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Montag, 17. Juni 13

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Göttingen (dpa) ­ Die „Schwarze Witwe” schweigt, ihr Gehilfe gesteht den ersten Mord: Der Prozess um eine der spek­takulärs­ten Mord­serien der jün­geren Ver­gan­gen­heit hat am Diens­tag in Göt­tin­gen mit einem Teil­geständ­nis...

Pris­tina - Zwei Tage nach Aus­rufung der Unab­hän­gig­keit des Kosovos ist es im Norden der bis­heri­gen ser­bischen Provinz zu Aus­schrei­tun­gen gekom­men. Hun­derte auf­gebrachte Serben über­fie­len und ver­wüs­teten am Diens­tag...

Angespannte Lage im Norden Kosovos

Pris­tina - Zwei Tage nach Aus­rufung der Unab­hän­gig­keit des Kosovos ist es im Norden der bis­heri­gen ser­bischen Provinz zu Aus­schrei­tun­gen gekom­men.

Spannungen im Kosovo

Schwedische KFOR-Sol­daten sperren nach einer Bom­ben­dro­hung die ser­bische Kosovo-Enklave Laplje ab.

Hunderte auf­gebrachte Serben über­fie­len und ver­wüs­teten am Diens­tag zwei UN-Kon­troll­punkte an Grenzü­ber­gän­gen zwi­schen dem Kosovo und Serbien.

In Serbien selbst gingen die Proteste gegen die Unab­hän­gig­keit weiter. Immer mehr Länder erken­nen unter­des­sen den jüngs­ten europäi­schen Staat an oder kün­dig­ten ent­spre­chende Beschlüsse an. Deutsch­land will die ehe­malige süd­ser­bische Provinz an diesem Mitt­woch als neuen Staat aner­ken­nen. EU-Chef­diplo­mat Javier Solana reiste zu poli­tischen Gesprächen in die Kosovo-Haupt­stadt Pris­tina.

Ernste Miene

Serbiens Prä­sident Boris Tadic während der Sitzung des UN-Sicher­heits­rats in New York.

Das Bun­des­kabi­nett will zur Aner­ken­nung des Kosovos einen ent­spre­chen­den Beschluss fassen und zudem die Bereit­schaft zur Auf­nahme diplo­mati­scher Bezie­hun­gen erklären. Formell wird die Aner­ken­nung durch ein unmit­tel­bar nach der Ent­schei­dung erwar­tetes Schrei­ben von Bun­desprä­sident Horst Köhler an den koso­vari­schen Prä­siden­ten Fatmir Sejdiu aus­gespro­chen. Der Bun­des­tag setzte für Mitt­woch als Zusatz­punkt eine 90-minütige Kosovo-Debatte an.

Mit dem Beschluss folgt Deutschland dem Bei­spiel der USA, Frank­reichs, Groß­bri­tan­niens und anderer Staaten. Aus­tra­lien folgte am Diens­tag diesen Ent­schei­dun­gen, das Kosovo anzu­erken­nen. Die meisten EU-Staaten wollen dies in Kürze tun. Als Gegen­maß­nahme rief Serbien seine Bot­schaf­ter aus den Ländern, die das Kosovo bereits aner­kannt haben, zu „Bera­tun­gen” nach Belgrad zurück und kün­digte an, diese Praxis auch fort­set­zen zu wollen.

Doppelkopfadler und neue Flagge

Kosovo-Albaner feiern mit dem alba­nischen Dop­pel­kopf­adler und der neu geschaf­fenen Flagge des Kosovo ihre Unab­hän­gig­keit.

In Wien kam die Orga­nisa­tion für Sicher­heit und Zusam­men­arbeit in Europa (OSZE) auf Drängen Ser­biens zu einer Son­der­sit­zung zusam­men. „Wir rufen diese Orga­nisa­tion auf, diese ein­sei­tige und ille­gale Unab­hän­gig­keits­erklärung zu ver­urtei­len”, sagte der ser­bische Außen­minis­ter Vuk Jeremic. Das Kosovo werde „für immer ein Teil von Serbien bleiben.” Serbien werde wei­ter­hin seine Bot­schaf­ter aus den Ländern abzie­hen, die ein unab­hän­giges Kosovo aner­ken­nen: „Serbien gibt nicht auf.” Selbst falls seinem Land die EU-Mit­glied­schaft in Aus­sicht gestellt werde, ändere sich die Haltung nicht. „Wir werden Kosovo gegen nichts tau­schen”, sagte der Außen­minis­ter.

Am Montagabend hatte das serbische Par­lament die Kosovo- Unab­hän­gig­keit erneut für null und nichtig erklärt. Auch Russ­land und China wollen ein unab­hän­giges Kosovo nicht aner­ken­nen. Solana wollte in Pris­tina mit Kosovo-Prä­sident Fatmir Sejdiu und Regie­rungs­chef Hashim Thaci spre­chen. Dabei sollte es vor allem um die Tätig­keit der 1900 Poli­zis­ten und Juris­ten aus den EU-Staaten gehen, die die im Rahmen der „Rechts­staats­mis­sion” EULEX die Behör­den des Kosovo beraten und auch eine inter­natio­nale Auf­sicht über den jungen Staat führen sollen.

Kosovo ruft Unabhängigkeit aus

Feiernde Albaner in Pris­tina: Kosovo hat die Unab­hän­gig­keit aus­geru­fen.

Die EULEX-Mission soll nach den Worten Solanas auf dem ganzen Gebiet des neuen Staates Kosovo sta­tio­niert werden. Sie soll durch die NATO-Frie­den­struppe KFOR geschützt werden, sagte Solana nach Gesprächen mit dem Kosovo-Minis­ter­prä­siden­ten Hashim Thaci.

Spanien wird trotz seiner Weigerung , die Unab­hän­gig­keit des Kosovos anzu­erken­nen, sich wei­ter­hin an der inter­natio­nalen Militär­mis­sion in dem Gebiet betei­ligen. Ein Abzug der rund 700 spa­nischen Sol­daten aus dem Kosovo sei nicht geplant, sagte der Madri­der Ver­tei­digungs­minis­ter José Antonio Alonso. Die KFOR-Mission sei den Ver­ein­ten Natio­nen unter­stellt und neutral.

Jubel im Kosovo

Kosovo-Albaner feiern die Unab­hän­gig­keits­erklärung.

In meh­reren ser­bisch besie­del­ten Orten im Kosovo sowie in Serbien kam es erneut zu teils gewalt­täti­gen Pro­tes­ten gegen die Abtren­nung. Am gefähr­lichs­ten war die Lage am Diens­tag an den Grenzü­ber­gän­gen Janjine und Lepo­savic, wo die NATO-Frie­den­struppe KFOR unter Einsatz von Hub­schrau­bern und gepan­zer­ten Fahr­zeu­gen UN- und Kosovo- Poli­zis­ten retten musste. Ver­letzte habe es nicht gegeben. Die auf­gebrachte Menge zündete Kon­troll­häu­schen und Mann­schafts­räume sowie min­des­tens zehn UN-Fahr­zeuge an, bestätigte die Kosovo-Polizei. Darauf­hin seien KFOR-Ver­stär­kun­gen in das Grenz­gebiet zu Serbien geschickt worden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/19/news/t/rzo401976.html
Dienstag, 19. Februar 2008, 18:38 © RZ-Online (NewsDesk)
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