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Dienstag, 19. Februar 08

Andrea Maria SchenkelMünchen - Hat die Best­sel­ler­auto­rin Andrea Maria Schen­kel für ihren Erfolgs­krimi „Tannöd” abge­schrie­ben? Mit dieser Frage befasst sich von diesem Mitt­woch an das Land­gericht I in München.

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Plagiatsvorwürfe: Prozess gegen „Tannöd”-Autorin

München - Hat die Best­sel­ler­auto­rin Andrea Maria Schen­kel für ihren Erfolgs­krimi „Tannöd” abge­schrie­ben? Mit dieser Frage befasst sich von diesem Mitt­woch an das Land­gericht I in München.

Andrea Maria Schenkel

Andrea Maria Schen­kel hat mit „Tannöd” und „Kalteis” zwei Best­sel­ler geschrie­ben.

Der Jour­nalist Peter Leusch­ner beschul­digt die Schrift­stel­lerin, für ihren Krimi aus seinem Buch „Der Mord­fall Hin­ter­kaifeck” abge­kup­fert zu haben. Er reichte im ver­gan­genen Jahr Klage ein. Wegen Ver­let­zung des Urhe­ber­rechts fordert Leusch­ner Scha­denser­satz, einen Stopp der Ver­brei­tung sowie die Ver­nich­tung aller noch ver­füg­baren Exem­plare von „Tannöd”. Der Streit­wert beträgt laut Gericht 500 000 Euro.

Leuschner wirft der Autorin aus Nit­ten­dorf bei Regens­burg vor, sie habe die Cha­rak­terei­gen­schaf­ten ihrer Figuren von ihm über­nom­men. Schen­kel und ihr Verlag wiesen die Pla­giats­vor­würfe als „maßlos und aus der Luft gegrif­fen” zurück. Schen­kel erklärte, die betrof­fenen Pas­sagen selbst recher­chiert zu haben. Die Beklagte wies darauf hin, dass ihr Buch ein fik­tio­naler Roman sei und das Werk des Münch­ner Zei­tungs­redak­teurs sei eine Doku­men­ten­samm­lung.

Leuschners Bücher „Hin­ter­kaifeck - Deutsch­lands geheim­nis­volls­ter Mord­fall” (1978) und „Der Mord­fall Hin­ter­kaifeck” (1997) basie­ren wie Schen­kels preis­gekrön­ter Roman „Tannöd” (2006) auf einem unge­klär­ten Ver­bre­chen aus dem Jahr 1922. Sechs Men­schen wurden damals auf einem ober­baye­rischen Einöd­hof ermor­det.

„Tannöd” wurde nach Angaben des Ver­lages bisher mehr als 550 000 mal ver­kauft. Die 45-jährige Autorin Schen­kel wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge mit dem Deut­schen Krimi Preis aus­gezeich­net. Sie bekam den Preis für ihr zweites Buch „Kalteis”. Bereits ihr Erst­lings­werk „Tannöd” hatte neben anderen Aus­zeich­nun­gen auch den Kri­mipreis erhal­ten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/19/magazin/t/rzo402999.html
Dienstag, 19. Februar 2008, 17:20 © RZ-Online (NewsDesk)
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