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Freitag, 13. Dez. 19

Berlin - Ist nach einem Auto­unfall die Schuld­frage nicht ein­deu­tig zu klären, wird die Haftung auf beide Betei­lig­ten ver­teilt. Zur Bemes­sung der Haf­tungs­quote wird dann die soge­nannte Betriebs­gefahr der betei­lig­ten...

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen. Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor...

Koblenz - Fußgän­ger erhal­ten keinen Scha­denser­satz, wenn sie bei Rot über die Straße gehen, dabei von einem Auto erfasst und ver­letzt werden. Das geht aus einem Urteil des Ober­lan­des­gerichts Koblenz hervor...

Karlsruhe/München (dpa/tmn) - Wer beim Parken am Hang den falschen Gang einlegt, ris­kiert beim Wegrol­len des Wagens seinen Ver­siche­rungs­schutz. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil weist der ADAC in München hin.

Karlsruhe/Würz­burg (dpa/tmn) - Auch wenn der Miet­ver­trag einen sofor­tigen Anruf vor­sieht: Auto­fah­rer dürfen sich nach einem Unfall erst um das Unfallop­fer kümmern, bevor sie den Auto­ver­lei­her ver­stän­digen.

Potsdam/Berlin - Auch wenn eine Ein­mün­dung schwer als Vor­fahrt­straße zu erken­nen ist, hat der Fahrer auf der nicht vor­fahrt­berech­tig­ten Straße bei einem Unfall die Schuld.

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Keine Zuzahlung nötig: Unfallwagen darf in Markenwerkstatt

Coburg - Nach Unfäl­len dürfen Geschä­digte Auto­fah­rer ihre Wagen ohne wei­teres in einer Mar­ken­werk­statt repa­rie­ren lassen.

Das geht aus einem Urteil des Land­gerichts Coburg hervor, auf das die Rechts­anwalts­kam­mer Olden­burg hin­weist (Az.: 32 S 83/07).

Die Versicherung des Unfallverursachers muss für die Kosten auch dann auf­kom­men, wenn das teurer ist als die Repa­ratur in einer freien Werk­statt. Geschä­digte Fahrer müssen für eine anste­hende Unfall­repa­ratur also grundsätz­lich keine Alter­nativ­ange­bote ein­holen.

Auch bei älteren Fahr­zeu­gen dürfe die Ver­siche­rung nicht den Rot­stift anset­zen. Denn die Bindung an eine Mar­ken­werk­statt habe Ein­fluss auf den Zeit- und Markt­wert des Autos. In ver­han­del­ten Fall hatte die Kfz-Haft­pflicht­ver­siche­rung des Unfall­verur­sachers 580 Euro von den ein­gereich­ten Kosten in Höhe von etwa 4000 Euro nicht erstat­tet. Sie war der Ansicht, der Geschä­digte müsse sich auf eine güns­tigere, von der Ver­siche­rung benannte Werk­statt ver­wei­sen lassen. Die Richter ent­schie­den im Sinne des Geschä­dig­ten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/13/service/auto/recht/t/rzo401282.html
Mittwoch, 13. Februar 2008, 12:34 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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