hier”, erzählt der Rei­sefüh­rer Stefan Fischer, der aus Vil­lin­gen in Baden-Würt­tem­berg stammt.

„2005 und 2006 waren wieder gute Tou­ris­mus­jahre, aber wir haben hier noch nicht die starken Ein­rei­sezah­len aus Europa wie etwa 1995”, sagt Ricardo Torres, Chef des Ver­anstal­ters Colibri Tours. Nach einem Wirt­schafs-Crash und Mas­sen­pro­tes­ten hat sich Vene­zuela tou­ris­tisch erholt: Seit drei Jahren geht es wieder auf­wärts. Zahl­rei­che private Tou­ris­mus­anbie­ter meinen aber, Schlag­zei­len über Ver­staat­lichun­gen und Sorgen um die Pres­sefrei­heit seien keine gute Werbung.

Bootsausflug

Brüllaffen im Blick: Unter­wegs auf Sei­ten­armen des Mara­caibo-Sees. (Bild: Kubisch/dpa/tmn)

Reisebüros in Mérida bieten Aus­flüge zur Schwar­zen Lagune, zu Was­ser­fäl­len, Anden­dör­fern, einer Auf­zucht­sta­tion des Anden-Kondors sowie Berg- und Glet­scher­wan­derun­gen an. Doch auch Mérida selbst hat seine Reize: In der Stu­den­ten­stadt wird nachts in den Bars kräftig gefei­ert. Höhe­punkt ist die 12,5 Kilo­meter lange Seil­bahn, genannt „Tele­férico”. Eine Stunde dauert die Fahrt, die in vier Etappen vom sub­tro­pischen Tal­grund in 1577 Metern Höhe bis zu den Glet­schern des Pico Espejo führt. Mancher mag sich trotz der kühlen Tem­pera­turen von der Gip­fel­sta­tion kaum trennen, weil der Blick so spek­takulär ist.

Wer es individuell mag, mietet sich einen 30 Jahre alten Chrys­ler oder Che­vro­let mit Fahrer und kurvt durch die Berge. Das Taxi ist zwar eine Ben­zin­schleu­der, doch Tanken ist in Vene­zuela spott­bil­lig. Umge­rech­net knapp 60 Euro kostet der sie­benstün­dige Ausflug. Im Dorf Jaji scheint die Welt noch in Ordnung zu sein: Die Zie­geldächer sind rot, die Wände in fri­schem Weiß, die Bür­ger­steige gefegt, die blau gestri­che­nen, eiser­nen Gitter sind Tra­dition und nicht Schutz vor Kri­minel­len. „Hier gibt es keine Ganoven, wir könnten die Türen offen lassen”, sagt Nancy Colina, Eigentü­merin der Posada „Aldea Vieja”.

Warm anziehen

Mérida liegt in den Bergen, Mützen mit dem Namen der Stadt sind deshalb nicht nur Sou­venirs. (Bild: Kubisch/dpa/tmn)

Informationen: Bot­schaft von Vene­zuela, Schill­straße 9, 10785 Berlin, Telefon: 030/83 22 40 60, Arbeits­gemein­schaft Latein­ame­rika, An der Ruhbank 26, 61138 Nie­der­dor­fel­den, Telefon: 06101/98 77 12

Botschaft der Boli­vari­schen Repu­blik Ven­zuela in Deutsch­land: www.bot­schaft-vene­zuela.de

Informationen für Tou­ris­ten: www.vene­zuela-info.de Von Bernd Kubisch, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/15/magazin/reise/t/rzo393400.html
Dienstag, 15. Januar 2008, 9:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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