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Dienstag, 17. Sept. 19

Chevrolet Aveo Mar­seille - Che­vro­let bringt im April den Nach­fol­ger des Kalos in den Handel. Wie der Her­stel­ler in Mar­seille mit­teilte, wird der Fünftü­rer künftig den Namen Aveo tragen.

ElektroautoSt. Niklau­sen (dpa/tmn) - Ein voll all­tags­taug­liches Elek­tro­auto will die Schwei­zer Firma Mindset bis zum Jahr 2009 auf den Markt bringen. Das alter­native Fahr­zeug­kon­zept soll sich von bis­heri­gen Elek­tro­mobi­len sowie...

Le Cas­tel­let - Saab bringt erst­mals ein Fahr­zeug mit All­rad­antrieb auf den Markt. In der Mit­tel­klasse-Bau­reihe 9-3 gibt eine soge­nannte Haldex-Kupp­lung ihren Ein­stand...

Le Cas­tel­let - Saab will im kom­men­den Jahr drei neue Modelle auf den Markt bringen. Das bestätigte der schwe­dische Auto­her­stel­ler bei einer Ver­anstal­tung in Le Cas­tel­let (Frank­reich).

Köln - Ein halbes Jahr nach der Studie Verve hat Ford die ersten Infor­matio­nen zur Seri­enfas­sung des neuen Fiesta bekannt gegeben. Seine Welt­pre­miere feiert der Klein­wagen als Dreitü­rer auf dem Genfer Auto­salon (6....

Köln - Ford bringt jetzt in Europa den ersten selbst ent­wickel­ten Gelän­dewa­gen an den Start. Das Sports Utility Vehicle (SUV) trägt den Namen Kuga und wird zum ersten Mal im März auf dem Genfer Auto­salon (6. bis 16....

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Autohersteller suchen Mittelweg aus Vernunft und Vergnügen

Detroit - In „Motown” werden neue Töne ange­stimmt: Alar­miert von sin­ken­den Markt­antei­len und hohen Treib­stoff­prei­sen suchen vor allem die US-Auto­her­stel­ler einen Mit­tel­weg zwi­schen Ver­nunft und Ver­gnü­gen.

Neue Töne aus «Motown»

Mercedes will den neuen Kompakt-Gelän­dewa­gen GLK gleich in zwei Design-Ver­sio­nen anbie­ten. (Bild: Geiger/dpa/tmn)

Zwar stehen auf der North Ame­rican Inter­natio­nal Auto Show (NAIAS) in Detroit (bis 27. Januar) wie eh und je Pick-ups, Gelän­dewa­gen und Muscle-Cars im Ram­pen­licht. Daneben aber werden immer mehr der vor­gestell­ten Modelle von umwelt­freund­lichen Motoren ange­trie­ben. Und auf­fäl­lig viele kom­pakte oder gar kleine Autos sind zu sehen.

„Wir haben erkannt, dass Größe längst nicht mehr alles ist”, sagt Chrys­ler-Vor­stand Tom La Sorda. Rick Wagoner von General Motors kündigt eine Flut von Hybrid- und Ethanol-Fahr­zeu­gen an, und Ford-Vor­stand Allan Mulally enthüllt eine neue Gene­ration spar­samer Ben­zinern mit Tur­bola­der und Direktein­sprit­zung. Die meisten dieser Neu­hei­ten werden aller­dings vorerst nicht nach Europa kommen.

Besonders die europäi­schen Her­stel­ler haben neben den USA jedoch auch den Rest der Welt im Blick - und zeigen fast ein Dutzend Pre­mie­ren. So stellt Mer­cedes den „modell­gepfleg­ten” SLK und den fast seri­enrei­fen Gelän­dewa­gen GLK auf der tech­nischen Basis der C-Klasse vor. Ab Herbst soll das Modell die Offroad-Palette nach unten ergän­zen.

VW wiederum enthüllte den Passat CC - ver­kauft wird der Vier­türer mit Coupé-Sil­hou­ette schon ab dem Früh­jahr. Der Wagen ist vor allem auf den US-Markt zuge­schnit­ten, der für VW-Vor­stand Martin Win­ter­korn „zen­trale Bedeu­tung hat” und künftig mehr spe­zifi­sche Modelle bekom­men soll. Trotz­dem setzt man auch in Europa große Hoff­nun­gen auf den ersten Passat der geho­benen Mit­tel­klasse.

Ebenfalls den Spagat zwi­schen US-Geschmack und kon­tinen­talen Vor­stel­lun­gen ver­sucht BMW mit dem X6. Der ist in Detroit nun als Seri­enver­sion zu sehen und geht im Sommer an den Start. Ähnlich wie der Passat CC soll der tech­nische Bruder des X5 ein Coupé mit vier Türen sein - bei dem aber die SUV-Ver­wandt­schaft zu erken­nen ist. Daneben erlaubt BMW einen ersten Blick auf das Cabrio der 1er-Reihe und feiert die US-Pre­miere des Mini Clubman.

Besonders sportlich stellt sich Audi vor. Hier wird zum zehn­jäh­rigen Geburts­tag des TT eine leis­tungs­gestei­gerte Version als TTS mit 200 kW/272 PS gezeigt. Als Studie mit „guten Chancen auf eine Seri­enfer­tigung” steht daneben der erste Super­sport­wagen mit Diesel-Motor: Die Tech­niker haben den R8 mit einem 368 kW/500 PS starken V12-TDI bestückt. Damit soll eine Höchst­geschwin­dig­keit von über 300 Stun­den­kilo­metern möglich sein, während der Ver­brauch von weniger als zehn Litern „auf dem Niveau einer Mit­tel­klasse-Limou­sine” liegt.

Eine Absage an alte ame­rika­nische Ideale kommt aus England und Schwe­den: Mit den Studien LRX und dem 9-4X zeigen Land Rover und Saab, dass „Big is beau­tiful” nicht die einzige Schön­heits­for­mel ist. Beide Gelän­dewa­gen sind für ame­rika­nische Ver­hält­nisse unge­wöhn­lich kompakt - und gehen selbst in Europa noch als Ein­stiegs-Offroa­der durch. Es soll kon­krete Pro­duk­tions­absich­ten geben.

Die wichtigsten Neuheiten der US-Her­stel­ler zeigen sich dagegen noch in bekann­tem Groß­for­mat. Bei Ford steht im Mit­tel­punkt die neue Gene­ration des Pick-up F-150, der seit drei Jahr­zehn­ten die Zulas­sungs­sta­tis­tik anführt und laut Markt­for­scher Fer­dinand Duden­höf­fer als „Golf der Ame­rika­ner” gilt. Zum Start gibt es aus­sch­ließ­lich V8-Motoren mit 4,6 bis 5,4 Litern Hubraum. Das gilt auch für den Kon­kur­ren­ten Dodge RAM, der nach dem Che­vro­let Sil­ver­ado auf dem dritten Platz der Pick-up-Zulas­sun­gen steht und in Detroit eben­falls in die nächste Gene­ration geht. Auch diesen Prit­schen­wagen gibt es zunächst nur mit V6- und V8-Motoren, von denen der größte 5,7 Liter Hubraum hat und 283 kW/385 PS erreicht.

Trotzdem hat bei allen drei Kon­zer­nen das Umden­ken ein­gesetzt: Che­vro­let zeigt den Sil­ver­ado auf der Messe mit Hybrid-Antrieb. Chrys­ler-Ent­wick­lungs­chef Frank Klegon kündigt für den Dodge RAM eine Hybrid-Version und einen Bluetec-Diesel an. Und auch Ford stellt spar­samere Motoren in Aus­sicht. Der Konzern baut vor allem auf neuen „EcoBoost”-Aggre­gate: Sie kom­binie­ren Tur­boauf­ladung mit Ben­zin­direktein­sprit­zung und sollen Ver­brauchs­vor­teile von bis zu 20 Prozent ermög­lichen.

Bei den Studien gehen die Amerikaner noch deut­lich weiter. So zeigt Chrys­ler drei Kon­zept­fahr­zeuge mit einem unter­schied­lich kon­figu­rier­ten Elek­tro­antrieb, der mal aus­sch­ließ­lich aus einer Bat­terie gespeist wird und mal als „zusätz­liches Kraft­werk” eine Brenn­stoff­zelle oder einen Bluetec-Diesel zur Stei­gerung der Reich­weite ein­setzt.

General Motors kon­zen­triert sich auf den Einsatz von Ethanol, weil das laut Rick Wagoner die umwelt­freund­liche Technik ist, mit der man am schnells­ten die größte Wirkung erzie­len könne. Schon heute biete das Unter­neh­men 25 Modelle für den soge­nann­ten E85-Kraft­stoff an. Allein sechs Mil­lio­nen Autos in den USA könnten E85 tanken. Diese Flotte soll bis 2012 deut­lich größer werden, so Wagoner. Bis dahin könnte es auch die Studie Hummer HX in die Serie schaf­fen und so als Gelän­dewa­gen mit geschrumpf­tem Format und gezü­gel­tem Durst einen Hauch von Umwelt­freund­lich­keit zeigen.

Zwar wird es auch dann mit Autos wie einer 456 kW/620 PS starken Cor­vette ZR1 oder der ähnlich hoch moto­risier­ten Dodge Viper noch immer genü­gend Kan­dida­ten für den „Schwar­zen Peter” unter den wenig umwelt­scho­nen­den Model­len geben. Doch selbst auf Super­sport­wagen wie einem Ferrari prangt in Detroit heute schon der Schrift­zug „Bio-Fuel”. Von Thomas Geiger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/15/service/auto/t/rzo393402.html
Dienstag, 15. Januar 2008, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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