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Montag, 16. Sept. 19

Chevrolet Aveo Mar­seille - Che­vro­let bringt im April den Nach­fol­ger des Kalos in den Handel. Wie der Her­stel­ler in Mar­seille mit­teilte, wird der Fünftü­rer künftig den Namen Aveo tragen.

ElektroautoSt. Niklau­sen (dpa/tmn) - Ein voll all­tags­taug­liches Elek­tro­auto will die Schwei­zer Firma Mindset bis zum Jahr 2009 auf den Markt bringen. Das alter­native Fahr­zeug­kon­zept soll sich von bis­heri­gen Elek­tro­mobi­len sowie...

Le Cas­tel­let - Saab bringt erst­mals ein Fahr­zeug mit All­rad­antrieb auf den Markt. In der Mit­tel­klasse-Bau­reihe 9-3 gibt eine soge­nannte Haldex-Kupp­lung ihren Ein­stand...

Le Cas­tel­let - Saab will im kom­men­den Jahr drei neue Modelle auf den Markt bringen. Das bestätigte der schwe­dische Auto­her­stel­ler bei einer Ver­anstal­tung in Le Cas­tel­let (Frank­reich).

Köln - Ein halbes Jahr nach der Studie Verve hat Ford die ersten Infor­matio­nen zur Seri­enfas­sung des neuen Fiesta bekannt gegeben. Seine Welt­pre­miere feiert der Klein­wagen als Dreitü­rer auf dem Genfer Auto­salon (6....

Köln - Ford bringt jetzt in Europa den ersten selbst ent­wickel­ten Gelän­dewa­gen an den Start. Das Sports Utility Vehicle (SUV) trägt den Namen Kuga und wird zum ersten Mal im März auf dem Genfer Auto­salon (6. bis 16....

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210 000 Oldtimer auf Deutschlands Straßen

Bremen - Ton­nen­schwere, Benzin ver­schlin­gende Karos­sen aus Guss­eisen, Stahl oder schlich­tem Holz, die keiner Umwelt­norm ent­spre­chen.

Mercedes-Benz Typ C111

Der Mer­cedes-Benz Expe­rimen­tal­sport­wagen vom Typ C111 von 1969 zog die Blicke der Besu­cher an. (Bild: dpa)

Automobile toll­küh­ner Film­hel­den wie Buster Keaton, Charlie Chaplin oder James Dean sind heute Raritäten auf den Straßen.

Panhard, Gordini, Borgward, Trabant - in den Bremer Mes­sehal­len bei der Classic Motors­how (1. bis 3. Februar) war eine Zeit­reise in die Auto­mobil- und Motor­rad­geschichte zu sehen. Sammler, Händler und Museen aus elf Ländern prä­sen­tier­ten auf Hoch­glanz polierte Edel­karos­sen, Renn­wagen und Nutz­fahr­zeuge längst nicht mehr exis­tie­ren­der Auto­mobil­schmie­den ebenso wie his­tori­sche Klein­wagen oder Luxus­autos von Mer­cedes, Rolls Royce, Bentley und Jaguar.

Panhard & Levassor

Drei Modelle franzö­sischen Marke Panhard & Levas­sor. (Bild: dpa)

„Ein Old­timer muss min­des­tens 30 Jahre alt und in einem erhal­tens­wer­ten Zustand sein. Zudem muss er der Pflege des KfZ-tech­nischen Kul­tur­gutes dienen”, beschreibt ADAC-Spre­cher Roman Breindl die Kri­terien für die his­tori­schen Fahr­zeuge. 210 000 Old­timer sind in Deutsch­land zuge­las­sen. Wie viele alte Autos noch in Garagen stehen, sei unklar. Die Sammler und Lieb­haber sind eine ein­geschwo­rene Gemein­schaft. Zahl­rei­che Clubs orga­nisie­ren Treffen und Rennen, um die Ergeb­nisse ihres zeit­rau­ben­den und teuren Hobbys zur Schau zu stellen.

„Es ist aufwendig und kostspielig , weil die Ersatz­teile extrem teuer gewor­den sind”, sagt der Sammler alter Fahr­zeuge, Peter Paw­low­ski, aus Sottrum bei Bremen. Er ist Mit­glied in dem Club Bella IG, in dem sich mehr als 220 Lieb­haber alter Motor­rol­ler aus ganz Deutsch­land und anderen europäi­schen Ländern zusam­men­geschlos­sen haben. Seine sechs his­tori­schen Roller und zwei Autos hat er in zwei Garagen unter­gebracht. „Der Rest steht im Keller”, sagt Paw­low­ski, den das alte Design an seinen Fahr­zeu­gen fas­ziniert. Fast jede freie Minute steckt er in sein Hobby. „Es ist wie eine Krank­heit, von der man nicht mehr los­kommt. Sie ist gefähr­lich und hoch­anste­ckend”, beschreibt Fritz W. Hardach aus Olden­burg die Fas­zina­tion alter Autos. Zu seiner Samm­lung gehören unter anderem sechs Limou­sinen von Maybach.

Gordini-Rennwagen

Auf der Bremen Classic Motors­how wurde auch ein franzö­sischer Gordini-Renn­wagen aus den 50er Jahren gezeigt. (Bild: dpa)

Alleine in Deutsch­land sind nach ADAC-Angaben heute mehr als 40 Mil­lio­nen Pkw zuge­las­sen. Kilo­meter lange Staus auf den Straßen waren zu Beginn der Auto­mobil­geschichte für die ersten Tüftler kaum abzu­sehen. „Ein Auto war damals etwas für sport­liche Leute. Die haben noch mehr Zeit unter dem Wagen ver­bracht, als dass sie gefah­ren sind”, sagt der Chef­kon­ser­vator des Musée Natio­nal de l'Auto­mobile im franzö­sischen Mul­house, Richard Keller. Das Museum zeigte auf der Old­timer-Messe in Bremen das älteste, in Serie her­gestellte Auto der Welt von Panhard & Levas­sor.

„An dem Wagen kann nicht viel kaputt gehen, der muss aber immer gut gefet­tet werden”, beschreibt Keller die Kon­struk­tion, die mit ihren Holz­rädern einer Kutsche mit Motor gleicht. Spit­zen­geschwin­dig­keit: 22 Stun­den­kilo­meter. Viel schnel­ler sollten die Autos auch nicht fahren. „Die Men­schen hatten Angst vor dem Lärm der Ver­bren­nungs­moto­ren.”

Panhard Dynamic

Eine Sechs­zylin­der-Limou­sine vom Typ „Dynamic” aus dem Jahr 1936 von der franzö­sischen Firma Panhard. (Bild: dpa)

Über Dis­kus­sio­nen um Lärm, Koh­len­dioxid­aus­stoß und Umwelt­zonen in Innenstäd­ten müssen sich die Besit­zer von his­tori­schen Autos heute keine Gedan­ken machen. „Old­timer dürfen auch in den Umwelt­zonen fahren”, sagt Breindl. Old­timer­besit­zer kämen viel­leicht ein oder zwei Mal im Jahr in die Innen­stadt, beschreibt der ADAC-Spre­cher die Situa­tion für München. „Im Ver­gleich zum sonst tosen­den Verkehr hat das keine Aus­wir­kun­gen auf den Fein­staub.” Von Oliver Pietsch­mann, dpa

Porsche-Werksrennwagen

Ein ehe­mali­ger Porsche-Werks­renn­wagen aus dem Jahre 1965 vom Typ 904 mit 6-Zylin­der­motor. (Bild: dpa)

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/04/service/auto/t/rzo398844.html
Montag, 04. Februar 2008, 14:31 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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