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Donnerstag, 12. Dez. 19

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt. Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten...

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor...

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor...

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Karlsruhe/Würz­burg (dpa/tmn) - Auch wenn der Miet­ver­trag einen sofor­tigen Anruf vor­sieht: Auto­fah­rer dürfen sich nach einem Unfall erst um das Unfallop­fer kümmern, bevor sie den Auto­ver­lei­her ver­stän­digen.

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

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Fuchs ausweichen auf der Fahrbahn ist nicht grob fahrlässig

Karls­ruhe/Köln - Weichen Auto­fah­rer reflexar­tig einem Fuchs auf der Fahr­bahn aus und ver­ursa­chen dadurch einen Unfall, ist das nicht als grob fahr­läs­siges Ver­hal­ten ein­zustu­fen.

Das geht aus einem Urteil des Bun­des­gerichts­hofs in Karls­ruhe hervor, über das die Fach­zeit­schrift „BGH-Report” berich­tet. Der Unfall­fah­rer muss einer Miet­wagen­firma daher auch nicht den an einem Leih­wagen ent­stan­den Schaden erset­zen (Az.: XII ZR 197/05).

Die Richter wiesen in dem Fall die Klage einer Miet­wagen­firma ab. Das Unter­neh­men wollte von einer Kundin den Schaden an einem gemie­teten Wagen ersetzt haben. Die Fah­rerin war auf einer Auto­bahn einem Fuchs aus­gewi­chen und hatte dabei die Leit­planke tou­chiert. An dem Auto ent­stand Sach­scha­den in Höhe von rund 8900 Euro. Die Miet­wagen­firma hielt der Fah­rerin grobe Fahr­läs­sig­keit vor. Das Gericht sah das anders. Es sei eine nach­voll­zieh­bare Reak­tion eines Auto­fah­rers, einem Wild in der Größe eines Fuchses aus­zuwei­chen. Daher liege kein grob fahr­läs­siger Fahr­feh­ler vor.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/10/service/auto/recht/t/rzo392234.html
Donnerstag, 10. Januar 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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