IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Samstag, 7. Dez. 19

-Hamburg - An offenen Autos herrscht gerade in der Kom­pakt­klasse kein Mangel. Doch nachdem früher das mit Stoff gedeckte Golf Cabrio den Markt domi­niert hatte...

-Hamburg - Fiat sorgt für mehr freund­liche Gesich­ter im Straßen­ver­kehr. Ganz egal, ob man in den neuen 500er hinein- oder aus ihm her­aus­schaut - unwill­kür­lich weisen die Mund­win­kel nach oben.

Hamburg - Stark, schnell und teuer sind viele Sport­wagen. Doch mit dem Lam­borg­hini Reventón können es die wenigs­ten auf­neh­men. Basie­rend auf dem Mur­ciélago LP 640 hat Lam­borg­hini im ver­gan­genen Herbst eine Son­der­serie...

Hamburg - Sport­liche Gelän­dewa­gen gibt es mitt­ler­weile jede Menge. Nur Mazda sah dem wilden Treiben auf der Buckel­piste zumin­dest in Europa lange taten­los zu. Das hat sich jetzt geän­dert.

Hamburg - Vans gibt es mitt­ler­weile jede Menge. Doch je größer das Fahr­zeug, desto kleiner die Auswahl. Wenn man dann auch noch einen gewis­sen Komfort ver­langt, bleibt eigent­lich nur ein Auto: der VW Bus.

Hamburg - Zwar feiert Nissan den Qashqai als großen Erfolg und spricht stolz von über 16 000 Bestel­lun­gen allein in Deutsch­land. Doch nicht bei allen Kunden kommt der eigen­wil­lige Golf-Gegner an der Schwelle zum...

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Cadillac CTS: Ein kantiges Gesicht in der Menge

Hamburg - Von der Kompaktklasse aufwärts wird die Luft für Importeure auf dem deutschen Automarkt extrem dünn. Und wohl nirgends haben es ausländische Fahrzeuge schwerer als bei den üppigen, vor allem als Dienstwagen genutzten Limousinen.

Cadillac CTS

Mit seinem kan­tigen Design hebt sich der Cadil­lac CTS von der deut­schen Kon­kur­renz ab. (Bild: General Motors)

Kantiges Design für den Luxusliner

Zu groß ist dort die Dominanz von Mercedes E-Klasse, 5er BMW und Audi A6. Doch Cadillac lässt sich davon nicht entmutigen: Die amerikanische Nobelmarke macht aus der Not eine Tugend und positioniert die Neuauflage des CTS als das „Gesicht in der Menge”. Mit einem kantigen Design, einem charakterstarken Gesicht und unverwechselbaren Leuchten soll der Luxusliner all jene Kunden ansprechen, die keine Lust mehr haben, ihren Wagen auf dem Firmenparkplatz unter einem Dutzend gesichtsloser Business-Limousinen zu suchen.

Cadillac CTS2

Der Cadil­lac CTS ist keine kom­for­table Schiff­schau­kel, sondern eine sport­liche Limou­sine. (Bild: General Motors)

Der Krieg der Knöpfe findet nicht statt

Den eigenen Weg gehen die Amerikaner allerdings nicht nur beim Karosseriedesign. Auch der Innenraum ist weit vom Gewöhnlichen entfernt: Dank des neuen Formates ist er großzügig geschnitten, die Sitze sind bequem, aber nicht zu weich und das Material ist für ein US-Fahrzeug überraschend hochwertig und gründlich verarbeitet. Wo die Konkurrenz eine eher nüchterne Mittelkonsole hat, prangt im CTS stolz und groß eine glänzende Skulptur in der Form eines „V”, die von oben bis unten mit Schaltern und Reglern für Klima, Musik und Navigation bestückt ist. Das klingt zwar nach dem leidigen Krieg der Knöpfe, sieht aber überraschend gut aus und gibt bei der Bedienung keine Rätsel auf. Dazu gibt es ein modernes Infotainment-System mit Festplattenspeicher und Anschluss für externe USB- und MP3-Gerätschaften und viele Ablagen. Nur der Kofferraum ist mit weniger als 400 Litern Volumen knapp bemessen.

Cadillac CTS3

Der Innen­raum des CTS ist großzü­gig geschnit­ten, die Sitze sind bequem. (Bild: General Motors)

Serienausstattung lässt die Konkurrenz neidisch werden

Doch der Blick auf die Serienausstattung ist ein schöner Trost. Schließlich gehören schon beim Basismodell neben den üblichen Sicherheitsmerkmalen wie ESP und sechs Airbags sowie den Standards wie einer Klimaautomatik und einem Heer elektrischer Helfer auch die sonst teuer bezahlten Extras dazu. Mitlenkende Xenon-Scheinwerfer, das Bose-Soundsystem und die Einparkhilfe zum Lieferumfang lassen die Kunden der deutschen Nobelmarken vor Neid erblassen.

Cadillac CTS4

Die V-förmige Mit­tel­kon­sole hat Schal­ter für Klima, Musik und Navi­gation. (Bild: General Motors)

Der durstige V6 ist mit Normalbenzin zufrieden

Zwar soll es mit Rücksicht auf die europäischen Zapfsitten in gut einem Jahr auch einen V6-Diesel geben, doch fürs erste bieten die Amerikaner ihren Luxusliner ausschließlich mit zwei Sechszylinder-Benzinern an. Neben dem Basismodell mit 155 kW/211 PS gibt es einen 3,6-Liter, den die Ingenieure mit einer Direkteinspritzung bestückt haben. Dadurch steigt die Leistung auf respektable 229 kW/311 PS, und das maximale Drehmoment klettert auf 374 Newtonmeter, während der Verbrauch um ein paar Prozentpunkte zurückgeht. Außerdem ist der CTS als einer der wenigen Direkteinspritzer mit Normalbenzin zufrieden und schont so das ohnehin arg strapazierte Tankbudget. Ein Sparwunder ist der Wagen deshalb trotzdem nicht: 1,8 Tonnen wollen erst einmal bewegt werden. So stehen im Datenblatt der Automatikversion schon für den Normzyklus 12,0 Liter und ein CO2-Ausstoß von 285 Gramm pro Kilometer.

Cadillac CTS5

Bis auf 241 Kilo­meter pro Stunde rückt die Tacho­nadel des CTS vor. (Bild: General Motors)

Kraftpaket für schnelle Spurts

Dafür geht der V6 allerdings behände zur Sache: Während der Auspuff ein munteres Lied von der Lust an der Leistung bläst und die Automatik fast unmerklich die sechs Gänge wechselt, schiebt der Motor den Luxusliner vehement voran. Ohne einen Hauch von Anstrengung schnellt der CTS in 6,3 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h.

Auf der Nordschleife zum Europäer geworden

Auf der Straße macht die große Limousine eine überraschend europäische Figur. Nach zahlreichen Abstimmungsfahrten auch auf der Nordschleife des Nürburgrings ist der CTS keine komfortable Schiffschaukel für langsame Fahrten auf schnurgeraden Highways, sondern eine sportliche Limousine. Die Federung ist nicht bretthart, aber bestimmt, die Lenkung reagiert präzise und auch die Bremsen haben genügend Biss. Nicht umsonst lobt der deutsche Technikchef Patrick Herrmann den CTS zusammen mit dem vom Saab 9-3 abgeleiteten kleinen Bruder BLS als „die europäischsten Autos, die die Amerikaner je gebaut haben”.

Die Liebe muss lange halten

Im Wettbewerb mit den deutschen Konkurrenten wird das dem CTS allerdings nicht viel helfen. Zugegeben: Die Ausstattung ist besser als bei jedem europäischen Wettbewerber, die Technik auf der Höhe der Zeit und der Preis beinahe unschlagbar niedrig. Doch muss die Liebe lange halten. Denn in der Regel verlieren Exoten wie der CTS schon mit der Unterschrift unter den Kaufvertrag so viel an Wert, dass der Preisvorteil des vermeintlichen Schnäppchens spätestens beim Wiederverkauf dahingeschmolzen ist.
Datenblatt: Cadillac CTS 3,6 L
Motor und Antrieb: V6-Benzindirekteinspritzer
Hubraum: 3564 ccm
Max. Leistung: 229 kW/311 PS bei 6300 U/min
Max. Drehmoment: 374 Nm bei 5200 U/min
Antrieb: Heckantrieb
Getriebe: Sechsgang-Automatik
Maße und Gewichte:
Länge: 4866 mm
Breite: 1842 mm
Höhe: 1472 mm
Radstand: 2800 mm
Leergewicht: 1798 kg
Zuladung: 562 kg
Kofferraumvolumen: 373 Liter
Fahrdaten:
Höchstgeschwindigkeit: 241 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 6,3 s
Durchschnittsverbrauch: 12,0 Liter/100 km
Reichweite: 570 km
CO2-Emission: 285 g/km
Kraftstoff: Normalbenzin
Schadstoffklasse: EU4
Kosten:
Basispreis der Modellreihe: 36 290 Euro
Grundpreis des CTS 3,6 L Automatik: 46 490 Euro
Typklassen: KH 19/VK 28/TK 23
Kfz-Steuer pro Jahr: 243 Euro/Jahr
Alle Daten laut Hersteller, GDV, Schwacke
Wichtige Serienausstattung:
Sicherheit: ESP, Front-, Seiten- und Vorhang-Airbags, Xenon- Scheinwerfer mit Kurvenlicht
Komfort: Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Alufelgen

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/12/service/auto/test/t/rzo384095.html
Mittwoch, 12. Dezember 2007, 11:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion