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Mittwoch, 13. Nov. 19

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Autoclubs: Navis lenken Autofahrer gefährlich ab

Goslar - Wenn sie auf unbe­kann­ten Straßen unter­wegs sind, lassen Auto­fah­rer sich immer öfter von Navi­gati­ons­geräten leiten.

Stadtverkehr

In einer fremden Umge­bung sind Navis eine prak­tische Sache - doch sie können den Fahrer auch ablen­ken. (Bild: dpa)

Doch die kleinen satel­liten­gestütz­ten Zau­ber­kis­ten lenken Ver­kehrs­teil­neh­mer nicht immer ans gewünschte Ziel.

Offenbar lenken sie auch stärker ab als bisher bekannt war. „Moderne Navi­gati­ons­sys­teme bergen eine ähnlich große Ablen­kungs­gefahr wie Handys am Steuer”, sagte ACE-Che­fin­genieur Gert Schlei­chert. Beim 46. Ver­kehrs­gerichts­tag (24. bis 26. Januar) in Goslar wurden bereits erste Rufe nach dem Gesetz­geber laut. Der Deut­sche Anwalt Verein (DAV) zum Bei­spiel for­derte, die Bedie­nung von Navi­gati­ons­geräten während der Fahrt zu ver­bie­ten.

„Navi­gati­ons­geräte lenken Auto­fah­rer sogar noch mehr ab, als das Handy”, sagte DAV-Experte Michael Burmann. „Beim Tele­fonie­ren hat der Fahrer eine Hand am Ohr und hört zu, während er noch auf den Verkehr achten kann. Zur Eingabe beim Navi­gati­ons­gerät müssen sich die Augen aber von der Straße abwen­den und auf die Tasten schauen. Der Verkehr wird somit für eine gefähr­lich lange Zeit aus den Augen ver­loren”.

Doch während die Benutzung des Handys während der Fahrt ver­boten ist, wenn der Fahrer das Gerät in der Hand hält, gebe es für das Fern­sehen, die Inter­net­nut­zung oder das Bedie­nen eines Navi­gati­ons­gerätes bislang keine Rege­lung, sagte Tom Michael Gasser von der Bun­des­anstalt für Straßen­wesen. Er sprach sich dafür aus, dass opti­sche Unter­hal­tungs­funk­tio­nen beim Navi unter­drückt werden, wenn sich ein Fahr­zeug bewegt. „Es steht fest, dass die Navis ablen­ken”, sagte auch Sieg­fried Brock­mann vom Gesamt­ver­band der deut­schen Ver­siche­rungs­wirt­schaft. Es habe aber keinen Sinn, ein Verbot gesetz­lich zu ver­ankern. „Es ist nämlich nicht zu kon­trol­lie­ren”.

Gegen Verbote sprach sich auch der ADAC aus. „Auto­fah­rer sollten ihr Navi aber immer vor der Fahrt pro­gram­mie­ren”, sagte Spre­cher Maxi­milian Maurer. „Das ist ein Appell an die Ver­nunft und das Verant­wor­tungs­bewusst­sein.” Die Her­stel­ler for­derte der ADAC auf, die Navi-Dis­plays so ein­zubauen, dass sie „genau im Sicht­feld der Fahrer liegen”. Zudem müssten die Bedie­nungs­funk­tio­nen ver­bes­sert und erleich­tert werden.

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) hält eben­falls nichts von stren­geren Geset­zen. „Auto­fah­rer sind ohnehin ver­pflich­tet, ihre ganze Auf­merk­sam­keit auf den Verkehr zu lenken”, sagte Spre­cher Sven Janssen. Wich­tiger sei es, an die Ver­nunft zu appel­lie­ren und die dra­mati­schen Aus­wir­kun­gen einer Ablen­kung deut­lich zu machen. Das Navi sollte immer vor der Fahrt pro­gram­miert werden, auch wenn dies eine Minute dauert. „Jeder Unfall kostet viel mehr Zeit und Geld.”

„Für die Unfall­ver­hütung haben kon­zen­trierte Blicke durch die Wind­schutz­scheibe und in die Rück­spie­gel ein­deu­tig Vorrang gegenü­ber dem Empfang belie­biger Bot­schaf­ten aus dem Navi-Display”, sagte ACE-Inge­nieur Gert Schlei­chert. Navis könnten „ihren guten Sinn und Zweck nur dann erfül­len, wenn sie während der Fahrt auf ihre Kern­funk­tion redu­ziert werden”. Deshalb sei es sinn­voll, während der Fahrt bestimmte Funk­tio­nen zu unter­drü­cken und auto­mati­sche Ein­gabe­sper­ren zu akti­vie­ren. Von Matt­hias Brun­nert und André Jahnke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/24/service/auto/t/rzo396107.html
Donnerstag, 24. Januar 2008, 17:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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