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Montag, 17. Juni 13

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Zwei Gemälde nach Kunstraub wieder aufgetaucht

Zürich/Hamburg - Tage­lang fahn­deten Schwei­zer Polizei und Inter­pol nach dem spek­takulären Mil­lio­nen-Bil­der­raub in der Samm­lung Bührle ver­geb­lich. Dann half „Kom­missar Zufall”.

Lukas Gloor

Lukas Gloor, Direk­tor der Bührle-Samm­lung, vor den wieder auf­getauch­ten Gemäl­den.

Nur wenige hundert Meter vom Tatort ent­fernt, ent­deckte am Montag ein Park­platz­wäch­ter der Psych­iatri­schen Uni-Klinik Zürich zwei Bilder in einem unver­schlos­senen Auto. Nach ein­gehen­der Unter­suchung gab es am Diens­tag Gewiss­heit: Die Bilder sind echt - es handelt sich um das „Mohn­feld bei Vétheuil” von Claude Monet und um „Blühende Kas­tani­enzweige” von Vincent van Gogh, zwei der ins­gesamt vier ent­wen­deten Werke. Beide sind ins­gesamt etwa 43 Mil­lio­nen Euro wert. Von den anderen Bildern und den Tätern fehlte weiter jede Spur.

„Es ist eine ungeheure Erleichterung , dass zwei der Bilder wieder da sind”, sagte Muse­ums­direk­tor Lukas Gloor am Diens­tagnach­mit­tag vor Jour­nalis­ten in Zürich. Er sei „von großem Glücks­gefühl erfüllt”, dass sie in tadel­losem Zustand seien, „wie vor 140 bezie­hungs­weise 120 Jahren, als sie gemalt wurden”. Gleich­zei­tig bedau­erte er, dass das wert­vollste der geraub­ten Bilder, Paul Cézan­nes „Der Knabe mit der roten Weste” und „Ludovic Lepic und seine Töchter” von Edgar Degas nach wie vor spurlos ver­schwun­den sind. Allein das Cézanne-Bild habe einen Wert von umge­rech­net rund 62 Mil­lio­nen Euro.

Zürcher Kunstraub

Die Polizei unter­sucht einen ver­däch­tigen Wagen auf dem Park­platz der Psych­iatri­schen Uni-Klinik Bur­ghölzli.

Kurz vor 16 Uhr, so berich­tete ein Poli­zei­spre­cher, hatte der 56 Jahre alte Klinik-Mit­arbei­ter am Montag die Stadt­poli­zei alar­miert und gemel­det, dass auf dem öffent­lichen Park­platz vor dem Gebäude ein ver­däch­tiges weißes Fahr­zeug mit zwei Bildern auf dem Rück­sitz stehe. Die Polizei habe das Gelände sofort großräu­mig abge­rie­gelt und das unver­schlos­sene Auto von Exper­ten unter­suchen lassen. Wie lange das Auto auf dem Park­platz stand, werde ermit­telt. Über die Her­kunft des Wagens, an dem gestoh­lene Züri­cher Kenn­zei­chen ange­bracht waren, wollte die Polizei aus ermitt­lungs­tak­tischen Gründen keine Angaben machen.

„Es gab sehr viele Hinweise aus dem In- und Ausland”, sagte der Poli­zei­spre­cher. Nach wie vor sei eine Task Force im Einsatz, die zusam­men mit anderen Poli­zei­dienst­stel­len auch Zusam­men­hänge mit anderen Kunst­diebstählen prüfe. Allein in der Schweiz hatten in den ver­gan­genen Wochen mehrere Kunst­diebstähle für Auf­sehen gesorgt. Wenige Tage vor dem Über­fall auf die Bührle-Samm­lung waren in Pfäf­fikon im Nach­bar­kan­ton Schwyz zwei Picas­sos aus einer Aus­stel­lung in einem Kul­tur­zen­trum gestoh­len worden. In beiden Fällen handelt es sich um Leih­gaben des Spren­gel-Museums Han­nover. Die Werke sollen zusam­men mehr als drei Mil­lio­nen Euro wert sein. Darüber hinaus wurden seit dem 25. Januar Bilder im Gesamt­wert von rund 1,3 Mil­lio­nen Euro aus Pri­vathäu­sern ent­wen­det.

Einen spek­takulären Raub gab es auch in Belgien. Wie am Diens­tag bekannt­wurde, über­fie­len dort bewaff­nete Räuber die Schatz­kam­mer der Kathe­drale der Stadt Tournai. Sie flüch­teten mit 13 wert­vol­len reli­giö­sen Kunst­wer­ken. Unter anderem raubten die beiden Gangs­ter ein byzan­tini­sches Kreuz. Sein Ver­siche­rungs­wert liegt bei 25 Mil­lio­nen Euro, wenn das Kreuz einmal im Jahr bei einer Pro­zes­sion durch den Ort getra­gen wird.

In der Schweiz konzentriert sich die Fahn­dung jetzt auf die vier Männer, die an dem Raub im Museum E. G. Bührle am 10. Februar betei­ligt waren. Die Polizei will auch her­aus­fin­den, wo der weiße Flucht­wagen in den ver­gan­genen Wochen war. Für Hin­weise zur Ergrei­fung der Täter wurde eine Beloh­nung von umge­rech­net 62 500 Euro aus­gesetzt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/19/news/t/rzo402792.html
Dienstag, 19. Februar 2008, 18:30 © RZ-Online (NewsDesk)
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