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Freitag, 6. Dez. 19

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt. Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten...

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor...

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor...

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Karlsruhe/Würz­burg (dpa/tmn) - Auch wenn der Miet­ver­trag einen sofor­tigen Anruf vor­sieht: Auto­fah­rer dürfen sich nach einem Unfall erst um das Unfallop­fer kümmern, bevor sie den Auto­ver­lei­her ver­stän­digen.

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

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Straße oder Einmündung: Unfallverursacher hat Schuld

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

Denn wenn Fahrer sich über die Vor­fahrt­rege­lung an einer Kreu­zung unsi­cher sind, müssen sie das Tempo her­abset­zen und brems­bereit sein. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Potsdam hervor, auf das der Deut­sche Anwalt­ver­ein in Berlin hin­weist (Az.: 3S 155/06). In dem Fall hatte ein Auto­fah­rer eine Ein­mün­dung rechter Hand nicht als vor­fahrt­berech­tigte Straße erkannt.

Er hatte sie für eine Grund­stücks­aus­fahrt gehal­ten. Eine Reihe von in den Asphalt ein­gelas­sene Pflas­ter­steine trennte die Straße an der Kreu­zung optisch ab, erläu­tert der Anwalt­ver­ein. Nach der Regel „Rechts vor Links” hatte aller­dings der andere Fahrer Vorrang. Gestrit­ten wurde darüber, ob die Straße von rechts als Straße zu erken­nen gewesen sei. Die Richter sahen das so, denn die Ein­mün­dung habe eine „straßenüb­liche Breite” und an der Ecke stehe ein Straßen­schild.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/22/service/auto/recht/t/rzo395247.html
Dienstag, 22. Januar 2008, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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