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Samstag, 7. Dez. 19

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt. Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten...

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor...

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor...

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Karlsruhe/Würz­burg (dpa/tmn) - Auch wenn der Miet­ver­trag einen sofor­tigen Anruf vor­sieht: Auto­fah­rer dürfen sich nach einem Unfall erst um das Unfallop­fer kümmern, bevor sie den Auto­ver­lei­her ver­stän­digen.

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

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Unfall: Autovermieter kann nicht immer hohen Tarif fordern

Karls­ruhe - Eine Auto­ver­mie­tung kann nicht unbe­dingt den höheren Unfal­ler­satz­tarif ver­lan­gen, wenn sich ein Auto­fah­rer nach einem Unfall einen Leih­wagen nimmt.

Das geht aus einer Ent­schei­dung des Bun­des­gerichts­hofs in Karls­ruhe hervor (Az.: XII ZR 155/05).

Wie das Institut für Wirt­schafts­publi­zis­tik (IWW) in Würz­burg unter Beru­fung auf das BGH berich­tet, klagte im ver­han­del­ten Fall eine Auto­ver­mie­tung gegen einen Mann, dessen eigenes Auto bei einem Unfall durch einen anderen Fahrer beschä­digt worden war. Der Mann mietete bei dem Ver­lei­her dar­auf­hin einen Ersatz­wagen zum Unfal­ler­satz­tarif. Die Haft­pflicht­ver­siche­rung des Ver­ursa­chers erstat­tete der Auto­ver­mie­tung später aber nur die Kosten zum Nor­mal­tarif. Die Dif­ferenz zwi­schen beiden Tarifen ver­langte das Unter­neh­men dar­auf­hin vom Unfall­geschä­dig­ten, heißt es.

Die Bun­des­rich­ter ent­schie­den aber, dass der Ver­mie­ter keinen Anspruch auf die Erstat­tung der Dif­ferenz hat. Es seien in solchen Fällen nur solche Kosten zu erstat­ten, die zur Behe­bung des Scha­dens erfor­der­lich seien. Das könne auch bedeu­ten, dass der Mieter des Wagens bei der Auswahl der Tarife genau hin­sehen muss. In jedem Fall sei aber der Auto­ver­mie­ter ver­pflich­tet, auf die höheren Kosten im Unfal­ler­satz­tarif hin­zuwei­sen. Diese Pflicht habe das Unter­neh­men im kon­kre­ten Fall nicht erfüllt, heißt es in der Urteils­begrün­dung. Und der Tari­fun­ter­schied sowie die damit ver­bun­denen mög­lichen Nach­teile bei den Kosten seien Mietern von Autos in der Regel nicht bekannt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/04/service/auto/recht/t/rzo390859.html
Freitag, 04. Januar 2008, 14:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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