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Donnerstag, 14. Februar 08

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Für Wintersportler ist Obertauern ein Glücksfall

Ober­tau­ern - Wenn alle sich fragen: „Wo ist der Schnee?”, dann fällt er in Ober­tau­ern.

Obertauern

Günstige Lage: Ober­tau­ern bekommt von Norden ebenso wie aus süd­licher Rich­tung Schnee ab. (Bild: Öster­reich Werbung/dpa/tmn)

Es ist nicht so, dass der kleine Ort in den Rad­städ­ter Tauern im Salz­bur­ger Land über Mittel verfügt, die Wolken umzu­lei­ten.

Aber aufgrund seiner Höhe und der güns­tigen Lage schneit es öfter als in den meisten anderen Orten Öster­reichs. Ober­tau­ern ist ein Schnee­loch - und damit ein Glücks­fall für alle Win­ter­sport­ler.

Wintersportler

Auf die Bretter, fertig, los! Auf den Hängen rund um Ober­tau­ern ist das Ski­fah­ren von Ende Novem­ber bis Anfang Mai möglich. (Bild: Frey/dpa/tmn)

Rund 100 Kilo­meter Piste führen einmal rund um das Dorf, das am Anfang des 20. Jahr­hun­derts nur aus ein paar Hotels und einer Kirche bestand. Von 1920 an zogen die ersten Ski­fah­rer die Berge hinauf - damals noch zu Fuß. Mit ihren Füßen tram­pel­ten sie ansch­ließend die Pisten platt. 30 Jahre später, als der erste Tel­ler­lift gebaut war, gab es für eine Stunde „Pis­ten­tre­ten” drei Frei­fahr­ten.

Heute gibt es 26 Lifte, die hoch zu den Zwei­tau­sen­dern führen: auf die See­kar­spitz und die Gams­lei­ten­spitz, die Zeh­ner­kar­spitze und den Hunds­kogel. Ver­bun­den werden sie durch die Tau­ern­runde: Die Pisten wurden so ange­legt, dass Ski­fah­rer und Snow­boar­der nahezu überall die Runde begin­nen und den Ort einmal umfah­ren können. Rund zwei Stunden dauert das. Wem das zu viel wird, der kann ins Tal abfah­ren und muss - schlimms­ten­falls - ein paar Schritte bis zum Hotel zu Fuß gehen.

Pisten

Die Mehr­zahl von Ober­tau­erns Pisten ist auch für weniger geübte Ski­fah­rer geeig­net. (Bild: Frey/dpa/tmn)

Die Tau­ern­runde lässt sich mit dem Uhr­zei­ger­sinn fahren - das ist die rote Rich­tung - oder dagegen, auf der grün gekenn­zeich­neten Tour. Schil­der mit Pis­ten­num­mern und dem farb­lich unter­leg­ten Schrift­zug „Tau­ern­runde” weisen den Weg.

Auf der Runde lohnt sich ein Extra­sch­len­ker über die Pisten. Andern­falls reihen sich gerade auf der grünen Vari­ante viele Zieh­wege anein­ander. Win­ter­sport­ler können also getrost einige Lifte doppelt fahren - beson­ders bequem mit der Schaid­berg­bahn: Sie hat beheizte Sitze, und eine Plas­tik­haube schützt vor dem Wind. In den Liften zum Hunds­kogel oder zum See­kareck sitzt man dagegen im eisigen Wind.

Gondel

Per Gondel zur Gams­milch-Bar: Im Gebiet um Ober­tau­ern gibt es zahl­rei­che bewirt­schaf­tete Hütten. (Bild: Frey/dpa/tmn)

Für rote Gesich­ter ent­schä­digen lange Abfahr­ten, etwa von der Lift­sta­tion der Pan­ora­mabahn vorbei an der Grün­wald­kopf­bahn bis hinab nach Ober­tau­ern. Von dort können Ski­fah­rer mit den Kabinen der Zeh­ner­kar­bahn auf der gegenü­ber lie­gen­den Seite wieder hoch­fah­ren. Dort ist ein Lift­haus zur „Gams­milch-Bar” umfunk­tio­niert worden. Die Gams­milch gibt es in ver­schie­denen Vari­anten - mit oder ohne Schuss.

Wer Tee, Glühwein oder Germknödel mag , kann auch in eine der vielen alten Alm­hüt­ten ein­keh­ren. Sie drücken sich über das Gebiet ver­streut an die Hänge. Die Alte Alm nahe der Schaid­berg­bahn etwa ist schon seit meh­reren Gene­ratio­nen in Fami­lien­hand. Im kleinen Schan­kraum hängen tra­ditio­nelle Arbeits­geräte an dicken Holz­bal­ken.

Ski-Geisterbahn

Schaurige Gestal­ten am Pis­ten­rand: Die „Geis­ter­bahn” lehrt Skizwerge das Gruseln. (Bild: Frey/dpa/tmn)

Hinter der Hütte liegt die schwarze FIS-Abfahrt für große Rennen. Schwarze Pisten sind ansons­ten selten - die Tau­ern­runde besteht nur aus blauen und roten. Wer mehr Her­aus­for­derung sucht, sollte die Gams­lei­ten­bahn II hin­auf­fah­ren. Bei Neuschnee tummeln sich hier die Snow­boar­der. Schon nach kurzer Zeit bilden sich Buckel, die selbst gute Fahrer schwit­zen lassen. Auch von der Hunds­kogel­bahn führt eine schwarze Piste ins Tal.

In Obertauern ist das Skifahren von Ende Novem­ber bis Anfang Mai möglich. Ein Grund für die Schnee­sicher­heit ist die Höhe: Der Ort liegt auf 1740 Metern. Zudem bekommt Ober­tau­ern Schnee aus Norden und aus Süden ab, der dann - weil es kalt ist - lange liegen bleibt. Trotz­dem stehen im Gebiet gut 300 Beschnei­ungs­anla­gen.

Eine Über­raschung für Kinder gibt es an der blauen Abfahrt der Schaid­berg­bahn: In einem Wäld­chen ver­steckt liegt die „Geis­ter­bahn”. Ein Skelett weist den Weg zwi­schen den Bäumen hin­durch, vorbei an schau­rigen Gestal­ten. Stimmen krei­schen, kichern und heulen.

Auch für die Erwach­senen gibt es „Spiel­sachen”: Am Son­nen­lift 3, der Schönalm­bahn, der Kehr­kopf­bahn und dem Kirch­bühl­lift können sich Ski­fah­rer an der Zeit­mess­stre­cke anzei­gen lassen, wie schnell sie ins Tal rasen. An der Kehr­kopf­bahn liegt ein Funpark - der Long­playpark. Jeden Don­ners­tag­abend wird die blaue Abfahrt an der Edel­weiß­bahn in Flut­licht getaucht.

Für Langläu­fer wurden drei Loipen präpa­riert: Die sechs Kilo­meter lange Hunds­feld­loipe erstreckt sich quer durch das Natur­schutz­gebiet Hunds­feld­moor. Die Welt­cuploipe führt auf zehn Kilo­metern Länge zur Fel­seralm. Und etwa vier Kilo­meter nörd­lich von Ober­tau­ern liegt der Ein­stieg zur 20 Kilo­meter langen Gna­denalm­loipe. Wenn es in Ober­tau­ern zu sehr schneit, bleibt ein Besuch des Olym­piastütz­punk­tes. Dort können Win­ter­sport­ler unter pro­fes­sio­nel­ler Auf­sicht ihre Leis­tung testen oder in der Sauna schwit­zen. Zu wenig Schnee ist in Ober­tau­ern eine Sel­ten­heit - doch auch bei zu viel Schnee und Wind bleiben eben manch­mal die Lifte stehen.

Infor­matio­nen: Tou­ris­mus­ver­band Ober­tau­ern, A-5562 Ober­tau­ern, Telefon von Deutsch­land: 0043/6456/72 52; Öster­reich Werbung, Telefon: 01802/10 18 18 (zum Ort­sta­rif)

Tou­ris­mus­ver­band Ober­tau­ern: www.long­playpark.com

Öster­reich Werbung: www.austria.info Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/15/magazin/reise/traumziele/t/rzo393404.html
Dienstag, 15. Januar 2008, 9:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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