IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 21. Nov. 19

Chevrolet Aveo Mar­seille - Che­vro­let bringt im April den Nach­fol­ger des Kalos in den Handel. Wie der Her­stel­ler in Mar­seille mit­teilte, wird der Fünftü­rer künftig den Namen Aveo tragen.

ElektroautoSt. Niklau­sen (dpa/tmn) - Ein voll all­tags­taug­liches Elek­tro­auto will die Schwei­zer Firma Mindset bis zum Jahr 2009 auf den Markt bringen. Das alter­native Fahr­zeug­kon­zept soll sich von bis­heri­gen Elek­tro­mobi­len sowie...

Le Cas­tel­let - Saab bringt erst­mals ein Fahr­zeug mit All­rad­antrieb auf den Markt. In der Mit­tel­klasse-Bau­reihe 9-3 gibt eine soge­nannte Haldex-Kupp­lung ihren Ein­stand...

Le Cas­tel­let - Saab will im kom­men­den Jahr drei neue Modelle auf den Markt bringen. Das bestätigte der schwe­dische Auto­her­stel­ler bei einer Ver­anstal­tung in Le Cas­tel­let (Frank­reich).

Köln - Ein halbes Jahr nach der Studie Verve hat Ford die ersten Infor­matio­nen zur Seri­enfas­sung des neuen Fiesta bekannt gegeben. Seine Welt­pre­miere feiert der Klein­wagen als Dreitü­rer auf dem Genfer Auto­salon (6....

Köln - Ford bringt jetzt in Europa den ersten selbst ent­wickel­ten Gelän­dewa­gen an den Start. Das Sports Utility Vehicle (SUV) trägt den Namen Kuga und wird zum ersten Mal im März auf dem Genfer Auto­salon (6. bis 16....

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Fahrercheck per Assistenzsystem

Stutt­gart - Es ist dunkel und reg­nerisch, und schon seit einer Ewig­keit geht es im glei­chen Tempo gera­deaus.

Warnhinweis im Display

Zeit für eine Pause - so wollen die Auto­her­stel­ler über­müdete Auto­fah­rer warnen. (Bild: Volvo/dpa/tmn)

Das Radio ist aus, der Bei­fah­rer sagt kein Wort. Während der Fahrer gegen die Müdig­keit ankämpft, sitzt Werner Bernzen hell­wach vor ein paar Moni­toren.

Er beobachtet die Messwerte von einem halben Dutzend Sen­soren. Je weiter dem Fahrer die Gesichts­züge ent­glei­ten, desto auf­gereg­ter folgt er den Kurven auf seinen Bild­schir­men, die Auf­schluss über die Wach­heit des Fahrers geben. Als plötz­lich ein Warn­signal ertönt und im Tacho­dis­play das Symbol einer Kaf­fee­tasse auf­leuch­tet, ist der Inge­nieur zufrie­den.

Bernzen arbei­tet in der Sicher­heits­for­schung von Mer­cedes in Stutt­gart und unter­nimmt Abstim­mungs­fahr­ten mit einem neuen Assis­tenz­sys­tem. Es soll von 2009 an müde Fahrer vor dem Sekun­den­schlaf warnen. Durch die Analyse von Fahr­daten und mit einem fein­füh­ligen Lenk­win­kel­sen­sor soll die Elek­tro­nik aus dem Lenk­ver­hal­ten in Abhän­gig­keit von Fahr­dauer, Uhrzeit und äußeren Ein­flüs­sen auf die Müdig­keit des Fahrers schließen. Bei Gefahr soll sie ihn mit einem Gong zur Rast auf­for­dern. „Die Warnung soll so recht­zei­tig erfol­gen, dass man es noch auf den nächs­ten Park­platz schafft”, erläu­tert For­scher Jörg Breuer.

„Nachdem Assistenzsysteme mittlerweile das Fahr­zeug und seine Umge­bung bereits sehr gut über­wachen, rückt damit der Fahrer selbst in den Blick­punkt”, sagt Breuer. Die Müdig­keit steht dabei ganz oben auf der Tages­ord­nung. „Sch­ließ­lich ist sie die Ursache für 24 bis 33 Prozent aller töd­lichen Ver­kehrs­unfälle.”

Auch andere Her­stel­ler haben sich deshalb des Themas ange­nom­men. Bereits vor Wochen hat Volvo das System „Driver Alert” vor­gestellt, das zunächst in den Bau­rei­hen V70, XC70 und S80 die Auf­merk­sam­keit des Fahrers über­wachen soll. Dabei beob­ach­ten Sen­soren und Kameras die Bewe­gun­gen des Autos und ana­lysie­ren, ob sie kon­trol­liert ablau­fen oder nicht, erläu­tert Pro­jekt­mana­ger Daniel Levon. Den Grad seiner Auf­merk­sam­keit zeigt dem Fahrer eine fünf­stu­fige Anzeige. Wenn nur noch ein Balken erscheint, emp­fiehlt das System mit einer Text­bot­schaft und dem Symbol einer Kaf­fee­tasse eine Erho­lungs­pause.

Während Volvo auf die Straße schaut , blicken andere Her­stel­ler dem Fahrer buchstäb­lich in die Augen. So arbei­ten For­scher bei VW und Nissan nach Angaben der Unter­neh­men an Video­sys­temen, mit denen die Bewe­gung der Lider beob­ach­tet und die Fahrer alar­miert werden können, wenn ihnen die Augen zuzu­fal­len drohen. Und im Lexus LS 600h achtet eine Kamera darauf, dass der Fahrer in einer brenz­ligen Situa­tion sein Gesicht nicht zu lange vom Gesche­hen abwen­det.

Aber der Fahrer muss gar nicht über­müdet sein, damit er Fehler macht. „Schon schlechte Laune ist gefähr­lich genug”, sagt Takeshi Mit­amura aus dem Nissan-For­schungs­zen­trum in Atsugi. Um die zu ver­mei­den, hat Nissan für das Kon­zept­fahr­zeug Pivo II ein wei­teres Assis­tenz­sys­tem ent­wickelt, das mit Hilfe einer Kamera und der Analyse des Fahr­ver­hal­tens auf die Stim­mung schließt und den Fahrer mit Gri­mas­sen eines Robo­ters im Arma­turen­brett auf­mun­tern oder beru­higen kann. Das klingt viel­leicht albern, hat aber für Ent­wick­ler Mit­amura einen mit Unter­suchun­gen beleg­baren Hin­ter­sinn: „Wer fröh­lich ist, baut weniger Unfälle.” Von Thomas Geiger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/08/service/auto/t/rzo391630.html
Dienstag, 08. Januar 2008, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion