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Mittwoch, 13. Nov. 19

Chevrolet Aveo Mar­seille - Che­vro­let bringt im April den Nach­fol­ger des Kalos in den Handel. Wie der Her­stel­ler in Mar­seille mit­teilte, wird der Fünftü­rer künftig den Namen Aveo tragen.

ElektroautoSt. Niklau­sen (dpa/tmn) - Ein voll all­tags­taug­liches Elek­tro­auto will die Schwei­zer Firma Mindset bis zum Jahr 2009 auf den Markt bringen. Das alter­native Fahr­zeug­kon­zept soll sich von bis­heri­gen Elek­tro­mobi­len sowie...

Le Cas­tel­let - Saab bringt erst­mals ein Fahr­zeug mit All­rad­antrieb auf den Markt. In der Mit­tel­klasse-Bau­reihe 9-3 gibt eine soge­nannte Haldex-Kupp­lung ihren Ein­stand...

Le Cas­tel­let - Saab will im kom­men­den Jahr drei neue Modelle auf den Markt bringen. Das bestätigte der schwe­dische Auto­her­stel­ler bei einer Ver­anstal­tung in Le Cas­tel­let (Frank­reich).

Köln - Ein halbes Jahr nach der Studie Verve hat Ford die ersten Infor­matio­nen zur Seri­enfas­sung des neuen Fiesta bekannt gegeben. Seine Welt­pre­miere feiert der Klein­wagen als Dreitü­rer auf dem Genfer Auto­salon (6....

Köln - Ford bringt jetzt in Europa den ersten selbst ent­wickel­ten Gelän­dewa­gen an den Start. Das Sports Utility Vehicle (SUV) trägt den Namen Kuga und wird zum ersten Mal im März auf dem Genfer Auto­salon (6. bis 16....

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Bloß kein weibliches Image: „Frauen-Autos” haben es schwer

Krefeld - Der Film­titel „weib­lich ledig jung sucht” könnte bezogen auf die Auto­indus­trie heißen: „weib­lich kauf­kräf­tig jung gesucht”.

Weibliche Kundschaft

Frauen als Gefahr fürs Mar­keni­mage? Weib­liche Kund­schaft wird zwar für die Auto­her­stel­ler immer wich­tiger. (Bild: dpa/tmn)

Denn Frauen sind eine wich­tige Käu­fer­gruppe. Schon jetzt sind ein Drittel aller Pkw-Halter weib­lich - Tendenz stei­gend.

Und so haben die Hersteller Frauen als Ziel­gruppe im Blick - nur sagen sie das nicht. Denn ein auf weib­liche Kund­schaft abge­stimm­tes Produkt, gar ein Frau­enauto, droht zu floppen. Und so werden Frauen zwar in die Ent­wick­lung ein­bezo­gen. Aber ganz heim­lich, damit es bloß keiner merkt.

„Man darf niemals den Fehler machen, ein Auto als Frau­enauto zu prä­sen­tie­ren”, sagt Konrad Weßner, Geschäfts­füh­rer der plus Markt­for­schung in Schwaig bei Nürn­berg. Weder Männer noch Frauen wollten ein solches Modell. Doris Kortus-Schul­tes bestätigt das: „Wir wissen nicht, was ein Frau­enauto ist. Wir wissen nur, dass es ziem­lich unsexy ist”, erklärt die Pro­fes­sorin vom Kom­petenz­zen­trum Frau und Auto an der Hoch­schule Nie­der­rhein in Krefeld.

In manchen Autowerbungen sitze gele­gent­lich auch eine Frau am Steuer. „Dann hat der Her­stel­ler Frauen als Ziel­gruppe beson­ders im Blick”, sagt Nick Mar­getts vom Markt­beob­ach­ter Jato Dyna­mics in Limburg. Aller­dings sei selbst diese Werbung ver­zerrt: Auch dort fahre längst nicht so oft eine Frau, wie in der Rea­lität. Für Doris Kortus-Schul­tes liegt das an der Rolle des Autos: Für Männer sei das Auto zur Ins­zenie­rung ihrer Männ­lich­keit sehr wichtig. Ein Auto, dass Frauen zuge­ord­net wird, könne das nicht leisten. Frauen wie­derum asso­ziier­ten mit dem Begriff Frau­enauto ein Kli­schee, „und damit wollen sie nichts zu tun haben”.

Die Her­stel­ler werben damit, Autos für alle zu bauen. „Frauen und Männer haben die glei­chen Kauf­gründe, vor allem die jungen. Deshalb brau­chen wir kein geschlechts­spe­zifi­sches Design und Mar­keting”, sagt zum Bei­spiel Maria Gregner, Desi­gne­rin bei Mazda Europe in Frank­furt/Main. Und auch die BMW-Marke Mini in München erklärt, dass der Mini zwar gern von Frauen gefah­ren werde. Beim Konzept hätten Frauen aber keine beson­dere Rolle gespielt.

Doch tatsächlich gibt es Autos , die von Frauen beson­ders häufig gekauft werden. Laut Nick Mar­getts bevor­zugen Frauen Klein­wagen - vor allem, wenn diese eine gewisse Per­sön­lich­keit haben - und Offroa­der. Kaufen sich Frauen ein neues Auto, blicken sie vor allem auf die Kosten, zeigen Zahlen des Kom­petenz­zen­trums und einer Aral-Studie.

Einige Her­stel­ler schei­nen die Wünsche der Frauen schon jetzt beson­ders gut umzu­set­zen, allen voran die franzö­sischen. So sind dem Kom­petenz­zen­trum Frau und Auto zufolge aktuell 45 Prozent aller Peugeot-Halter in Deutsch­land weib­lich, bei Renault sind es 41 Prozent. Beide Her­stel­ler haben vor allem Klein­wagen im Pro­gramm.

Doch selbst bei den in Deutschland ver­kauf­ten SUVs liegt der Anteil der weib­lichen Halter bei knapp 30 Prozent, bei den Gelän­dewa­gen sind es mehr als 25 Prozent. Ob die Unter­neh­men über diese Zahlen gerne reden, sei jedoch eine andere Frage, sagt Nick Mar­getts: „Die Her­stel­ler ver­suchen für ihre Modelle bestimmte Images auf­zubauen. Die Autos sollen zum Bei­spiel tough sein. Da werden sie nicht zugeben, dass die Autos häufig von Frauen gefah­ren werden.” Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/08/service/auto/t/rzo391629.html
Dienstag, 08. Januar 2008, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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