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Freitag, 13. Dez. 19

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt. Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten...

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor...

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor...

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Karlsruhe/Würz­burg (dpa/tmn) - Auch wenn der Miet­ver­trag einen sofor­tigen Anruf vor­sieht: Auto­fah­rer dürfen sich nach einem Unfall erst um das Unfallop­fer kümmern, bevor sie den Auto­ver­lei­her ver­stän­digen.

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

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Falscher Gang beim Parken am Hang kann Police kosten

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Einer Ent­schei­dung des Ober­lan­des­gerichts (OLG) Karls­ruhe zufolge handeln Auto­fah­rer grob fahr­läs­sig, wenn sie zur Absi­che­rung einen Gang ver­wen­den, der das Wegrol­len nicht ver­hin­dert (Az.: 19 U 127/06).

Im verhandelten Fall hatte ein Auto­fah­rer den Angaben zufolge seinen Wagen auf einer Straße mit zehn Prozent Gefälle geparkt. Zur Absi­che­rung hatte er die Hand­bremse gezogen und den dritten Gang ein­gelegt. Richtig wäre nach Auf­fas­sung des Gerichts jedoch der erste oder der Rück­wärts­gang gewesen. Der Mann habe daher der Siche­rung des Fahr­zeugs nicht die not­wen­dige beson­dere Auf­merk­sam­keit geschenkt.

Der Schutz des Ver­sicher­ten ist durch das neue Ver­siche­rungs-Ver­trags­gesetz bei grober Fahr­läs­sig­keit laut ADAC aller­dings vom Grad des Ver­schul­dens abhän­gig. Der Ver­siche­rungs­schutz erlö­sche nicht mehr auto­matisch. Während viele Ver­siche­rer in der­arti­gen Fällen darauf ver­zich­ten, die Ansprüche des Ver­siche­rungs­neh­mers zu kürzen, ent­schä­dig­ten andere Anbie­ter die Betrof­fenen nur teil­weise.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/05/service/auto/recht/t/rzo399139.html
Dienstag, 05. Februar 2008, 15:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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