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Samstag, 15. Aug. 20
RZ-Akademie

München - Frauen mit Kindern müssen im Bewer­bungs­gespräch mit bestimm­ten Fragen zu ihrem Fami­lien­leben rechnen. Dabei gehe es vor allem um das Alter und die Betreu­ung ihrer Kinder.

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Würzburger „Burse” ist die beste Mensa Deutschlands 2007

Würz­burg/Bochum - Das Essen in Mensen nannte der Volks­mund lange Zeit ver­ächt­lich „Stu­den­ten­fut­ter”.

Auszeichnung für Würzburger Mensa

Der Küchen­chef Karl-Heinz Beckert von der „Burse”-Mensa in Würz­burg zeigt den Preis für die beste Mensa 2007. (Bild: dpa)

Massengerichte wurden lieblos auf Tabletts geklatscht, Auswahl und Frische waren für die Verant­wort­lichen Fremd­wör­ter.

„Die Vorstellung ist schlicht und einfach ver­altet”, sagt der Küchen­chef der „Burse”-Mensa des Stu­den­ten­hau­ses Würz­burg, Karl-Heinz Beckert. Seine Stu­den­ten­kan­tine, in der Beckert jeden Tag um halb sieben seine Arbeit beginnt, wurde vom Bochu­mer Stu­den­ten­maga­zin „Unicum” zur „Mensa des Jahres 2007” gewählt. „Wir können es uns nicht leisten, den Stu­den­ten Fraß vor­zuset­zen”, sagt der Küchen­chef zu dem ersten Sieg einer süd­deut­sche Mensa seit Jahren.

In deut­schen Mensen hat ein Umden­ken ein­gesetzt. „Ent­schei­dend ist, wie man das Essen prä­sen­tiert”, sagt die Refe­ren­tin für Hoch­schul­gastro­nomie beim Deut­schen Stu­den­ten­werk aus Bonn, Gabriele Saremba. Zuneh­mend ersetze der Por­zel­lan­tel­ler in den 700 deut­schen Mensen das Tablett. „Die Mas­sen­ver­pfle­gung gewinnt einen Gastro­nomie­cha­rak­ter”, berich­tet die Refe­ren­tin von den Ent­wick­lun­gen der ver­gan­genen Jahre.

Die Würzburger Kantine verwies mit ihrem Sieg die Uni-Mensa am Bou­levard des Stu­den­ten­werks Bremen und die Mensa der Hoch­schule Karls­ruhe auf die Plätze. Bewer­tet wurden die Kate­gorien Geschmack, Freund­lich­keit des Per­sonals, Auswahl, Service und Atmo­sphäre. Von „Ein­heits­brei” und „Abfüt­terung” hätten sich die Uni-Küchen längst weit ent­fernt, hieß es von „Unicum”, das die begehr­ten „Gol­denen Tabletts” jähr­lich vergibt. Auch die drei Erst­plat­zier­ten der Ein­zel­kate­gorien können sich über die Tro­phäen freuen. Mehr als 33 000 Stu­die­rende aus ganz Deutsch­land hatten sich an dem Kan­tinen-Wett­bewerb betei­ligt - ein neuer Rekord.

Die Vor­lie­ben der Stu­den­ten hätten sich auf den Spei­seplä­nen der Mensen nie­der­geschla­gen, sagt Saremba. „Viel Gemüse, fett­arme Gerichte und ein Mix aus kuli­nari­schen Trends bestim­men das Angebot.” Dabei finde auch die gut­bür­ger­liche Küche wieder ihre Freunde. Auf dem Campus der Unis mag es inter­natio­nal zugehen. Doch in den Mensen will lokal geges­sen werden.

Diese Erkenntnis gehört auch in Würz­burg zum kuli­nari­schen Stan­dard, wo in der „Burse” täglich rund 1000 Gerichte über die Theke wandern. „Früher”, erzählt Küchen­chef Beckert, „stand der Spei­seplan oft wochen­lang im Voraus fest.” Sai­sonale Pro­dukte der Region zu berück­sich­tigen, war prak­tisch unmög­lich. Jetzt bringt Beckert oft noch kurz­fris­tig frän­kische Spe­zia­litäten wie Rind­fleisch und Meer­ret­tich auf den Spei­seplan. Auch große Pasta-Teller gehör­ten nicht schon immer zur Aus­stat­tung der Würz­bur­ger Mensa. Lange habe er für diese Anschaf­fung gekämpft, erzählt der Küchen­chef. Selbst Tisch­decken zieren in der „Burse” nun die Tische.

Bei den Stu­den­ten stößt dieses Konzept auf Begeis­terung. Phillip Wien­berg und Moritz Scherr essen seit Beginn ihres Stu­diums in der „Burse”. Dabei wie­der­hole sich regel­mäßig das­selbe Ritual. „Zuerst schauen wir uns den Prä­sen­tier-Kasten der anderen Mensa an.” Die Stadt­mensa liegt ganz in der Nähe der „Burse”. Am Ende landen die Stu­den­ten jedoch fast immer in der „Nobel-Mensa”. Was dort beson­ders über­zeugt: „Man bekommt auch etwas fürs Auge.”

Auch der Geschäftsführer des Stu­den­ten­werks Würz­burg, Michael Ullrich, legt Wert auf eine ver­änderte Mensa-Phi­loso­phie. „Was wir anbie­ten ist kein Kan­tinen­essen”, sagt Ullrich, der die 30 Prozent Preis­auf­schlag im Ver­gleich zu einer nor­malen Mensa durch­aus für gerecht­fer­tigt hält. „Ursprüng­lich war die „Burse” für 400 Essen kon­zipiert.” Mitt­ler­weile fragen die Würz­bur­ger Stu­den­ten mehr als doppelt so viele Mahl­zei­ten nach.

Mensa-Ranking im Über­blick: www.mensa­des­jah­res.de Von Hannes Voll­muth und Ange­lika Röpcke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/30/service/berufbildung/t/rzo397667.html
Mittwoch, 30. Januar 2008, 16:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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