IVWPixel Zählpixel
NachrichtenMagazinMagazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Fußball Formel 1 Sporttabellen Foto des Tages
Montag, 17. Juni 13

AngriffslustigFrank­furt/Main - Nick Heid­feld ist trotz anfäng­licher Pro­bleme mit dem neuen BMW-Sauber zuver­sicht­lich, den Abstand zu den beiden Top-Teams der Formel 1 in diesem Jahr weiter zu ver­rin­gern.

-Jerez/Frank­furt - Die Renn­stre­cken-Betrei­ber im spa­nischen Jerez de la Fron­tera haben für die Test­fahr­ten in dieser Woche keine erhöh­ten Sicher­heits­vor­keh­run­gen getrof­fen.

London - Vor den Formel-1-Test­fahr­ten in dieser Woche in Jerez hat FIA-Prä­sident Max Mosley umge­hende Strafen angekün­digt, sollte es in Spanien erneut zu ras­sis­tischen Vor­fäl­len kommen.

Haug rechnet nicht mit Rassismus-Zwischenfällen

Jerez/Frank­furt - Die Renn­stre­cken-Betrei­ber im spa­nischen Jerez de la Fron­tera haben für die Test­fahr­ten in dieser Woche keine erhöh­ten Sicher­heits­vor­keh­run­gen getrof­fen.

Gesprächsstoff

Lewis Hamil­ton (l) und Norbert Haug unter­hal­ten sich nach einem Rennen.

Auch Mer­cedes-Motor­sport­chef Norbert Haug rechnet nicht mit erneu­ten Ras­sis­mus-Zwi­schen­fäl­len gegen seinen dün­kel­häu­tigen Sil­ber­pfeil-Piloten Lewis Hamil­ton. „Wir gehen davon aus, dass das Thema aus­gestan­den ist und eine Wie­der­holung der Vor­komm­nisse von Bar­celona nicht statt­fin­den wird”, sagte er am Diens­tag der Deut­schen Presse-Agentur dpa.

Hamilton selbst zeigte sich unbe­ein­druckt nach den Vor­fäl­len vor andert­halb Wochen bei den Formel-1-Tests auf dem Circuit de Cata­lunya nahe Bar­celona, als sogar die McLaren-Mer­cedes-Box mit Gegenstän­den bewor­fen worden war. Der 23 Jahre alte Vize­welt­meis­ter fuhr in Jerez die Best­zeit. Er benötigte 1:19,102 Minuten für den 4,428 Kilo­meter langen Kurs. Sil­ber­pfeil-Ersatz­fah­rer Pedro de la Rosa aus Spanien war Zweit­schnells­ter. Nick Heid­feld im BMW-Sauber war als Sechs­ter bester Deut­scher vor Nico Rosberg, der im Wil­liams- Toyota Achter wurde. Sebas­tian Vettel fuhr im Toro Rosso auf Platz neun. Renault-Rück­keh­rer Fer­nando Alonso aus Spanien pau­sierte.

Neben den Auf­trit­ten der Piloten rund einen Monat vor dem Sai­son­start mit dem Großen Preis von Aus­tra­lien am 16. März in Mel­bourne gehört in diesen Tagen das Augen­merk in Jerez aber auch dem Ver­hal­ten der Fans. Man werde genau hin­sehen, „wie sich die Situa­tion ent­wickelt”, sagte Haug der „Bild”-Zeitung. Das gilt auch für den Inter­natio­nalen Auto­mobil­ver­band FIA, in dessen Sta­tuten in Artikel 1 jeg­liche poli­tische, reli­giöse oder ras­sis­tische Dis­kri­minie­rung unter­sagt wird.

FIA-Chef Mosley kündigte bereits Strafen bis zur Strei­chung der beiden Rennen in Spanien am 27. April in Bar­celona und am 24. August in Valen­cia an, sollten sich die Vor­fälle wie­der­holen. „Wir werden alles tun, was wir können, um dies aus­zumer­zen”, sagte er. Auf dem Kurs in Kata­lonien war es zu Pöbe­leien und ras­sis­tischen Parolen von Zuschau­ern gegen Hamil­ton gekom­men, der in der ver­gan­genen Saison den zwei­mali­gen Welt­meis­ter aus Spanien, Fer­nando Alonso, im eigenen Team sport­lich geschla­gen hatte.

In Jerez eröff­nete Hamil­ton den sil­ber­nen Testrei­gen am 12. Februar zusam­men mit Ersatz­fah­rer Pedro de la Rosa. Der Spanier nahm seine Lands­leute in die Pflicht. „Das Wich­tigste ist, dass sie bei den nächs­ten Tests demons­trie­ren, dass sie alle Fahrer mit Respekt behan­deln, wie es davor ja auch immer der Fall war”, sagte er in einem Inter­view mit der Sport­zei­tung „AS” (Diens­tag-Ausgabe). Die spa­nischen Fans seien gut erzogen und fried­lich.

Dennoch hatte eine Minderheit in Bar­celona für Miss­stim­mung bis in die höchs­ten Etagen des spa­nischen ebenso wie des inter­natio­nalen Ver­ban­des gesorgt. Die FIA for­derte sogar einen umfas­sen­den Bericht an und Erklärun­gen, wie solche Vor­fälle in Zukunft zu ver­mei­den sind.

In Jerez ver­trauen sie auf die Ein­sicht der Anhän­ger und die Erfah­run­gen der ver­gan­genen Jahre. „Wir haben keine spe­ziel­len Maß­nah­men vor­gese­hen, da uns weder die FIA noch McLaren danach gefragt haben”, sagte ein Stre­cken­spre­cher der dpa. In den ver­gan­genen 20 Jahren sei es auf dem Kurs in Anda­lusien nicht zu solchen Vor­fäl­len gekom­men wie in Bar­celona. Außer­dem sei auch Hamil­ton schon zigmal in Jerez gewesen und habe wie ver­rückt Auto­gramme schrei­ben müssen. „Sollte aber ein Banner mit einer belei­digen­den Auf­schrift auf­tau­chen, würden wir es ent­fer­nen”, kün­digte der Spre­cher an. „Das darf es im Sport nicht geben.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/12/sport/formel1/t/rzo401006.html
Dienstag, 12. Februar 2008, 18:28 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

 
TuS Koblenz
TuS Koblenz
Druckversion