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Sonntag, 8. Dez. 19

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt. Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten...

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor...

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor...

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Karlsruhe/Würz­burg (dpa/tmn) - Auch wenn der Miet­ver­trag einen sofor­tigen Anruf vor­sieht: Auto­fah­rer dürfen sich nach einem Unfall erst um das Unfallop­fer kümmern, bevor sie den Auto­ver­lei­her ver­stän­digen.

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

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Fußgänger geht bei Rot: Kein Schadensersatz bei Unfall

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden.

Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor, auf das der Deut­sche Anwalt­ver­ein (DAV) hin­weist.

In einem solchen Fall müsse ein am Unfall betei­lig­ter Auto­fah­rer nicht haften, befan­den die Richter und wiesen die Scha­denser­satz­klage eines Fußgän­gers ab (Az.: 12 U 1184/04). In dem Fall wollte laut DAV der Fußgän­ger bei roter Fußgän­geram­pel eine mehr­spu­rige Straße über­que­ren und war von einem Auto erfasst worden. Er machte vor Gericht geltend, dass her­ankom­mende Fahr­zeuge bereits abge­bremst hätten. Er habe daher gedacht, die Signal­anlage springe gleich auf Grün. Nach Ansicht der Richter hätte er jedoch nicht einfach die Fahr­bahn betre­ten dürfen, selbst wenn seine Angaben zuträ­fen. Er hätte das Umsprin­gen der Ampel abwar­ten müssen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/06/service/auto/recht/t/rzo399461.html
Mittwoch, 06. Februar 2008, 15:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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