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Freitag, 6. Dez. 19

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Mazda CX-7: Ein Blickfang auf der Buckelpiste

Hamburg - Sportliche Geländewagen gibt es mittlerweile jede Menge. Nur Mazda sah dem wilden Treiben auf der Buckelpiste zumindest in Europa lange tatenlos zu. Das hat sich jetzt geändert.

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Der CX7 spielt mit seinen Muskeln. Die Desi­gner haben dem Wagen eine stark kon­turierte Motor­habe und weit aus­gestellte Kot­flü­gel ver­passt. (Bild: Mazda)

Für die Autobahn und nicht für Feldwege

Rund ein Jahr nach dem Start des CX-7 in den USA gibt es das erste Sports Utility Vehicle (SUV) der Ford-Tochter auch in Deutschland zu Preisen ab 31 800 Euro. Wer angesichts des mit 4,68 Metern Länge recht stattlichen Allradlers an Passstraßen, Feldwege oder Waldpfade denkt, gerät allerdings schnell auf den Holzweg. Zwar wird die Kraft automatisch und je nach Situation zwischen den beiden Achsen verteilt. Auch die Bodenfreiheit bietet mehr Spielraum als bei einem gewöhnlichen Kombi. Doch das Revier des CX-7 sind Autobahnen und kurvige Landstraßen. Die Betonung liegt bei diesem SUV eher auf Sport als auf Utility.

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Der Kof­fer­raum des CX-7 ist 455 Liter groß und lässt sich dank ver­senk­barer Rück­sitze auch noch erwei­tern. (Bild: Mazda)

Kesser Hüftschwung, stolzes Muskelspiel

Das verdeutlicht bereits das Design: Wo die Konkurrenz sich robust und unverwüstlich gibt, spielt der Mazda stolz mit seinen Muskeln. Als hätte man den Wankelsportler RX-8 aufgeblasen und hochgebockt, ist sein Kühlergrill weit aufgerissen, die Motorhaube stark konturiert und die Frontscheibe weiter geneigt als bei manchem Coupé. Außerdem gibt es vorn weit ausgestellte Kotflügel und über der Hinterachse einen kessen Hüftschwung, aus dem die eigenwillig geformten Rückleuchten herauswachsen.

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Das Revier des Mazda CX-7 sind Auto­bah­nen und kurvige Land­straßen. (Bild: Mazda)

Der Motor ist stark, aber auch durstig

Dass der CX-7 auch so sportlich fährt, wie er aussieht, ist ein Verdienst seines potenten Antriebs. Zwar hat der Motor nur bescheidene 2,3 Liter Hubraum. Doch machen Direkteinspritzung und Turbolader dem Benziner kräftig Druck. Geregelt von einer gut gestuften Sechsgangschaltung und begleitet von einem kernigen Brummen bringt es der Vierzylinder auf 191 kW/260 PS und maximal 380 Newtonmeter Drehmoment. Damit schiebt er den immerhin 1,8 Tonnen schweren Allradler gehörig an: Bereits nach acht Sekunden steht die Tachonadel bei Tempo 100. Schluss mit dem Vortrieb ist erst bei elektronisch limitierten 210 Kilometern pro Stunde (km/h). Doch hat das Vergnügen seinen Preis: Schon im Normzyklus verbraucht der CX-7 10,2 und im Alltag gerne auch mal zwölf Liter und mehr. Ein Diesel würde da helfen und zudem die Verkaufszahlen steigern. Aber den will Mazda frühestens Ende des Jahres anbieten.

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Im Innen­raum des CX7 ist zwar überall genü­gend Platz, die Mate­rial­aus­wahl wirkt mit lackier­ten Kunst­stof­fen aller­dings nicht so über­zeu­gend. (Bild: Mazda)

Fahrwerk macht den amerikanischen Japaner zum Europäer

Auf dem Weg von den USA nach Europa haben die Japaner noch einmal am Fahrwerk Hand angelegt. Aus dem gemütlichen Gleiter ist so ein strammer Sportler geworden: Die Lenkung reagiert sehr direkt, das Fahrwerk vermittelt auch in schnell gefahrenen Kurven ein gutes Gefühl von Sicherheit, und die kräftigen Bremsen halten den großen Wagen gut im Zaum. Nur im Innenraum hält der CX-7 nicht ganz, was das schmucke Außendesign verspricht: Es gibt zwar überall genügend Platz, und der Kofferraum ist mit 455 Litern nicht nur groß, sondern mit Wendeboden und im Nu versenkbaren Rücksitzen auch noch praktisch. Doch passt die Materialauswahl nicht so ganz zum edlen Anspruch: Die glänzend lackierten Kunststoffe können Holz und Metall nicht ersetzen, und die imitierten Kroko-Streifen passen so gut zu den Lederpolstern wie Turnschuhe zum dunkelgrauen Zweireiher.

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Die Lenkung des CX7 rea­giert sehr direkt, auch in schnell gefah­renen Kurven gibt das Fahr­werk ein Gefühl von Sicher­heit. (Bild: Mazda)

Umfangreiche Ausstattung ohne Aufpreise

Während europäische Kunden unter der amerikanischen Gleichgültigkeit für Materialanmutung leiden, profitieren sie auf der anderen Seite von deren verwöhnten Ansprüchen an die Ausstattung: Viele Extras, die man andernorts teuer bezahlen muss, sind hier schon Standard. So gibt es bereits im Basismodell nicht nur ESP und sechs Airbags, sondern auch elektrische Helfer für Türen und Fenster, Klimaautomatik, Tempomat und ein CD-Radio. Und wer 3600 Euro mehr bezahlt, bekommt zudem beheizte Lederpolster, Xenon-Scheinwerfer, eine Musikanlage von Bose und eine Chipkarte anstelle von Tür- und Zündschlüssel. Nur ein Navigationssystem können die Japaner selbst für Geld und gute Worte nicht bieten.

Fazit: Elegante Alternative zu Kombi und Van

Für den Sturm an die Spitze der Zulassungstabelle kommt der CX-7 eindeutig zu spät. Außerdem fehlen ihm dafür ein sparsamer Diesel und die letzte Perfektion im Innenraum. Doch der Preis ist scharf kalkuliert, das Design ist attraktiv und die Fahrleistungen machen jede Landpartie zum Vergnügen. Nicht nur als Nachfolger für den hausbackenen und deshalb schon länger eingestellten Mazda Tribute, sondern auch als elegante Alternative zu Kombi und Van ist der CX-7 deshalb eine gute Wahl. Und ein bisschen mehr Traktion kann im Winter schließlich selbst auf befestigten Straßen nicht schaden.
Datenblatt: Mazda CX-7 2.3L MZR DSI Turbo EXPRESSION
Motor und Antrieb: Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer mit Turbolader
Hubraum: 3564 ccm
Max. Leistung: 191 kW/260 PS bei 5500 U/min
Max. Drehmoment: 380 Nm bei 3000 U/min
Antrieb: Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung
Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe
Maße und Gewichte:
Länge: 4675 mm
Breite: 1870 mm
Höhe: 1645 mm
Radstand: 2750 mm
Leergewicht: 1770 kg
Zuladung: 500 kg
Kofferraumvolumen: 455 Liter
Umgebaut: 1348 Liter
Fahrdaten:
Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,0 s
Durchschnittsverbrauch: 10,2 Liter/100 km
Reichweite: 680 km
CO2-Emission: 243 g/km
Kraftstoff: Superplus
Schadstoffklasse: EU4
Kosten:
Basispreis der Modellreihe: 31 800 Euro
Grundpreis des Mazda CX-7 2.3L MZR DSI Turbo: 35 400 Euro
Typklassen: KH 23/VK 24/TK 24
Kfz-Steuer pro Jahr: 155 Euro/Jahr
Alle Daten laut Hersteller, GDV, Schwacke
Wichtige Serienausstattung:
Sicherheit: ESP, Front-, Seiten- und Vorhang-Airbags, Allradantrieb
Komfort: Klimaautomatik, schlüsselloses Zugangssystem, beheizte Ledersitze

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/23/service/auto/test/t/rzo395563.html
Mittwoch, 23. Januar 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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