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Samstag, 15. Aug. 20
RZ-Akademie

München - Frauen mit Kindern müssen im Bewer­bungs­gespräch mit bestimm­ten Fragen zu ihrem Fami­lien­leben rechnen. Dabei gehe es vor allem um das Alter und die Betreu­ung ihrer Kinder.

TierpräparatorChem­nitz - Noch einmal greift Holger Rathaj zur Pin­zette und zupft das Feder­kleid des Papa­geien zurecht. Dann nickt der Chem­nit­zer Tier­präpa­rator zufrie­den. Der Vogel soll sein Pracht­exem­plar bei der Welt­meis­ter­schaft...

Saar­brü­cken - Die Uni­ver­sität des Saar­lan­des bietet den Stu­dien­gang His­torisch ori­entierte Kul­tur­wis­sen­schaf­ten (HOK) ab dem Win­ter­semes­ter 2008/09 für den Bache­lor-Abschluss an.

Berlin - Unter­neh­men erwar­ten von Uni­ver­sitäts-Absol­ven­ten vor allem Team­fähig­keit. Dies gaben rund 71 Prozent von mehr als 2000 Firmen an, die vom Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag (DIHK) befragt worden waren.

Laubach/Lich - Mit wackeln­den Schlappoh­ren und gesenk­tem Kopf trottet Che­cheni hinter Michael Hen­trich her. Hen­trich zieht an der Leine und ver­sucht, den Hund bei Fuß zu halten.

Rostock - Das Kreuz­fahrt­unter­neh­men AIDA Cruises gründet in Rostock eine Bil­dungs­aka­demie. In Zusam­men­arbeit mit der Hoch­schule Wismar sollen neue Stu­diengänge ange­boten werden...

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Alternative für Jugendliche: Ausbildung bei Zeitarbeitsfirma

Bonn - Zeit­arbeits­fir­men helfen nicht nur, kurz­fris­tig Lücken zu stopfen, sondern ver­mit­teln auch Fach- und Führungs­kräfte für längere Zeiträume. Inzwi­schen bilden sie auch aus - und zwar nicht nur im Büro.

Ausbildung bei Zeitarbeitsfirmen

André Spren­ger lässt sich bei der DIS AG zum Indus­trie­mecha­niker aus­bil­den. (Bild: DIS AG/dpa/tmn)

Die DIS AG bei­spiels­weise, einer der größe­ren Per­sonal­dienst­leis­ter in Deutsch­land, hat jetzt auch mit der Aus­bil­dung in Indus­trie­beru­fen begon­nen. Derzeit gibt es an 10 ver­schie­denen Stand­orten 14 Azubis, die zum Bei­spiel Flug­geräte- oder Zer­span­nungs­mecha­niker, Mecha­tro­niker oder Elek­tro­niker werden wollen.

Auch Acrobat hat in diesem Herbst begon­nen: Die Zeit­arbeits­firma aus Baden-Würt­tem­berg bildet 10 Azubis in 9 Berufen aus, etwa zum Werk­zeug­mecha­niker und Elek­tro­niker oder zum Alten­pfle­ger. Künftig sollen jedes Jahr zehn Azubis einen Vertrag bekom­men.

Die DIS AG hat noch ambi­tio­nier­tere Pläne: „Wir wollen 2008 mit 50 Aus­zubil­den­den an den Start gehen”, sagt Jürgen Grau, bei der DIS AG für Aus- und Wei­ter­bil­dung ver­ant­wort­lich. „Den Aus­bil­dungs­ver­trag schließt der Azubi mit uns. Die Ver­gütung ist die gleiche wie bei anderen Aus­bil­dungs­betrie­ben.” Und es gilt die gleiche Aus­bil­dungs­ver­ord­nung wie für alle Azubis des jewei­ligen Berufes.

Bislang ist das neue Konzept die Aus­nahme. „In der Branche gibt es rund 700 Aus­bil­dungs­plätze”, sagt Thomas Läpple, Spre­cher des Bun­des­ver­ban­des Zeit­arbeit in Bonn. „In der Regel wird in den Betrie­ben aber nur zum Büro­kauf­mann aus­gebil­det.” Dass die Zeit­arbeits­fir­men ver­stärkt auf Qua­lifi­kation setzen, sei zu begrüßen, sagt Günter Lam­bertz vom Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag (DIKH) in Berlin.

Für Jugend­liche auf Aus­bil­dungs­platz­suche sei das die bessere Alter­native zu den „vielen mög­lichen War­teschlei­fen”, sagt Hermann Nehls vom Deut­schen Gewerk­schafts­bund (DGB). Ent­schei­dend sei, dass alle Anfor­derun­gen des Berufs­bil­dungs­geset­zes erfüllt werden.

Die Besonderheit beim neuen Konzept der Per­sonal­dienst­leis­ter: Der Aus­bil­dungs­ver­trag wird zwar mit ihnen abge­schlos­sen, zumin­dest die prak­tische Aus­bil­dung findet aber in einem anderen Betrieb statt. So geht es auch Merten Krause, der seit 1. Sep­tem­ber einen Aus­bil­dungs­ver­trag bei der DIS AG hat.

Dort macht er eine Aus­bil­dung zum Mecha­tro­niker mit Schwer­punkt Erneu­erbare Ener­gien. Aus­gebil­det wird er in Schles­wig-Hol­stein bei der REpower Systems AG, einem Spe­zia­lis­ten für Wind­kraft­anla­gen. Das Unter­neh­men bildet derzeit ins­gesamt 23 Mecha­tro­niker aus. Merten Krause ist der einzige, der von der DIS AG kommt. Ein Azubi zweiter Klasse sei er nicht, sagt Andreas Rau­schel­bach, Aus­bil­dungs­lei­ter bei REpower. „Er wird genauso behan­delt wie alle anderen.”

Ein Ausbildungsvertrag von der Zeit­arbeits­firma? Klar, da haben auch Freunde und Bekannte von Merten Krause nach­gefragt, wie das gehen soll. Für Krause zählt, dass er eine Lehr­stelle in einer Zukunfts­bran­che abbe­kom­men hat. Aber auch die Unter­neh­men haben Vor­teile: „Es gibt kleine Betriebe, die sich gar keinen Aus­bil­der leisten können”, sagt Rau­schel­bach. Und schon die Auswahl der Bewer­ber kostet Zeit und Geld. Die über­neh­men in solchen Fällen dann Dienst­leis­ter - genau wie die monat­liche Ver­gütung der Azubis.

Bundesverband Zeit­arbeit: www.bza.de Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/14/service/berufbildung/t/rzo393090.html
Montag, 14. Januar 2008, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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