IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Donnerstag, 14. Februar 08

Berlin - Immer mehr Gasthöfe, Gästehäu­ser und Pen­sio­nen in Deutsch­land lassen ihre Qua­lität bewer­ten und sich mit einem bis vier Sternen aus­zeich­nen.

SkifahrerMünchen - In vielen Ski­gebie­ten in den Alpen treffen Win­ter­sport­ler wei­ter­hin auf gute Pisten- und Loipen-Ver­hält­nisse. Nach Angaben des ADAC in München gilt das inner­halb Deutsch­lands aller­dings nur noch für die...

Frank­furt/Main - Das höchste Gebäude der Welt, ein mehr als 700 Meter hoher Wol­ken­krat­zer, soll bereits in diesem Jahr in den Verei­nig­ten Ara­bischen Emi­raten eröff­net werden.

München - Indien-Urlau­ber können ab sofort wieder das älteste Museum der Stadt Bombay besich­tigen. Nach vier Jahren Reno­vie­rungs­pause erwar­ten Besu­cher rund 4000 Kera­miken...

Rom - Besu­cher müssen für das Forum Romanum ab dem 5. März wieder Ein­tritt bezah­len. Die Besich­tigung des his­tori­schen Gelän­des werde in das neun Euro teure Kombi-Ticket für Kolos­seum und Palatin mit ein­geschlos­sen.

Win­ter­berg - Gute Nach­rich­ten für Aus­flüg­ler und Win­ter­sport­ler: Bei strah­lend blauem Himmel laufen an den beschnei­ten Hängen in den Hoch­lagen des Sau­erlan­des wei­ter­hin einige Ski­lifte.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Märchenhaftes Indien: Rajasthan und seine alten Festungen

Jaipur - Wie eine Film­kulisse erhebt sich die mäch­tige Fes­tungs­anlage über der alten Kara­wanen­stadt Jodpur.

Fort Kumbalgarh

Rajasthan besteht aus 22 ehe­mali­gen Fürs­tentü­mern. (Bild: India Tourism/dpa/tmn)

Steil führt der Weg hinauf zum ersten Tor. Die Burg in Raj­asthan mit ihren hohen Mauern stammt aus dem 15. Jahr­hun­dert.

Sie ist eine von vielen Festungen in dem indi­schen Bun­des­staat, der fast die Aus­deh­nung Deutsch­lands besitzt. In ihnen lässt sich der Zauber des Orients erleben, denn wie in Jodpur ent­fal­tet sich im Inneren oft uner­war­tet die Pracht der Feu­dal­herr­scher einer längst ver­gan­genen Epoche.

Jodpur

Ein Basar-Besuch wie hier in Jodpur zeigt Tou­ris­ten den Alltag der Men­schen in Raj­asthan. (Bild: Grimm/dpa/tmn)

Gitter aus fili­gran gear­bei­tetem Sand­stein, Wand­male­reien und bunte Glas­fens­ter zieren das Innere der großzü­gigen Gemächer in der Burg. Frem­den­füh­rer Subhash Malik zeigt auf einen reich mit Gold ver­zier­ten Mar­mor­sitz, in einem anderen Raum steht eine Sänfte aus purem Gold, die von zwölf Männern getra­gen werden musste. Die reich bestückte Waf­fen­kam­mer dagegen zeugt von der gar nicht fried­lichen Ver­gan­gen­heit des Forts Meher­angarh, zu Deutsch „Das Majestäti­sche”.

Die einst 22 Fürstentümer im heutigen Raj­asthan haben ver­schie­dene his­tori­sche Wurzeln. Erst nach der Unab­hän­gig­keit Indiens 1947 wurden sie zu einem Bun­des­staat zusam­men­geschlos­sen. „Die Herr­scher, die Maha­rad­schas, behiel­ten aber bis 1974 ihre umfang­rei­chen Pri­vile­gien, dann machte die Regie­rung sie zu Nor­malbür­gern”, berich­tet Naren­dra Singh Rathore, ein lokaler His­tori­ker. Einige Maha­rad­schas haben ihre Paläste in Luxus­hotels ver­wan­delt. Dazu gehört das „Umaid Bhawan Palace” in Jodpur. Der gut 60 Jahre alte Bau mit seiner 57 Meter hohen Kuppel gilt als einer der größten pri­vaten Wohn­sitze der Welt. Zimmer und Suiten sind im Art-Déco-Stil ein­gerich­tet, das Per­sonal trägt far­ben­präch­tige Klei­dung.

Jaipur

Der „Palast der Winde” gehört zu den wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten in Jaipur. (Bild: Grimm/dpa/tmn)

Als Fassa­den­farbe herrscht in Jodpur ein Indi­goblau vor. Jaipur dagegen trägt den Bein­amen „rosa­rote Stadt”. Die Herr­scher ließen ihre Gebäude wie den bekann­ten „Palast der Winde” in diesem far­bigen Sand­stein errich­ten. „Der Besuch hier kann kurz sein. Inter­essan­ter ist die alte Haupt­stadt Amber mit ihrem Palast und der Festung”, sagt der Frem­den­füh­rer Viven­dra V. Singh. Im Inneren der dor­tigen Burg ent­fal­tet sich die Kulisse des höfi­schen Lebens der Raj­puten. Ihre Prachträume ließen sie mit Mosa­iken, Fresken, Perlen und Edel­stei­nen schmü­cken.

Während in Rajasthans Tourismuszentren schon etwas von der Moderne bemerk­bar ist, ver­har­ren andere ehe­malige Resi­denz­städte in der Ver­gan­gen­heit wie zum Bei­spiel das mäch­tige Fort Jai­sal­mer im Westen. Auch die einst bedeu­tende Kara­wanen­stadt Bikaner liegt abge­schie­den in der Wüste Thar. In der aus­laden­den Festung, erbaut im 16. Jahr­hun­dert, stehen mehr als 30 Paläste und Tempel.

Wüste

In Tro­cken­gebie­ten sind Kamele wei­ter­hin ein wich­tiges Trans­port­mit­tel. (Bild: India Tourism/dpa/tmn)

Für eine Ent­deckungs­reise durch Raj­asthan bietet sich eine orga­nisierte Bus­reise an. Kom­for­tabler und unab­hän­giger ist die Fahrt mit einem Auto und Chauf­feur. Auf den beleb­ten Straßen, auf denen „Heilige Kühe” ruhen und Passan­ten nicht auf den Verkehr achten, sitzt man besser nicht selbst am Steuer. Rea­lis­tisch ist, mit einem Tempo von 45 bis 50 Stun­den­kilo­metern vor­anzu­kom­men. Die Bahn als Trans­port­mit­tel wäre nur für sehr robuste Typen eine Alter­native.

Informationen: Indi­sches Frem­den­ver­kehrs­amt, Baseler Straße 48, 60329 Frank­furt, Telefon: 069/242 94 90

Reiseinformationen über Indien: www.india-tourism.de

Tourismusbehörde Raj­asthan: www.raj­ast­han­tou­rism.gov.in Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/08/magazin/reise/t/rzo399912.html
Freitag, 08. Februar 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Druckversion