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Donnerstag, 14. Nov. 19

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt. Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten...

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor...

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor...

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Karlsruhe/Würz­burg (dpa/tmn) - Auch wenn der Miet­ver­trag einen sofor­tigen Anruf vor­sieht: Auto­fah­rer dürfen sich nach einem Unfall erst um das Unfallop­fer kümmern, bevor sie den Auto­ver­lei­her ver­stän­digen.

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

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Schuld ist nicht zu klären: Beide Unfallbeteiligten haften

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt.

Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten Fahr­zeuge zugrunde gelegt.

Dabei haftet der Fahrer eines Gespanns in größe­rem Umfang, erläu­tert der Deut­sche Anwalt­ver­ein (DAV) in Berlin unter Beru­fung auf ein Urteil des Amts­gerichts Weiden (Bayern) (Az.: 1 C 489/07). In dem Fall wollte ein Pkw-Fahrer auf der Auto­bahn ein Lkw-Gespann über­holen. Dabei kam es zu einer Kol­lision, deren Ursache sich den Angaben nach auch vor Gericht nicht klären ließ: Der Auto­fah­rer machte geltend, der Anhän­ger des Lkw sei gegen seinen Wagen gestoßen. Der Last­zug­fah­rer dagegen sagte aus, der Auto­fah­rer sei auf die rechte Spur geraten.

Auch Zeu­gen­aus­sagen und ein unfall­ana­lyti­sches Gut­ach­ten brach­ten den Rich­tern keine Klärung. Sie ent­schie­den daher auf eine Haf­tungs­ver­tei­lung. Da ein Gespann länger, schwe­rer und insta­biler ist als ein Pkw, gehe von ihm eine größere Gefahr aus, urteil­ten die Richter. Der Lkw-Fahrer müsse daher 70 Prozent der Kosten tragen. Dem Fahrer des Pkw wurden 30 Prozent der Schuld zuge­mes­sen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/15/service/auto/recht/t/rzo401908.html
Freitag, 15. Februar 2008, 12:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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