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Dienstag, 19. Februar 08

Farbenfrohe FrühlingsprachtKöln - Für Gar­ten­lieb­haber öffnet der Keu­ken­hof in den Nie­der­lan­den am 20. März wieder die Tore zu seiner all­jähr­lichen Blu­men­schau. Das teilt das Nie­der­län­dische Büro für Tou­ris­mus in Köln mit.

Billigflieger RyanairLondon - Beim Bil­lig­flie­ger Ryanair sind am Woche­nende weder neue Flug­buchun­gen noch das Ein­che­cken im Inter­net möglich. Vom Freitag, 22. Februar, um 22.00 Uhr bis Montag, 25. Februar...

Hamburg - Frei­zeitang­ler können sich ab sofort zu Däne­marks größtem Herings-Wet­tan­geln in Hvide Sande anmel­den. Den Siegern winkt eine Prämie von 4000 Euro, teilt Däne­marks Tou­ris­mus­zen­trale in Hamburg mit.

München - Die Luft­hansa fliegt Bombay in Indien künftig auch von München aus an. Bisher wird die Metro­pole an der indi­schen West­küste, die auch Mumbai genannt wird...

Paris - Land­schaf­ten ziehen vorbei, Musik spielt, exzel­len­tes Essen wird gereicht: Wer auf diese Weise als Tourist die Welt genießen will, reist am besten per Zug.

Potsdam - In diesem Jahr muss keiner allein durch Bran­den­burg radeln. Über 300 geführte Rad­tou­ren durch das Land bietet der All­gemeine Deut­sche Fahrrad-Club (ADFC) in dieser Saison an.

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Der Weg ist das Ziel: Mit vier Luxuszügen durch Europa

Paris - Land­schaf­ten ziehen vorbei, Musik spielt, exzel­len­tes Essen wird gereicht: Wer auf diese Weise als Tourist die Welt genießen will, reist am besten per Zug.

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Irgendwo zwi­schen Irkutsk und Moskau: Diese Schaff­nerin beglei­tet die Rei­sen­den in der Trans­sibi­rischen Eisen­bahn. (Bild: Berg/dpa/tmn)

Auch durch Europa rollen ver­schie­dene Luxus­züge, bei denen es nicht um Tempo und Termine geht.

ORIENT-EXPRESS: Seit der Orient-Express 1883 seine Jung­fern­fahrt von Paris nach Istan­bul antrat, brachte er die Fan­tasie seines Pub­likums zum Blühen. Der Zug lie­ferte jede Menge Stoff für Träume und Schlag­zei­len. Er stand Pate für Kino­filme und Krimis, dar­unter den „Mord im Orient-Express” von Agatha Chris­tie. Nach dem Zweiten Welt­krieg begann der Nie­der­gang der Zugle­gende, seit 1982 rollt der auf Hoch­glanz polierte Nach­fol­ger des „Königs der Züge” aber wieder durch Europa. Neben der Haupt­stre­cke Venedig-Paris-London fährt der nacht­blaue Zug auch die tra­ditio­nelle Strecke von Paris nach Istan­bul und besucht Städte wie Rom, Wien, Buda­pest, Prag und Krakau.

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Der „Royal Scots­man” dringt auch in die ursprüng­lichen Land­stri­che ganz im Norden Groß­bri­tan­niens vor. (Bild: Royal Scots­man/dpa/tmn)

Jeder Pas­sagier hat einen per­sön­lichen Steward, der am Morgen das Frühstück in der Kabine ser­viert. Er weiß auch, wie man die kleinen Abteile am besten nutzt, und während die Pas­sagiere in großer Robe das Menü im Restau­rant genießen, ver­wan­delt er die Sitz­sofas zu Betten. In ihnen lassen sich die beschwing­ten Gäste nach dem Cock­tail in der Bar in den Schlaf schau­keln.

EL TRANSCANTABRICO: Die achttägige Zugreise durch Spanien ver­läuft vom Pil­ger­städt­chen San­tiago de Com­pos­tela über Oviedo und Bilbao bis nach León oder umge­kehrt. Die Kabinen sind mit einem Dop­pel­bett, Minibar, Klei­der­schrank und Schreib­tisch aus­gestat­tet und ver­fügen über ein kleines Bad mit Dusche und WC. Nachts bleibt das rol­lende Hotel im Bahnhof stehen und ermög­licht damit geruh­same Nächte.

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Im Orient-Express bringt der Steward den Tee direkt zum Abteil - wie in frühe­ren Zeiten. (Bild: Venice-Simplon Orient-Express/dpa/tmn)

Zum Zug gehören vier Salon­wagen. Hier können die Gäste abends tanzen. Sessel laden alter­nativ zum Ver­wei­len ein. Auch das Frühstück für die maximal 54 Pas­sagiere wird hier ser­viert, die Mittags- und Abend­menüs werden dagegen in Restau­rants an der Strecke zele­briert. Bestand­teil der Reise sind Aus­flüge, für die ein Begleit­bus bereit­steht. Auf dem Pro­gramm stehen unter anderem Ribadeo, die „Weiße Stadt an der grünen Küste”, der Natio­nal­park Picos de Europa und das Gug­gen­heim Museum in Bilbao.

ROYAL SCOTSMAN: Wolkenschatten jagen hin und her, manch­mal wandern sie auch ganz langsam über die Kuppen der Berge, die mit Hei­dekraut bedeckt sind. Dra­matisch rücken die Fels­wände, deren Flanken steil in schwarz­blaue Seen stürzen, enger zusam­men. Dann wieder weitet sich das Tal. Schafe sind als weiße Tupfer auf grün-braunem Hin­ter­grund zu sehen. Dieser Blick auf die schot­tischen High­lands bietet sich aus den Waggons des Royal Scots­man: 180 Meter lang ist der tiefrote Zug, der bis zu 36 Gästen Platz bietet. Überall glänzt Maha­goni, und die über Eck ste­hen­den Betten sind mit karier­ten Decken über­zogen.

Zum Dinner erschei­nen die Pas­sagiere im Abend­kleid und Smoking. Gern gesehen wird ein Kilt, den sich die Gäste in Edin­burgh, wo alle Reisen begin­nen und enden, aus­lei­hen können. Auf­getischt werden zum Bei­spiel Hummer und Lan­guste, Wil­dente und Beef vom Angus­rind. Später treffen sich die Pas­sagiere im Pan­ora­mawa­gen zum Drink. Der Zug wird nachts in einem Bahnhof abge­stellt. Während der fünftä­gigen Reisen durch die High­lands besu­chen die Gäste eine Whis­kybren­nerei, sie erleben eine private Führung durch Glamis Castle und unter­neh­men auch einen Ausflug zum High­land Wild­life Park.

TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN: Die längste Zugreise der Welt beginnt in Moskau im Jaros­law­ler Bahnhof. Wer hier in den Zug steigt und ihn in Wla­diwo­stok am Japa­nischen Meer wieder ver­lässt, war rund acht Tage unter­wegs, hat eine Strecke von 9289 Kilo­metern zurück­gelegt und sieben Zeit­zonen durch­quert. Das Ein­zig­artige an dieser Zugreise sind die Men­schen, die sich zwi­schen Moskau und Peking oder Wla­diwo­stok begeg­nen: zufäl­lig, für kurze Zeit und doch so inten­siv. Nichts ist eilig, mit maximal 80 Stun­den­kilo­metern rumpelt der Zug durch die Weite des Landes - mehr lassen die aus­gefah­renen Gleise nicht zu.

Die Trans­sib-Tour ist keine Luxus­reise. Jeweils vier Gäste teilen sich ein Abteil, zu jedem Waggon gehören zwei Waschräume und Toi­let­ten. Mit­rei­sende Schaff­nerin­nen sorgen für das Bett­zeug, die Sau­ber­keit und Sicher­heit. So oft wie gewünscht, berei­ten sie mit dem sum­men­den Samowar Tee zu. Der Spei­sewa­gen bietet Essen und Getränke in akzep­tabler Qua­lität. Unter­wegs bieten Frauen an den Bahn­stei­gen Pro­viant an, manch­mal auch nur einen Becher mit Wald­bee­ren. Alles ist gut und preis­wert. Wer mehr Komfort sucht, kann sich auch für den Tou­ris­ten-Son­der­zug Zaren­gold ent­schei­den.

Internet: www.orient-express. com

Inter­net (spa­nisch): www.trans­can­tabrico.feve.es

Inter­net: www.royals­cots­man.com

Inter­net: www.trans­sib.de Von Detlef Berg, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/19/magazin/reise/t/rzo402773.html
Dienstag, 19. Februar 2008, 9:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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