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Donnerstag, 14. Februar 08

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Mount Augustus ist Australiens größter Felsen

Car­nar­von - Wer an Aus­tra­liens Outback denkt, hat rasch den Ayers Rock vor dem geis­tigen Auge.

Australiens größter Felsen

Die Sand­piste, die den Mount Augus­tus umrun­det, führt ins­gesamt 49 Kilo­meter lang durch den Natio­nal­park. (Bild: Tourism Western Aus­tra­lia/dpa/tmn)

Die größte Attrak­tion seiner Art ist der Fels­klotz im Nor­thern Ter­ritory aber nicht.

Etwa 1600 Kilometer westlich steht mit dem Mount Augus­tus in Western Aus­tra­lia ein sehr ähnlich aus­sehen­der, zwei­ein­halb Mal größe­rer Berg. Hier hält sich der Besu­cher­ansturm in über­schau­baren Grenzen: Zu fern von den Tou­ris­ten­rou­ten liegt der Ort, zu mühsam erscheint die Anreise. Doch das macht den Reiz eines Besuchs erst richtig aus.

Mount Augustus

Am Mount Augus­tus treffen sich oft nur wenige Urlau­ber, um das Far­ben­spek­takel zu beob­ach­ten. (Bild: Tourism Western Aus­tra­lia/dpa/tmn)

Es ist 6.26 Uhr, über Nacht hat es sich etwas abge­kühlt. Wer auf den Mount Augus­tus klet­tern will, muss früh auf­ste­hen, spätes­tens mittags wird die Hitze zu groß für große kör­per­liche Anstren­gun­gen. Und der Auf­stieg ist alles andere als ein Spa­zier­gang: Gut drei Stunden geht es zum Teil steil him­mel­wärts. 650 Höhen­meter sind zu über­win­den, anfangs mit der Taschen­lampe in der Hand, dann im Schat­ten des Berges. Denn der „Summit Trail” liegt an der West­seite des 1106 Meter über Mee­res­niveau rei­chen­den Berges.

Bald blinzelt die Sonne das erste Mal hinter dem Gipfel empor, das Ther­mome­ter klet­tert rasch in Rich­tung 35 Grad. Kein Laut ist zu hören, kein Tier zu sehen, kein Flug­zeug zieht Kon­dens­strei­fen am Himmel. Nur ein paar Fliegen umschwir­ren die Wan­derer, und der warme Ostwind lässt die Akazien zittern - anders als der Ayers Rock, ist Mount Augus­tus bis zum Gipfel mit Gestrüpp und Bäumen über­zogen.

Honeycomb Gorge

Die Honey­comb Gorge gehört zu den größten Attrak­tio­nen des Kennedy Ranges Natio­nal­park im Outback von West-Aus­tra­lien. (Bild: Röwe­kamp/dpa/tmn)

Der halbe Weg ist geschafft, Hemd und Gesicht sind schweißnass. Andere Wan­derer sind nicht unter­wegs - wie am Tag zuvor auf der Fahrt von der Küste hierher. Gut 450 Kilo­meter ohne Gegen­ver­kehr, wann hat man das schon? Eine kleine Stein­pyra­mide mar­kiert den höchs­ten Punkt des Berges, ein Gip­fel­buch wartet auf Ein­träge. Mit seiner Hilfe ist erkenn­bar, wann hier die Saison ist: In Aus­tra­liens käl­terer Jah­res­zeit von Mai bis Oktober klet­tern vor allem Ein­hei­mische hinauf, dann ändert sich im Novem­ber das Bild: Deut­sche, Schwei­zer, Polen - aus halb Europa kommen die Besu­cher, aber es sind immer nur wenige am Tag und manch­mal wochen­lang über­haupt niemand.

Es ist nun 9.25 Uhr, Zeit für den Abstieg, ehe die Hitze zu groß wird. Die Wege sind mit Farb­kleck­sen am Boden und rosa Schlei­fen in den Büschen gut gekenn­zeich­net, auch im „Gully Trail”, dem zweiten Weg nach oben. Er ver­läuft par­allel zum „Summit Trail”, führt durch einen tro­ckenen Bach­lauf und hat einige sehr steile Pas­sagen - nichts für Wan­derer, die der Ansicht sind, schon genug geschwitzt zu haben.

Panoromasicht

Aussicht auf weite Ebenen mit vielen Farben: Der Mount Augus­tus in West-Aus­tra­lien ist auch an seinem Gipfel mit Gebüsch über­zogen. (Bild: Röwe­kamp/dpa/tmn)

Noch vor dem Son­nen­höchst­stand ist der Park­platz wieder erreicht, hin und zurück dauerte die Tour fünf Stunden. Jetzt schnell unter die Dusche - ent­weder in der 25 Kilo­meter ent­fern­ten Cobra-Station, die staat­lich betrie­ben wird und „Urlaub auf dem Bau­ern­hof” bietet, oder im „Mount Augus­tus Tourist Resort” mit 20 kleinen Hütten, Restau­rant, Cam­ping­platz und Tele­fon­zelle.

Der Ayers Rock lässt sich zu Fuß in wenigen Stunden umrun­den, beim Mount Augus­tus würde das sehr viel länger dauern. Ein 49 Kilo­meter langer Kurs führt um den roten Fels­bro­cken herum, an einigen Stellen sind Fels­male­reien von Abo­rigi­nes zu finden. Sie sind recht klein und „mehr Hand­werk als Kunst”, sagt Mike Flood, der Regio­nal­ver­tre­ter von Tourism Western Aus­tra­lia in Car­nar­von. „Sie zeigen, dass die Lebens­bedin­gun­gen hier viel härter waren und sind als zum Bei­spiel im Kakadu Natio­nal­park ganz im Norden Aus­tra­liens. Dort gibt es Nahrung im Über­fluss, dort war Zeit für kunst­volle Fels­male­reien. Hier gab es mit Glück ein Känguru im Monat als Resul­tat einer lang­wie­rigen Jagd.”

Ein Abste­cher nach Nord­wes­ten führt zum „Emu Hill Lookout”, einem Hügel mit präch­tiger Aus­sicht auf den Mount Augus­tus. Inzwi­schen ist es Abend gewor­den, die Sonne färbt den Felsen in immer tiefe­rem Rot. Kein Laut ist zu hören, kein Tier zu sehen - und keine Tou­ris­ten, die ihre Digi­tal­kame­ras an die Belas­tungs­grenze bringen. An diesem ein­samen Ort fühlt sich der Rei­sende eins mit dem Berg und mit dem Land. Der weite Weg, die mühsame Anfahrt - sie haben sich gelohnt.

Informationen: Tourismusbüro der Ver­wal­tungs­region Upper Gas­coyne, Telefon von Deutsch­land: 0061/8/99 43 09 88

Tourism Aus­tra­lia: www.aus­tra­lia.com

Depart­ment of Envi­ron­ment and Con­ser­vation: www.natu­rebase.net Von Chris­tian Röwe­kamp, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/24/magazin/reise/traumziele/t/rzo388607.html
Montag, 24. Dezember 2007, 9:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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