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Donnerstag, 14. Februar 08

-Oura­nou­polis - Drei Finger hat die grie­chi­sche Halb­insel Chal­kidiki. Auf dem öst­lichen liegt die abge­schlos­sene Mönchs­repu­blik Athos, der mitt­lere Part ist vor allem land­schaft­lich reiz­voll...

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Strenge Mönche, einsame Strände: Chalkidiki im Frühling

Oura­nou­polis - Drei Finger hat die grie­chi­sche Halb­insel Chal­kidiki.

Chalkidiki_Besucher

Im Früh­ling werden die Strände auf Chal­kidiki - wie hier bei Toroni auf dem Sitho­nia-„Finger” - erst von wenigen Urlau­bern besucht. (Bild: Röwe­kamp/dpa/tmn)

Auf dem öst­lichen liegt die abge­schlos­sene Mönchs­repu­blik Athos, der mitt­lere Part ist vor allem land­schaft­lich reiz­voll, während das Par­tyle­ben im west­lichen Teil die Pau­schal­tou­ris­ten lockt.

Ein Reisender mit besonderer Kluft kommt den Frauen ent­gegen: Üppig wallt graues Kopf- und Bart­haar herab, im Aus­schnitt der schwar­zen Kutte gleißen schwere Gold­ket­ten, die klo­bigen Hände werden von kan­tigen Ringen geschmückt. Den Gruß der Tou­ris­tin­nen erwi­dert er nicht, im Vor­bei­gehen würdigt er sie keines Blickes. Es ist ein Mönch, der hier auf Athos, dem öst­lichen „Finger” der grie­chi­schen Halb­insel Chal­kidiki, seines Weges zieht. Ihre Geschichte und ihre Geheim­nisse machen die auto­nome Mönchs­repu­blik Athos zu einem höchst inter­essan­ten Rei­seziel - und auch zu einem kaum erreich­baren: Frauen bleibt der Zutritt ver­wehrt, und nur wenige Männer erhal­ten auf Antrag eine Ein­rei­sege­neh­migung für einige Tage.

Chalkidiki_Klöster

Sie sind wie Schwal­ben­nes­ter an der Fels­wand: die Klöster der Mönchs­repu­blik Athos. (Bild: Klimpel/dpa/tmn)

Die meisten Tou­ris­ten sehen die rund 20 präch­tigen Klos­ter­bau­ten auf dem Athos deshalb höchs­tens aus der Ferne: bei einer der in Oura­nou­polis star­ten­den Boot­stou­ren, die an dem „Finger” entlang fahren und dabei immer einen Abstand von 500 Metern zum Ufer halten. Einige Klöster sind wie Schwal­ben­nes­ter an die Berg­hänge gebaut. Zudem gibt es ein schönes Pan­orama zu bestau­nen - immer­hin ist der Athos mit 2033 Metern der höchste Gipfel der Ägäis.

Von Ouranoupolis aus können Urlauber am Grenz­zaun der Mönchs­repu­blik entlang zum Ostufer des „Fingers” laufen. Immer wieder huschen grün schil­lernde Eidech­sen über die stau­bigen Pfade, es ist herr­lich still zwi­schen den Hügeln. Am Ufer säumt ein mehr als fünf Meter hoher Schilf­gür­tel den kilo­meter­lan­gen Strand, an dem an diesem Tag nur einige Ein­hei­mische in Cam­ping­wagen den Frieden unver­bau­ter Natur genießen. Bei der Pirsch entlang des sump­figen Schilf­gür­tels lassen sich Libel­len und Frösche beob­ach­ten, in einem der flachen Tümpel sind die Umrisse zweier Was­ser­schild­kröten zu erken­nen.

Chalkidiki_Ziegen

An vielen Stellen der Chal­kidiki-Region müssen Auto­fah­rer damit rechnen, dass plötz­lich Ziegen auf die Straße laufen. (Bild: Röwe­kamp/dpa/tmn)

Mit der Mönchs­repu­blik hat Athos sicher­lich das span­nendste Ziel Chal­kidi­kis zu bieten. Land­schaft­lich reiz­vol­ler ist aller­dings der mitt­lere „Finger” Sitho­nia. Auf der Ringstraße, die immer neue Aus­bli­cke auf das türkis-grün schim­mernde Mit­tel­meer und das raue, unbe­sie­delte Inse­lin­nere bietet, geht es zunächst zum Karidi Beach bei Vour­vou­rou. An den Naturstrand plät­schert azur­blaues Wasser, die Bucht ist gesäumt mit bizarr geform­ten Felsen. Im Früh­som­mer liegen nur wenige Badegäste auf dem Sand oder schlür­fen auf dicken Kissen unter den Bäumen hockend Eis­kaf­fee, den ein Kiosk am Hang ver­kauft.

Während der Weiterfahrt nach Süden quert eine Herde Ziegen die Straße, die sich in Ser­pen­tinen über die Hügel windet. Die Pfade der Tiere lassen sich treff­lich für stun­den­lange Wan­derun­gen nutzen. Zum skur­rilen Ereig­nis wird das Mit­tages­sen in Kala­mitsi: Zu rus­sischen Pop­klän­gen wird grie­chi­sches Essen ser­viert, den Eis­kaf­fee kann man hier auch mit Wodka auf­gepeppt bekom­men. Der rus­sische Kellner hört sich die auf Eng­lisch vor­getra­genen Wünsche seiner deut­schen Gäste jedoch ratlos an - und holt dann seine grie­chi­sche Chefin zu Hilfe.

Chalkidiki_

Wenn im Früh­ling die Mohn­blu­men blühen, zeigt sich die Chal­kidiki - wie hier an der alten Boots­werft bei Ieris­sos - in voller Far­ben­pracht. (Bild: Röwe­kamp/dpa/tmn)

Auch andere Orte auf Sitho­nia sind fest in der Hand einer Urlau­ber­nation. In Toroni im Westen etwa erklärt der Schil­der­wald entlang der Dorf­straße meist auf Deutsch, wo hier geschla­fen, geges­sen und gebadet werden kann. An der Mündung eines Baches sitzen Dut­zende Was­ser­schild­kröten in der Sonne. Auch sie sind den Umgang mit Tou­ris­ten gewöhnt. Beim Näher­kom­men ver­viel­facht sich die Zahl, immer neue Köpfe rau­schen nach Fut­ter­gaben Aus­schau haltend heran.

Die einfachen Pensionen und Tavernen nahe der oft natur­belas­senen Strände sind es, die den beson­deren Reiz Sitho­nias aus­machen. Vor allem im Früh­jahr und im Herbst ist der Land­fin­ger mit seiner wilden, rauen Land­schaft ein Ziel für Wan­derer und Natur­ver­bun­dene. Im Sommer ver­gnü­gen sich auch viele Grie­chen aus dem 120 Kilo­meter ent­fern­ten Thes­salo­niki und eine erkleck­liche Zahl Pau­schal­tou­ris­ten auf der Halb­insel - mit vollen Straßen, Strän­den und Strand­bars als Folge.

Chalkidiki_Mönchsrepublik

Hinter dieser Mar­kie­rung bei Oura­nopo­lis ver­läuft der Grenz­zaun der Mönchs­repu­blik Athos. (Bild: Röwe­kamp/dpa/tmn)

Der Anblick großer Hotel­kom­plexe bleibt Besu­chern auf Sitho­nia aber erspart - anders als auf dem west­lichen „Finger” Kas­san­dra. Dort sollte, vor allem an der Ost­küste, nur ver­wei­len, wer sich an Bet­ten­bur­gen nicht stört sowie ein eher reges Nacht­leben und Par­tyspaß sucht. Auch die Land­schaft ist hier von Men­schen­hand geprägt: Statt mit dichtem Busch­werk sind die Hänge und Ebenen mit Feldern über­zogen. Aller­dings sind auf Kas­san­dra auch die Chancen am größten, außer­halb der Saison auf offene Restau­rants und Hotels zu stoßen. Außer­dem gibt es hier die meisten Pau­scha­lan­gebote.

Informationen: Griechische Zentrale für Frem­den­ver­kehr (GFZ), Neue Mainzer Straße 22, 60311 Frank­furt; Telefon: 069/257 82 70, E-Mail: info@gzf-eot.de

Infos zur Halb­insel Chal­kidiki: www.hal­kidiki.com

Offi­zielle Reise-Infor­matio­nen über Grie­chen­land: www.eot.gr Von Annett Klimpel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/12/magazin/reise/traumziele/t/rzo400907.html
Dienstag, 12. Februar 2008, 10:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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