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Freitag, 15. Februar 08

Ebma­tin­gen - Die ehe­malige Schwei­zer Schla­ger­sän­gerin Monica Morell ist tot. Sie starb am Diens­tag im Alter von 54 Jahren an einem Krebs­lei­den, wie das Schwei­zer Fern­sehen am Freitag berich­tete.

James BluntBerlin - Am Frei­tag­abend wurden in Berlin die Echo- Musik­preise 2008 ver­lie­hen. Die Gewin­ner sind: - Künst­ler Inter­natio­nal Rock/Pop: James Blunt - Künst­lerin Inter­natio­nal Rock/Pop: Nelly Furtado - Künst­ler Natio­nal...

Berlin - Herbert Grö­nemeyer, DJ Ötzi und Rapper Bushido haben seit Frei­tag­abend eines gemein­sam - sie sind die großen Gewin­ner des Echo 2008. Die Musiker erhiel­ten bei der 17. Ver­lei­hung im Ber­liner Kon­gress­zen­trum...

Hamburg - Die Fach­presse ist begeis­tert von den drei jungen deut­schen Jazzern, die sich Trio­sence nennen. Lobes­hymen und Preise gab es bereits zuhauf, in Japan jubelte man über eine „Band...

London - US-Rocksän­gerin Sheryl Crow ist nach zwei­ein­halb Jahren Pause zurück auf der Bühne. Nach über­stan­dener Brust­krebser­kran­kung und der Tren­nung von Tour-de-France-Sieger Lance Arm­strong stellte die 46-Jährige am...

Los Angeles - Scar­lett Johans­son scheint das Schau­spiel­fach allein nicht genug zu sein. Dem­nächst will die laszive 23-Jährige zumin­dest als Sän­gerin vor ihr Pub­likum treten.

Gramm 08: Amy überwältigt, Kanye denkt an Mama, Herbies triumphiert

Los Angeles - Die mit Drogen- und Alko­hol­pro­ble­men kämp­fende bri­tische Sän­gerin Amy Wine­house hat bei der 50. Grammy-Ver­lei­hung tri­umphal abge­räumt.

Amy Winehouse

Amy Wine­house räumte bei den Grammys ab.

Die 24-jährige „Königin des neuen Soul” erhielt bei der nost­algi­schen Jubiläums­feier am Sonn­tag­abend in Los Angeles in Abwe­sen­heit fünf der sechs wich­tigs­ten Musik­preise. Unter anderem wurde sie als beste Nach­wuchs­künst­lerin geehrt.

Der amerikanische Star-Rapper Kanye West, mit acht Nomi­nie­run­gen Top-Favorit, konnte immer­hin vier Tro­phäen ergat­tern. In der Königs­dis­ziplin „Album des Jahres” sahnte völlig über­raschend Jazz­legende Herbie Hancock ab. Zahl­rei­che Größen der Rock- und Pop­szene ver­lie­hen der Gala zum runden Grammy-Geburts­tag Glanz und Gefühl.

Herbie Hancock

Überraschungssieger: Herbie Hancock mit seinem Grammy.

„Ich kann es nicht glauben, dass ich fünf Preise gewon­nen habe”, sagte Wine­house in einer Live-Schal­tung aus London über­wäl­tigt. Als das Pub­likum jubelte, wandte sich die Sän­gerin, die derzeit in einer Dro­gen­kli­nik behan­delt wird, jedoch mit zucken­dem Gesicht ab und vergrub den Kopf an der Schul­ter eines Freun­des. Ihre Trophäe widmete sie ihren Eltern - und „meinem Blake, meinem ein­gesperr­ten Blake”, wie sie mit Hinweis auf ihren Mann Blake Fielder-Civil sagte, der derzeit wegen Kör­per­ver­let­zung im Gefäng­nis sitzt.

Zuvor hatte Winhouse mit wächsernem Gesicht und fast schüch­tern ihren preis­gekrön­ten Song „Rehab” gesun­gen - eine trot­zige Absage an eine Ent­zie­hungs­kur. Um das Kommen der Sän­gerin hatte es zuvor wegen ihres labilen Zustands ein langes Rät­sel­raten gegeben. Als die US- Behör­den ihr nach anfäng­licher Wei­gerung Ende der Woche ein Ein­rei­sevi­sum aus­stell­ten, war es nach Angaben ihres Mana­gements für einen Flug schon zu spät.

Kanye West

Kanye West gewann vier Grammys.

Für die viel­leicht bewe­gends­ten Momente des Abends sorgte Kanye West, dessen Erfolgs-CD „Gra­dua­tion” zum Rap-Album des Jahres gekürt wurde. Er ehrte seine kürz­lich über­raschend gestor­bene Mutter Donda mit dem emo­tio­nal vor­getra­genen Song „Hey Mama”. Er hatte sich das Wort auch in den Hin­ter­kopf rasiert. Seine Mutter habe ihn immer als die Nummer eins sehen wollen, sagte er. „Ich will alles tun, um Dich weiter stolz zu machen.”

Herbie Hancock war von der Spit­zen­aus­zeich­nung für seine CD „River: The Joni Letters” selbst so über­rascht, dass ihm seine Dan­kes­rede zu Boden fiel. „Sie wissen ja, dass es 43 Jahre her ist, seit ein Jazz-Künst­ler zum ersten und ein­zigen Mal diesen Preis bekom­men hat”, (1965, Joao Gil­berto und Stan Getz für ihr Album „Getz/Gil­berto”) sagte er. Altro­cker Bruce Springs­teen erhielt drei Preise, unter anderem für die beste Rock­sin­gle „Radio Nowhere”. Zum besten Rock­album des Jahres wurde „Echoes, Silence, Pati­ence & Grace” von der Band Foo Figh­ters ernannt.

Alicia Keys

Alicia Keys erhöht ihre Grammy-Aus­beute.

Einen umju­bel­ten Auf­tritt zum 50. Jubiläum der wohl bedeu­tends­ten Musik­preise der Welt hatten Rock-Ikone Tina Turner und R&B-Star Beyoncé Knowles. In eng anlie­gen­den, sil­ber­far­benen Outfits sangen sie Turner-Klas­siker wie „What's Love Got To Do With It”. Auf­tritte hatten auch Aretha Fran­klin, Stevie Wonder, Cindy Lauper, Tony Bennett und Ringo Star.

Alicia Keys nahm den Preis für ihren Hit „No One” als beste R&B- Single aus den Händen von Popstar Prince ent­gegen. Sie hatte den Galaa­bend im Staples Center mit dem Duett „Learnin' the Blues” eröff­net - gemein­sam mit einer schwarz-weißen Video­pro­jek­tion von Frank Sinatra. „Frank Sinatra sah gut aus für seine 150 Jahre, oder?”, scherzte Prince.

T-Pain

Grammy-Gewin­ner T-Pain mit lus­tigem Hütchen.

Im Bereich der klas­sischen Musik, tra­ditio­nell die Domäne deut­scher Künst­ler, holte das Klassik-Album „Brahms: Ein Deut­sches Requiem” unter der Leitung von Sir Simon Rattle den Grammy für die beste Chor-Aufführung. Mit Rattle wurde auch der Leiter des Rund­funk­chors Berlin, Simon Halsey, aus­gezeich­net.

Das seit mehr als drei Monaten streik­geplagte Hol­lywood genoss die Glitz­ergala sicht­lich. Sie war vom Arbeits­kampf der Dreh­buch­auto­ren aus­genom­men und konnte deshalb im Fern­sehen über­tra­gen werden. Inzwi­schen gibt es Hoff­nung, dass der Streik bis zum nächs­ten Top- Ereig­nis, der Oscar-Ver­lei­hung am 24. Februar, vorbei ist.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/12/magazin/musik/t/rzo400552.html
Dienstag, 12. Februar 2008, 11:49 © RZ-Online (NewsDesk)
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