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Sonntag, 26. Jan. 20

Leeres StraßencaféWies­baden - Der anhal­tende Umsatz­rück­gang im deut­schen Gast­gewerbe hat sich nach einem kurzen Zwi­schen­hoch im Fußball-WM-Jahr fort­gesetzt. Die Umsätze von Restau­rants, Kneipen...

Hamburg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 15.2.2008 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dollar...

FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Freitag nach ent­täu­schen­den Kon­junk­tur­daten aus den USA zeit­weise über die Marke von 1,47 US-Dollar gestie­gen. Bis zum Abend sank er wieder auf 1,4682 Dollar.

Frank­furt/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 15.2.2008 um 20:05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Berlin/Bonn - Deut­sche Ermitt­ler sind nach dem Rück­tritt von Post-Chef Klaus Zum­win­kel einer Steu­eraffäre von bei­spiel­losem Ausmaß auf der Spur. Nach Angaben aus Regie­rungs­krei­sen geht es um „tau­sende” Verdäch­tige...

Berlin - Die Mil­liar­den-Rettung der Mit­tel­stands­bank IKB kann für die Steu­erzah­ler noch teurer werden als bisher bekannt. Der Bund will seine aktu­ellen Hilfen für das ange­schla­gene Insti­tut not­falls um weitere 200...

Beim schnellen Zahlungsverkehr hat Europa schon 31 Staaten

Brüssel - Anders als bei der Euro-Einführung am 1. Januar 1999 werden keine Luftballons aufsteigen. Der Start des gemeinsamen europäischen Zahlungsverkehrsraum (SEPA - Single Euro Payments Area) am 28. Januar erfolgt ohne große Zeremonien.

Euro-Scheine

Im Euro-Raum sollen Über­wei­sun­gen künftig schnel­ler von­stat­ten gehen. (Bild: dpa)

Es handelt sich um eine freiwillige Initiative der europäischen Banken, die intensiv von der EU und der Europäischen Zentralbank unterstützt wird. Trotz des diskreten Starts hat SEPA riesige Dimensionen. Die Kreditinstitute vereinfachen nach jahrelangen Vorbereitungen das elektronische Bezahlen über die Grenzen hinweg. Überweisungen, Kartenzahlungen und Lastschriften in Euro sollen genauso kostengünstig und sicher sein wie innerhalb eines Landes. Firmen und Privatpersonen brauchen künftig also nur ein Konto, von sie alle Transfers abwickeln können. Brüssel erwartet in den kommenden sechs Jahren Kosteneinsparungen von insgesamt 123 Milliarden Euro.

Die Umstellung wird nicht von einem Tag auf den anderen passieren: Sie soll schrittweise bis 2011 über die Bühne gehen. 31 europäische Länder nehmen teil - die 27 EU-Staaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz. Gesteuert wird SEPA von European Payments Council (EPC) in Brüssel, dem die europäischen Banken angehören.

EU-Finanzpolitiker sehen den gemeinsamen Zahlungsverkehrsraum als dringend nötige Ergänzung zur Euro-Währung. Während überall das gemeinsame Bargeld angenommen wird, kann es beispielsweise mit einer deutschen EC-Karte im Ausland schon schwieriger werden. Geldtransfers in Europa können bisher immer noch lange dauern.

Die Neuerungen sind Resultat eines jahrelangen Tauziehens zwischen Brüssel und den Banken. Der damalige EU-Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein peitschte zu Beginn des Jahrzehnts eine Verordnung durch, wonach grenzüberschreitende Euro-Transfers unter bestimmten Bedingungen nicht mehr kosten dürfen als in den jeweiligen EU-Ländern.

Da die Banken die weiterhin hohen Kosten für Auslandsüberweisungen nicht mehr den Kunden belasten konnten, entschlossen sich zu Verbesserungen beim Zahlungsverkehr und gründeten 2002 den European Payments Council. Brüsseler Branchenkenner weisen darauf hin, das Eingreifen des als oft erzliberal und unsozial gescholtenen Bolkestein sei entscheidend gewesen. Der kantige Niederländer war auch der Vater der umstrittenen EU-Dienstleistungsrichtlinie, die dann auf Betreiben Deutschland und Frankreichs entscheidend entschärft wurde.

Die EU blieb seit Bolkestein, der 2004 die Kommission verließ nicht untätig. Unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft verabschiedeten die EU-Finanzminister vor einem Jahr das europäische Zahlungsverkehrsgesetz. Es muss nun bis November 2009 in den EU- Staaten in der nationalen Gesetzgebung verankert werden und sichert das SEPA-Projekt rechtlich ab.

So legt es die Basis für eine grenzüberschreitende Lastschrift. Da es in einigen EU-Ländern überhaupt keine rechtliche Grundlage für diese für Verbraucher bequeme Einzugsermächtigung zum Bezahlen der Telefon- oder Stromrechnung gibt, wird sich die SEPA-Lastschrift wegen der Gesetzes-Umsetzung verzögern. Das europäische Zahlungsverkehrsgesetz macht Tempo: Überweisungen müssen von 2012 an bereits nach einem Tag auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben werden; bis dahin beträgt die Frist drei Tage. Von Christian Böhmer, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/23/wirtschaft/t/rzo395677.html
Mittwoch, 23. Januar 2008, 13:18 © RZ-Online (NewsDesk)
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