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Montag, 11. Nov. 19

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Werkstattkosten senken: Reparatur mit Gebrauchtteilen

München (dpa/tmn) - Schon ein kleines Miss­geschick beim Ein­par­ken kann ein großes Loch in die Haus­halts­kasse reißen.

Reparatur mit Gebrauchtteilen

Hochregallager für Ersatz­teile: Was sich von Schrot­tau­tos noch wei­ter­ver­wen­den lässt, wird aus­gebaut, zum Bei­spiel Rück­leuch­ten oder Türen. (Bild: dpa/tmn)

Denn oft ver­anschlagt die Werk­statt für das Besei­tigen der Beule im Stoßfän­ger eine stolze Summe.

Für das Originalersatzteil, Montage , Lackie­rung und Arbeits­lohn kommen schnell einige Hundert Euro zusam­men. Deut­lich bil­liger ist die Repa­ratur mit Gebraucht­tei­len. Es handelt sich dabei um Ersatz­teile, die beim Ent­sor­gen aus­gemus­ter­ter Wagen aus­geschlach­tet werden. Das können Kunst­stoff­stoßfän­ger sein, Türen, Schein­wer­fer oder Aggre­gate wie die Licht­maschine. Gehan­delt werde alles, was an einem Auto dran­sitzt, sagt Hagen Hamm vom Verbund der Auto­ver­wer­ter in Deutsch­land in Glück­stadt in Schles­wig-Hol­stein.

Beim Zen­tral­ver­band Deut­sches Kraft­fahr­zeug­gewerbe (ZDK) in Bonn heißt man diese Vari­ante gut. „Damit können die Repa­ratur­kos­ten erheb­lich redu­ziert werden”, sagt Spre­che­rin Claudia Schif­fer. Je nach Zustand oder Anbie­ter können Gebraucht­teile um mehr als die Hälfte güns­tiger als die ent­spre­chen­den Ori­gina­ler­satz­teile sein.

Auch der ADAC in München hält diese Vari­ante deshalb für eine gute Mög­lich­keit - beson­ders, wenn der Wagen schon älter ist. „Es macht keinen Sinn, an einen über zehn Jahre alten Wagen noch einen neuen Kot­flü­gel zu mon­tie­ren”, sagt ADAC-Spre­cher Maxi­milian Maurer.

Doch ADAC und ZDK machen eine wich­tige Ein­schrän­kung: Müssen sicher­heits­rele­vante Kom­ponen­ten wie die Bremsen ersetzt werden, sei von Gebrauch­tem drin­gend abzu­raten. Davon abge­sehen hat jedoch selbst das Allianz Zentrum für Technik (AZT) in München keine Ein­wände gegen gebrauchte Teile. Nach Ein­schät­zung der Repa­ratur­for­scher ist der Einsatz von Schraub­tei­len jeder­zeit möglich. Ein­schweiß­teile seien bedingt akzep­tabel, sicher­heits­rele­vante Gebraucht­teile abzu­leh­nen.

Wünschen Kunden die Reparatur mit Gebraucht­tei­len, sollten sie in der Werk­statt darauf hin­wei­sen. „Prin­zipi­ell ist es so, dass der Kunde das Teil ein­gebaut bekommt, das er haben möchte”, sagt Schif­fer. Laut AZT ist aber zu beach­ten, dass sich bei Repa­ratu­ren an der Karos­serie inner­halb der Gesamt­kos­ten der Anteil für das Lackie­ren erhöht: Gebraucht­teile hätten fast immer Beschä­digun­gen an der Ober­fläche. Zudem seien die benötig­ten Teile nicht immer pro­blem­los zu bekom­men.

In dieser Hin­sicht hat sich aber zuletzt einiges getan: Mussten Inter­essen­ten früher meist sämt­liche Schrott­plätze in der Umge­bung abklap­pern, lässt sich die Suche heute vom PC aus bewerk­stel­ligen. Unter www.auto­ver­wer­ter-deutsch­land.de bietet der Verbund der Auto­ver­wer­ter eine Platt­form zur Recher­che für Gebraucht­teile an.

Über die Webseite lässt sich laut Hagen Hamm abrufen, welche gebrauch­ten Teile die 150 ange­schlos­senen Auto­ver­wer­ter in Deutsch­land sowie die eben­falls ange­bun­denen Firmen in Däne­mark zu welchem Preis auf Lager haben. Ist ein Teil geeig­net, kann der Inter­essent per E-Mail mit dem Betrieb Kontakt auf­neh­men, der es in der Regel per Post liefert.

Auch bei Unfall­schä­den können sich Gebraucht­teile anbie­ten. Laut Katrin Rüter vom Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­siche­rungs­wirt­schaft (GDV) in Berlin über­neh­men die Ver­siche­rer höchs­tens 130 Prozent des Wie­der­beschaf­fungs­wer­tes eines beschä­dig­ten Fahr­zeugs. Über­steigt die Repa­ratur diese Summe, müsste der Geschä­digte den Rest aus eigener Tasche bei­steu­ern. Er kann sich aber auch nach Gut­ach­ten aus­zah­len lassen und eine Werk­statt suchen, die den Wagen mit Gebraucht­tei­len repa­riert. Dann hat er viel­leicht sogar noch einen Rest­betrag übrig.

Recherche-Platt­form für Gebraucht­teile: www.auto­ver­wer­ter-deutsch­land.de Von Felix Rehwald, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/29/service/auto/t/rzo397157.html
Dienstag, 29. Januar 2008, 9:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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